Neue Digitalisate bei Matricula vom 14.04.2022: 1 hinzugefügte Pfarrei aus dem Erzbistum Paderborn – Mellrich, St. Alexander, 1636 – 1966

Screenshot der Indexseite für St. Alexander in Mellrich von Matricula (14.04.2022)
Screenshot der Indexseite für St. Alexander in Mellrich von Matricula (14.04.2022)

Für das Kir­chen­buch­por­tal Matri­cu­la wur­den am 14. April 2022 77 neue Digi­ta­li­sa­te von der römisch-katho­li­schen Pfar­rei St. Alex­an­der in Mellrich aus dem Erz­bis­tum Pader­born hinzugefügt.

Erzbistum Paderborn: Mellrich, St. Alexander

Signa­turMatri­kel­typDatum (1636 – 1966)
KB001-01‑NNoti­zen1683 – 1716
KB001-02‑TTau­fen1683 – 1716
KB001-03‑HTrau­un­gen1683 – 1689
KB001-04-RhNamens­re­gis­ter Trauungen1683 – 1689
KB001-05-RtNamens­re­gis­ter Taufen1683 – 1716
KB001-06‑TTau­fen1708 – 1716
KB001-07‑NNoti­zen1683 – 1713
KB001-08‑UUmschlag1683 – 1716
KB002-01‑TTau­fen1713 – 1731
KB002-02‑HTrau­un­gen1716 – 1730
KB002-03‑NNoti­zen1717 – 1717
KB002-04‑SSter­be­fäl­le1716 – 1731
KB002-05‑NNoti­zen1729 – 1729
KB002-06‑UUmschlag1713 – 1731
KB002a-01-RthsNamens­re­gis­ter Tau­fen; Trau­un­gen; Sterbefälle1716 – 1731
KB002a-02‑UUmschlag1716 – 1731
KB003-01‑NNoti­zen1743 – 1788
KB003-02‑KKon­ver­sio­nen1751 – 1776
KB003-03‑TTau­fen1716 – 1779
KB003-04‑HTrau­un­gen1731 – 1779
KB003-05‑NNoti­zen
KB003-06‑SSter­be­fäl­le1732 – 1779
KB003-07‑NNoti­zen1779 – 1779
KB003-09‑UUmschlag1716 – 1788
KB003a-01-RthsNamens­re­gis­ter Tau­fen; Trau­un­gen; Sterbefälle1716 – 1779
KB003a-02‑UUmschlag1716 – 1779
KB004-01‑NNoti­zen1779 – 1779
KB004-02‑TTau­fen1779 – 1807
KB004-03-RtNamens­re­gis­ter Taufen1779 – 1807
KB004-04‑UUmschlag1779 – 1807
KB004b-01-ZtZweit- oder Abschrift Taufen1779 – 1807
KB004b-02‑UUmschlag1779 – 1807
KB005-01‑NNoti­zen1787 – 1792
KB005-02‑HTrau­un­gen1779 – 1807
KB005-03-RhNamens­re­gis­ter Trauungen1779 – 1807
KB005-04‑UUmschlag1779 – 1807
KB006-01‑NNoti­zen1636 – 1878
KB006-02‑SSter­be­fäl­le1779 – 1807
KB006-03-RsNamens­re­gis­ter Sterbefälle1779 – 1807
KB006-04‑UUmschlag1636 – 1878
KB007-01‑TTau­fen1808 – 1826
KB007-02‑TTau­fen1826 – 1837
KB007-03-RtNamens­re­gis­ter Taufen1808 – 1837
KB007-05‑UUmschlag1808 – 1837
KB008-01‑HTrau­un­gen1808 – 1825
KB008-02‑HTrau­un­gen1826 – 1849
KB008-03-RhNamens­re­gis­ter Trauungen1808 – 1849
KB008-05‑UUmschlag1808 – 1849
KB009-01‑SSter­be­fäl­le1808 – 1825
KB009-02‑SSter­be­fäl­le1826 – 1846
KB009-03-RsNamens­re­gis­ter Sterbefälle1808 – 1846
KB009-05‑UUmschlag1808 – 1846
KB010-01‑NNoti­zen1838 – 1849
KB010-02‑TTau­fen1838 – 1874
KB010-03‑TTau­fen1875 – 1876
KB010-04-RtNamens­re­gis­ter Taufen1838 – 1876
KB010-05-MefErst­kom­mu­ni­on, Firmung1826 – 1837
KB010-07‑UUmschlag1826 – 1876
KB011-01‑HTrau­un­gen1850 – 1963
KB011-02-RhNamens­re­gis­ter Trauungen1850 – 1963
KB011-03‑UUmschlag1850 – 1963
KB012-01‑SSter­be­fäl­le1847 – 1900
KB012-02-RsNamens­re­gis­ter Sterbefälle1847 – 1900
KB012-04‑UUmschlag1847 – 1900
KB013-01-RtNamens­re­gis­ter Taufen1875 – 1915
KB013-02‑TTau­fen1875 – 1915
KB013-04‑UUmschlag1875 – 1915
KB014-01‑SSter­be­fäl­le1901 – 1966
KB014-02-RsNamens­re­gis­ter Sterbefälle1901 – 1966
KB014-04‑UUmschlag1901 – 1966
KB015-01-MefErst­kom­mu­ni­on, Firmung1847 – 1912
KB015-03‑UUmschlag1847 – 1912
KB018-01‑FFir­mung1913 – 1953
KB018-03‑UUmschlag1913 – 1953
KB019-01‑VVer­lo­bun­gen1908 – 1923
KB019-02-RvNamens­re­gis­ter Verlobungen1908 – 1923
KB019-04‑UUmschlag1908 – 1923

