Online-OFB „Schwalingen und Umgebung“ am 17.09.2022 aktualisiert

Sprengeler Mühle von 1877
Sprengeler Mühle von 1877

Das Online-OFB „Schwa­lin­gen und Umge­bung“ wur­de am 17. Sep­tem­ber 2022 aktua­li­siert. Der­zeit sind 25.041 Per­so­nen vor­han­den, die in 9.731 Fami­li­en geglie­dert sind. 2.089 Per­so­nen­ein­trä­ge wur­den seit dem 13.06.2022 bearbeitet.

Geografische Lage

Lage von Schwalingen
Lage von Schwalingen

Groß Peter­witz (PLZ: 29643) liegt in der Gemein­de Neu­en­kir­chen des nie­der­sä­chi­schen Land­krei­ses Hei­de­kreis. Sie liegt am West­rand der Lüne­bur­ger Hei­de an der Bun­des­stra­ße 71 zwi­schen Roten­burg (Wüm­me) und Sol­tau. Neu­en­kir­chen ist aner­kann­ter Luft­kur­ort.

Neu­en­kir­chen liegt in einer Wald‑, Hei­de- und Moor­land­schaft in der Lüne­bur­ger Hei­de, genau­er in der Wals­ro­der Lehm­geest, von der sich gro­ße Tei­le unter Land­schafts­schutz befin­den, dar­un­ter der Stich­ter See. In Süd­west-Nord­ost-Rich­tung ver­läuft die Neu­en­kir­che­ner End­mo­rä­ne, die am Nord­rand von Neu­en­kir­chen vom Hah­nen­bach durch­schnit­ten wird.

Zehn Ort­schaf­ten gehö­ren zum Gemein­de­ge­biet von Neu­en­kir­chen: Beh­n­in­gen, Broch­dorf, Delm­sen, Gil­merdin­gen, Grau­en, Ilhorn, Neu­en­kir­chen, Schwa­lin­gen, Spren­gel und Tewel.

Screenshot des Online-OFB "Schwalingen und Umgebung" (Stand: 17.09.2022)
Screen­shot des Online-OFB „Schwa­lin­gen und Umge­bung“ (Stand: 17.09.2022)

Geschichtliches

Das fol­gen­de Unter­ka­pi­tel ist ein Aus­zug aus dem zuge­hö­ri­gen Wiki­pe­dia-Arti­kel (sie­he Quel­len). Die­ser Aus­zug wur­de bei Bedarf für eine schnel­le­re Les­bar­keit unter Umstän­den etwas gekürzt und angepasst.

Neu­en­kir­chen ent­wi­ckel­te sich aus dem frü­he­ren Kerk­spel Nyenk­er­ken, wie es urkund­lich erst­mals erwähnt wur­de. Dazu gehör­ten auch eini­ge älte­re Dör­fer wie Delm­sen, Tewel, Grau­en, Ilhorn, Spren­gel und Behningen.

Fol­gen­de Grün­dungs­le­gen­de gibt es zu Neu­en­kir­chen: Einst woll­te man eine Kir­che bau­en und wähl­te dafür eine Stel­le in Delm­sen aus, die geeig­net erschien. Doch die im Bau befind­li­che Kir­che brann­te drei­mal ab, und so dach­ten die Leu­te, der Teu­fel haus­te bei die­ser Stel­le. Da man sich aber auf kei­ne geeig­ne­te Stel­le eini­gen konn­te, beschloss man, ein Pferd vor einen Wagen zu span­nen und auf den Wagen die Kirch­glo­cke zu laden. Damit das Pferd nicht wie­der in sei­nen Stall zurück‑, son­dern ein­fach wahl­los durch die Gegend lief, ver­band man ihm die Augen. Das Pferd lief los und blieb direkt im Hah­nen­bach ste­hen. Da man die Kir­che ja nicht in sel­bi­gem errich­ten konn­te, trie­ben die Leu­te das Pferd wei­ter an, bis es auf einer schö­nen grü­nen Wie­se mit­ten im Ort ste­hen blieb. Dort bau­te man ohne Zwi­schen­fäl­le die Kir­che, die heu­te noch steht, und ver­schaff­te Neu­en­kir­chen nicht nur einen Namen, son­dern auch ein Wap­pen, das die­se Geschich­te widerspiegelt.

Im Mit­tel­al­ter war der Ort ein soge­nann­ter Frei­bann; das bedeu­te­te, dass die mehr­heit­lich freie Bau­ern­schaft in Neu­en­kir­chen die Gerichts­bar­keit selbst ausübte.

Nach 1945 erleb­te Neu­en­kir­chen ein star­kes Wachs­tum durch Flücht­lin­ge und Ver­trie­be­ne aus ehe­mals deut­schen Ost­ge­bie­ten, der Tsche­cho­slo­wa­kei und aus Bes­sa­ra­bi­en.

Am 1. März 1974 wur­den im Zuge der Ver­wal­tungs- und Gebiets­re­form die ehe­ma­li­gen selb­stän­di­gen Gemein­den Beh­n­in­gen, Broch­dorf, Delm­sen, Gil­merdin­gen, Grau­en, Ilhorn, Schwa­lin­gen, Spren­gel und Tewel in die Gemein­de Neu­en­kir­chen eingegliedert.

Weiterführende Quellen

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: Spren­ge­ler Müh­le von 1877

Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

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