Neue Digitalisate bei Matricula vom 04.05.2022: 1 hinzugefügte Pfarreien aus dem Bistum Limburg – Ellenhausen, Ortsgemeinde, 1818 – 1847

Screenshot der Indexseite für Ellenhausen von Matricula (04.05.2022)
Screenshot der Indexseite für Ellenhausen von Matricula (04.05.2022)

Für das Kir­chen­buch­por­tal Matri­cu­la wur­den am 4. Mai 2022 33 neue Digi­ta­li­sa­te von Ellen­hau­sen aus dem Bis­tum Lim­burg hin­zu­ge­fügt.

Bistum Limburg: Ellenhausen, Ortsgemeinde (6)

Signa­turMatri­kel­typDatum (1818 – 1847)
Elle Z 1_1Gebo­re­ne Ellenhausen1818 – 1842
Elle Z 1_2Getrau­te Ellenhausen1837 – 1859
Elle Z 1_3Gestor­be­ne Ellenhausen1838 – 1869
Elle Z 2Gebo­re­ne Ellenhausen1843 – 1874
Elle Z 3Getrau­te Ellenhausen1861 – 1874
Elle Z 4Gestor­be­ne Ellenhausen1870 – 1874

Geografische Lage

Lage von Ellenhausen
Lage von Ellenhausen

Ellen­hau­sen (PLZ: 56242; mund­art­lich: Elle­house) ist eine Orts­ge­mein­de im Wes­ter­wald­kreis in Rhein­land-Pfalz. Sie gehört der Ver­bands­ge­mein­de Sel­ters (Wes­ter­wald) an.

Ellen­hau­sen liegt drei Kilo­me­ter süd­west­lich von Sel­ters (Wes­ter­wald) am Zusam­men­fluss von Klei­nem Sayn­bach und Sayn inmit­ten eines aus­ge­dehn­ten Wald- und Wie­sen­ge­län­des. Zur Gemein­de gehö­ren auch die Wohn­plät­ze Berg­hof, Schneid­müh­le und Tannenhof.

Geschichtliches

Das fol­gen­de Unter­ka­pi­tel ist ein Aus­zug aus dem zuge­hö­ri­gen Wiki­pe­dia-Arti­kel (sie­he Quel­len). Die­ser Aus­zug wur­de bei Bedarf für eine schnel­le­re Les­bar­keit unter Umstän­den etwas gekürzt und angepasst.

Wappen der Ortsgemeinde Ellenhausen
Wap­pen der Orts­ge­mein­de Ellen­hau­sen; gemeinfrei

Im Jah­re 1100 wur­de Ellen­hau­sen zum ers­ten Mal urkund­lich erwähnt. Die Schreib­wei­se des Namens wech­sel­te im Lau­fe der Jahr­hun­der­te von Elkin­hu­sin nach Hel­ch­in­hu­sin zu Ellen­hau­sen.

Der Ort gehör­te zunächst zum kur­tie­ri­schen Amt Grenzau und kam 1803 zum Amt Sel­ters im Fürs­ten­tum Nas­sau-Weil­burg, ab 1806 Her­zog­tum Nas­sau. Nach des­sen Anne­xi­on durch Preu­ßen 1866 gehör­te der Ort zum Unter­wes­ter­wald­kreis in der Pro­vinz Hes­sen-Nas­sau und nach dem Zwei­ten Welt­krieg zum Land Rhein­land-Pfalz und schließ­lich ab 1968 zum Westerwaldkreis.

1828 zähl­te der Ort einen Brannt­wein­bren­ner, einen Schmied, einen Musi­kan­ten, einen Stroh­de­cker, einen Wag­ner und einen Wirt. 1840 wur­de im Ort ein Schul­haus errich­tet, das 1862 ein Glo­cken­türm­chen erhielt. 1880 wur­de die Stra­ße Sel­ters – Ellen­hau­sen – Deesen fer­tig­ge­stellt. 1904 erhielt Ellen­hau­sen Anschluss an eine Was­ser­lei­tung und 1906 an das Tele­fon­netz. Seit 1913 besteht eine Bus­ver­bin­dung nach Ellen­hau­sen und im sel­ben Jahr begann ein Ton­berg­werk in der Gemein­de mit sei­ner Pro­duk­ti­on. 1952/​1953 erhielt die Gemein­de eine Kanalisation.

Wei­ter­füh­ren­de Quellen

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: Screen­shot der Index­sei­te für Ellen­hau­sen von Matri­cu­la (04.05.2022)

Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

%d Bloggern gefällt das: