Neue Digitalisate bei Matricula vom 04.05.2022: 1 hinzugefügte Pfarreien aus dem Bistum Limburg – Ehrenthal, St. Sebastian, 1818 – 2003

Screenshot der Indexseite für St. Sebastian in Ehrenthal von Matricula (04.05.2022)
Screenshot der Indexseite für St. Sebastian in Ehrenthal von Matricula (04.05.2022)

Für das Kir­chen­buch­por­tal Matri­cu­la wur­den am 4. Mai 2022 27 neue Digi­ta­li­sa­te von der römisch-katho­li­schen Pfar­rei St. Sebas­ti­an in Ehren­thal aus dem Bis­tum Lim­burg hin­zu­ge­fügt.

Bistum Limburg: Ehrenthal, St. Sebastian (27)

Signa­turMatri­kel­typDatum (1818 – 2003)
Ehr K 1_1Tau­fen Ehrenthal1818 – 1841
Ehr K 1_2Fir­mun­gen Ehrenthal1843 – 1870
Ehr K 1_3Trau­un­gen Ehrenthal1818 – 1841
Ehr K 1_4Tote Ehren­thal1818 – 1841
Ehr K 2_1Tau­fen Ehrenthal1842 – 1870
Ehr K 2_2Trau­un­gen Ehrenthal1842 – 1868
Ehr K 2_3Tote Ehren­thal1842 – 1870
Ehr K 3_1Tau­fen Ehrenthal1871 – 1927
Ehr K 3_2Trau­un­gen Ehrenthal1871 – 1926
Ehr K 3_3Tote Ehren­thal1871 – 1927
Ehr K 3_4Regis­ter der Tau­fen, Trau­un­gen und Toten Ehrenthal1871 – 1927
Ehr K 4_1Tau­fen Ehrenthal1930 – 1996
Ehr K 4_2Trau­un­gen Ehrenthal1930 – 2003
Ehr K 4_3Tote Ehren­thal1929 – 1996
Ehr K 4_4Regis­ter der Tau­fen, Trau­un­gen und Toten Ehrenthal1929 – 2003
Ehr Z 1_1Regis­ter der Gebo­re­nen Ehrenthal1818 – 1870
Ehr Z 1_2Regis­ter der Getrau­ten Ehrenthal1818 – 1870
Ehr Z 1_3Regis­ter der Gestor­be­nen Ehrenthal1818 – 1870
Ehr Z 2_1Gebo­re­ne Ehrenthal1818 – 1840
Ehr Z 2_2Getrau­te Ehrenthal1818 – 1839
Ehr Z 2_3Gestor­be­ne Ehrenthal1818 – 1840
Ehr Z 3_1Gebo­re­ne Ehrenthal1840 – 1859
Ehr Z 3_2Getrau­te Ehrenthal1840 – 1859
Ehr Z 3_3Gestor­be­ne Ehrenthal1840 – 1859
Ehr Z 4_1Gebo­re­ne Ehrenthal1860 – 1874
Ehr Z 4_2Getrau­te Ehrenthal1861 – 1874
Ehr Z 4_3Gestor­be­ne Ehrenthal1860 – 1874

Geografische Lage

Lage von Ehrenthal
Lage von Ehrenthal

Ehren­thal (PLZ: 56346) ist ein Stadt­teil von Sankt Goa­r­s­hau­sen am rech­ten Ufer des Mit­tel­rheins. Es liegt im UNESCO-Welt­erbe Obe­res Mit­tel­rhein­tal.

Geschichtliches

Das fol­gen­de Unter­ka­pi­tel ist ein Aus­zug aus dem zuge­hö­ri­gen Wiki­pe­dia-Arti­kel (sie­he Quel­len). Die­ser Aus­zug wur­de bei Bedarf für eine schnel­le­re Les­bar­keit unter Umstän­den etwas gekürzt und angepasst.

881 wur­de Ehren­thal als „Erin­te­ra“ das ers­te Mal als Wein- und Hof­gut im Besitz des Klos­ters Prüm in der Eifel erwähnt. Der Name lei­tet sich vom latei­ni­schen Wort „andria“, zu deutsch „Bach“ und Thal ab, der Name bedeu­tet also Bachthal.

1312 kam der Ort in Besitz von Kur­trier und wur­de dem Ober­amt Bop­pard zuge­ord­net. Er ver­blieb dort bis zur Auf­lö­sung der geist­li­chen Ter­ri­to­ri­en 1802.

Ab dem spä­ten Mit­tel­al­ter dien­te das Gut dem Abt des Bene­dik­ti­ner­klos­ters Gro­nau als Som­mer­sitz. Nach Auf­lö­sung des Klos­ters 1542 grün­de­ten Abt und Mön­che in Ehren­thal ein neu­es Kloster.

Unter dem Trie­rer Erz­bi­schof Johann Hugo von Ors­beck wur­den von 1705 bis 1708 nach Plä­nen des Hof­ar­chi­tek­ten Phil­ipp Hono­ri­us von Raven­s­teyn die heu­ti­ge Kir­che und das Klos­ter­ge­bäu­de erbaut. Das Wap­pen des Bischofs ist im Schei­tel­stein des West­por­tals zu fin­den. Nach der Pro­fa­nie­rung des Klos­ters im Jahr 1803 wur­de die Klos­ter­kir­che zur katho­li­schen Pfarr­kir­che St. Sebas­ti­an.

1802 kam Ehren­thal auf Ver­fü­gung des letz­ten Trie­rer Erz­bi­schofs unter die Herr­schaft von Nas­sau-Weil­burg, 1806 zum neu­ge­bil­de­ten Her­zog­tum Nas­sau.

Nach dem deutsch-deut­schen Krieg 1866 kam Ehren­thal zu Preu­ßen.

Von 1919 bis 1930 war der Ort Teil der fran­zö­si­schen Besat­zungs­zo­ne, eben­so wie nach der Ein­nah­me Ehrenthals durch die Ame­ri­ka­ner am 26. März 1945, kurz vor Ende des Zwei­ten Welt­kriegs.

Im Jahr 1933 wur­de die Gemein­de Ehren­thal nach Well­mich eingemeindet.

1969 wur­de die Gemein­de Well­mich und damit Ehren­thal ein Stadt­teil der Lore­ley­stadt St. Goa­r­s­hau­sen.

Wei­ter­füh­ren­de Quellen

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: Screen­shot der Index­sei­te für St. Sebas­ti­an in Ehren­thal von Matri­cu­la (04.05.2022)

Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

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