Neue Digitalisate bei Matricula vom 29.04.2022: 1 hinzugefügte Pfarrei aus dem Erzbistum Paderborn – Oestereiden, St. Antonius Einsiedler, 1906 – 1984

Screenshot der Indexseite für St. Antonius Einsiedler in Oestereiden von Matricula (29.04.2022)
Screenshot der Indexseite für St. Antonius Einsiedler in Oestereiden von Matricula (29.04.2022)

Für das Kir­chen­buch­por­tal Matri­cu­la wur­den am 29. April 2022 6 neue Digi­ta­li­sa­te von der römisch-katho­li­schen Pfar­rei St. Anto­ni­us Ein­sied­ler in Oes­ter­rei­den aus dem Erz­bis­tum Pader­born hinzugefügt.

Erzbistum Paderborn: Oestereiden, St. Antonius Einsiedler

Signa­turMatri­kel­typDatum (1906 – 1984)
KB002-01‑EErst­kom­mu­ni­on1906 – 1961
KB002-02‑FFir­mung1906 – 1982
KB002-04‑UUmschlag1906 – 1982
KB004-01‑SSter­be­fäl­le1906 – 1984
KB004-02-RsNamens­re­gis­ter Sterbefälle1906 – 1984
KB004-04‑UUmschlag1906 – 1984

Geografische Lage

Lage von Oestereiden
Lage von Oestereiden

Lan­gen­ei­cke (PLZ: 59602; gespro­chen „Ōsterei­den“ mit Dehnungs‑e) ist ein Stadt­teil der Stadt Rüt­hen im Kreis Soest von Nord­rhein-West­fa­len. Am 31. Dezem­ber 2021 hat­te die Ort­schaft 829 Einwohner.

Nörd­lich von Oes­terei­den ver­läuft die Bun­des­au­to­bahn 44, etwa zwölf Kilo­me­ter wei­ter nörd­lich befin­det sich die Stadt Lipp­stadt. Neun Kilo­me­ter süd­lich von Oes­terei­den befin­det sich die Stadt Rüt­hen, acht Kilo­me­ter west­lich Anröch­te. Der Ort hat eine Höhen­la­ge von 200 bis 290 Meter über NN.

Geschichtliches

Wappen von Oestereiden
Wap­pen von Oes­terei­den; gemeinfrei

Erst­mals erwähnt wird Oes­terei­den im Jah­re 1170. Der Name von Oes­terei­den und dem benach­bar­ten Wes­terei­den geht auf Eden oder Eyden zurück. Die­ses könn­te Höhe oder Hei­de bedeu­ten. Oes­terei­den und Wes­terei­den ste­hen für den öst­li­chen bzw. den west­li­chen Teil der Sied­lung Eden. Seit dem Mit­tel­al­ter war Oes­terei­den Teil der Gograf­schaft bzw. Goge­richt Rüt­hen im kur­köl­ni­schen Her­zog­tum West­fa­len. Die­ses wird 1802 Teil von Hes­sen-Darm­stadt und ab 1807 wird Oes­terei­den dem neu­en Amt Rüt­hen zuge­teilt. 1811 ent­steht als unters­te Ver­wal­tungs­ein­heit der Schult­heiß­be­zirk Oes­terei­den, zu dem auch Wes­terei­den gehört. 1815 wird Oes­terei­den Teil des König­rei­ches Preu­ßen und 1816 des Krei­ses Lipp­stadt. 1827/​28 ent­steht die Gemein­de Oes­terei­den nach Auf­lö­sung des Schult­heiß­be­zirks Oes­terei­den. Die­se gehört nun zur Bür­ger­meis­te­rei Anröch­te, die 1833 in Amt Anröch­te umbe­nannt wur­de. 1845 wech­selt die Gemein­de Oes­terei­den in das Amt Alten­rüt­hen, das ab 1937 Amt Rüt­hen hieß. Am 1. Janu­ar 1975 erfolg­te die Ein­ge­mein­dung in die Stadt Rüthen.

Wei­ter­füh­ren­de Quellen:

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: Screen­shot der Index­sei­te für St. Anto­ni­us Ein­sied­ler in Oes­terei­den von Matri­cu­la (29.04.2022)

Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

%d Bloggern gefällt das: