Neue Digitalisate bei Matricula vom 29.04.2022: 1 hinzugefügte Pfarrei aus dem Erzbistum Paderborn – Altenrüthen, St. Gervasius und Protasius, 1666 – 1960

Screenshot der Indexseite für St. Gervasius und Protasius in Altenrüthen von Matricula (29.04.2022)
Screenshot der Indexseite für St. Gervasius und Protasius in Altenrüthen von Matricula (29.04.2022)

Für das Kir­chen­buch­por­tal Matri­cu­la wur­den am 29. April 2022 101 neue Digi­ta­li­sa­te von der römisch-katho­li­schen Pfar­rei St. Ger­va­si­us und Prota­si­us in Alten­rüt­hen aus dem Erz­bis­tum Pader­born hinzugefügt.

Erzbistum Paderborn: Altenrüthen, St. Gervasius und Protasius

Signa­turMatri­kel­typDatum (1666 – 1960)
KB001-01‑TTau­fen1669 – 1705
KB001-02‑HTrau­un­gen1669 – 1685
KB001-03‑TTau­fen1705 – 1706
KB001-04‑TTau­fen
KB001-05‑TTau­fen
KB001-06‑SSter­be­fäl­le1666 – 1693
KB001-07‑TTau­fen1708 – 1739
KB001-08‑HTrau­un­gen1710 – 1738
KB001-09‑NNoti­zen1676 – 1676
KB001-11‑UUmschlag1666 – 1739
KB002-01‑NNoti­zen1754 – 1765
KB002-02‑TTau­fen1739 – 1779
KB002-03‑FFir­mung1785 – 1785
KB002-04‑FFir­mung1785 – 1785
KB002-05‑FFir­mung1785 – 1785
KB002-06‑FFir­mung1785 – 1785
KB002-07‑TTau­fen1779 – 1779
KB002-08‑NNoti­zen1766 – 1766
KB002-09‑FFir­mung1766 – 1766
KB002-10‑HTrau­un­gen1758 – 1779
KB002-11‑SSter­be­fäl­le1734 – 1779
KB002-12‑UUmschlag1734 – 1785
KB002b-01‑NNoti­zen1715 – 1715
KB002b-02-ZsZweit- oder Abschrift Sterbefälle1734 – 1750
KB002b-03-ZhZweit- oder Abschrift Trauungen1734 – 1752
KB002b-04-ZtZweit- oder Abschrift Taufen1739 – 1747
KB002b-05‑NNoti­zen1737 – 1744
KB002b-06-ZtZweit- oder Abschrift Taufen1747 – 1751
KB002b-07‑NNoti­zen1712 – 1712
KB002b-09‑UUmschlag1734 – 1752
KB003-01‑NNoti­zen1779 – 1779
KB003-02‑TTau­fen1779 – 1813
KB003-03‑EErst­kom­mu­ni­on1813 – 1842
KB003-04-RtNamens­re­gis­ter Taufen1779 – 1813
KB003-07‑UUmschlag1779 – 1842
KB004-01‑HTrau­un­gen1779 – 1812
KB004-02-RhNamens­re­gis­ter Trauungen1779 – 1812
KB004-03-RhNamens­re­gis­ter Trauungen1779 – 1812
KB004-05‑UUmschlag1779 – 1812
KB005-01‑NNoti­zen1779 – 1779
KB005-02‑SSter­be­fäl­le1779 – 1811
KB005-03‑TTau­fen1794 – 1807
KB005-04‑SSter­be­fäl­le1811 – 1813
KB005-05‑NNoti­zen1813 – 1823
KB005-06-RsNamens­re­gis­ter Sterbefälle1779 – 1813
KB005-08‑UUmschlag1779 – 1813
KB006-01‑TTau­fen1808 – 1825
KB006-02-RtNamens­re­gis­ter Taufen1808 – 1825
KB006-04‑UUmschlag1808 – 1825
KB006b-01-ZtZweit- oder Abschrift Taufen1808 – 1808
KB006b-02‑FFir­mung1852 – 1857
KB006b-03‑UUmschlag1808 – 1857
KB007-01‑HTrau­un­gen1808 – 1826
KB007-02-RhNamens­re­gis­ter Trauungen1808 – 1826
KB007-03‑UUmschlag1808 – 1826
KB008-01‑SSter­be­fäl­le1808 – 1826
KB008-02-RsNamens­re­gis­ter Sterbefälle1808 – 1826
KB008-04‑UUmschlag1808 – 1826
KB009-01‑NNoti­zen1827 – 1827
KB009-02‑TTau­fen1826 – 1850
KB009-03‑TTau­fen1851 – 1857
KB009-04-RtNamens­re­gis­ter Taufen1826 – 1857
KB009-05‑UUmschlag1826 – 1857
KB010-01‑HTrau­un­gen1826 – 1875
KB010-02-RhNamens­re­gis­ter Trauungen1826 – 1875
KB010-04‑UUmschlag1826 – 1875
KB011-01‑NNoti­zen1831 – 1836
KB011-02‑SSter­be­fäl­le1826 – 1857
KB011-03-RsNamens­re­gis­ter Sterbefälle1826 – 1857
KB011-05‑UUmschlag1826 – 1857
KB012-01‑TTau­fen1858 – 1875
KB012-02-RtNamens­re­gis­ter Taufen1858 – 1875
KB012-04‑UUmschlag1858 – 1875
KB013-01‑SSter­be­fäl­le1858 – 1896
KB013-02-RsNamens­re­gis­ter Sterbefälle1858 – 1896
KB013-03‑UUmschlag1858 – 1896
KB014-01‑NNoti­zen1874 – 1882
KB014-02‑TTau­fen1876 – 1885
KB014-03‑TTau­fen1885 – 1890
KB014-04‑TTau­fen1890 – 1892
KB014-05‑TTau­fen1892 – 1908
KB014-06-RtNamens­re­gis­ter Taufen1874 – 1908
KB014-08‑UUmschlag1874 – 1908
KB015-01‑HTrau­un­gen1876 – 1892
KB015-02‑HTrau­un­gen1892 – 1908
KB015-03-RhNamens­re­gis­ter Trauungen1876 – 1908
KB015-04‑UUmschlag1876 – 1908
KB016-01‑FFir­mung1818 – 1856
KB016-02‑UUmschlag1818 – 1856
KB017-01‑EErst­kom­mu­ni­on1861 – 1960
KB017-03‑UUmschlag1861 – 1960
KB018-01‑FFir­mung1861 – 1959
KB018-03‑UUmschlag1861 – 1959
KB020-01‑VVer­lo­bun­gen1908 – 1950
KB020-03‑UUmschlag1908 – 1950
KB021-01‑HTrau­un­gen1909 – 1959
KB021-02-RhNamens­re­gis­ter Trauungen1909 – 1959
KB021-04‑UUmschlag1909 – 1959
KB022-01‑SSter­be­fäl­le1897 – 1959
KB022-02-RsNamens­re­gis­ter Sterbefälle1897 – 1959
KB022-04‑UUmschlag1897 – 1959

Geografische Lage

Lage von Altenrüthen
Lage von Altenrüthen

Alten­rüt­hen (PLZ: 59602) ist ein Stadt­teil der Stadt Rüt­hen im Kreis Soest. Ende Dezem­ber 2021 hat­te die Ort­schaft 489 Einwohner.

Alten­rüt­hen befin­det sich nord­west­lich von Rüt­hen. Die Flä­che beträgt 6,94 km². Nach Ein­ge­mein­dung im Jahr 1975 leb­ten hier 85 Ein­woh­ner je Quadratkilometer.

Geschichtliches

Wappen von Altenrüthen
Wap­pen von Alten­rüt­hen; gemeinfrei

Alten­rüt­hen wur­de ursprüng­lich Rüden (Rue­the, Ruot­hi­no, Rudin, Riudi­un, Rudi­no) genannt. Der heu­te nicht mehr vor­han­de­ne Haupt­hof Rüden bei Alten­rüt­hen war der Stamm­sitz des mit­tel­al­ter­li­chen Adels­ge­schlechts der Rüden­ber­ger. Erst­mals urkund­lich erwähnt wur­de das Dorf im neun­ten Jahr­hun­dert im Propstei­re­gis­ter der Abtei Wer­den und als Riudi­un auch in den Cor­vey­er Tra­di­tio­nen (älte­rer Teil, 826 – 876). Laut Schel­has­se hat Alten­rüt­hen einer alten frän­ki­schen Mark („mar­ca riudia­na“) und einer Gograf­schaft den Namen gege­ben. 1072 wur­de Alten­rüt­hen als Ruot­hi­no vom Erz­bi­schof Anno II. von Köln dem Klos­ter Graf­schaft zu des­sen Stif­tung über­tra­gen. 1802 wur­de Alten­rüt­hen ein Teil von Hes­sen und 1815 von Preu­ßen. 1816 kam der Schult­heiß­be­zirk Alten­rüt­hen in den neu­en Kreis Lipp­stadt. 1828 wur­de aus dem Schult­heiß­be­zirk Alten­rüt­hen die Gemein­de Alten­rüt­hen. Eini­ge Jah­re spä­ter ent­stand das Amt Alten­rüt­hen mit 16 Gemein­den. In den 1930er-Jah­ren wur­de das Amt Rüt­hen aus dem Amt Alten­rüt­hen und der Stadt Rüt­hen gebil­det. Am 1. Janu­ar 1975 wur­de die Gemein­de Alten­rüt­hen in die Stadt Rüt­hen eingemeindet.

Orts­bild­prä­gend ist die katho­li­sche Pfarr­kir­che St. Ger­va­si­us und St.-Protasius. Sehens­wert ist auch das denk­mal­ge­schütz­te Pfarr­haus. Als his­to­risch bedeut­sam erweist sich der Kreuz­weg auf dem Alten­rüt­he­ner Fried­hof: Etwas ver­steckt, ein­ge­las­sen auf der Innen­sei­te der süd­li­chen Kirch­hofs­mau­er, rei­hen sich, unter­bro­chen durch das o. g. Pfarr­haus, sie­ben alte Kreuz­weg­sta­tio­nen anein­an­der. Gleich­ar­tig gestal­tet, stel­len sie sozu­sa­gen eine Pracht­aus­ga­be der typi­schen baro­cken Hei­li­gen­häus­chen aus Rüt­he­ner Grün­sand­stein dar.

Wei­ter­füh­ren­de Quellen:

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: Screen­shot der Index­sei­te für St. Ger­va­si­us und Prota­si­us in Alten­rüt­hen von Matri­cu­la (29.04.2022)

Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

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