Geografische Lage

Lage von Mellrich
Lage von Mellrich

Mellrich (PLZ: 59609) ist ein Orts­teil der Gemein­de Anröch­te im Kreis Soest.

Der Ort liegt rund drei Kilo­me­ter süd­west­lich von Anröch­te an der Bun­des­stra­ße 55. Durch den Ort führt die K 64 und die K 23. Der Sun­der­bach ent­springt in Mellrich. Angren­zen­de Orte sind Alten­mellrich, Robring­hau­sen, Anröch­te, Uel­de und Walt­ring­hau­sen.

Geschichtliches

Das fol­gen­de Unter­ka­pi­tel ist ein Aus­zug aus dem zuge­hö­ri­gen Wiki­pe­dia-Arti­kel (sie­he Quel­len). Die­ser Aus­zug wur­de bei Bedarf für eine schnel­le­re Les­bar­keit unter Umstän­den etwas gekürzt und angepasst.

Wappen von Mellrich
Wap­pen von Mellrich; gemeinfrei

Die ers­te urkund­li­che Erwäh­nung Mellrichs stammt aus dem Jah­re 1177. Mellrich war vor dem 1. Janu­ar 1975 eine selbst­stän­di­ge Gemein­de im Amt Anröch­te im Kreis Lipp­stadt.

Mit Inkraft­tre­ten des Müns­ter­/Hamm-Geset­zes wur­den die Gemein­den des Amtes Anröch­te zur neu­en Gemein­de Anröch­te und der Kreis Lipp­stadt mit dem bis­he­ri­gen Kreis Soest zum neu­en Kreis Soest zusammengeschlossen.

Zu den denk­mal­ge­schütz­ten Bau­wer­ken in dem Orts­teil Mellrich gehö­ren Schloss Egge­ring­hau­sen, die Pfarr­kir­che St. Alex­an­der, die ehe­ma­li­ge Vika­rie und zehn Bild­stö­cke sowie ein Wegekreuz.

Die katho­li­sche Pfarr­kir­che St. Alex­an­der wur­de 1313 urkund­lich erwähnt. Das Patro­nats­recht hat­te das Stift Mesche­de. Propst Wil­helm von Arns­berg gab die­ses an das Klos­ter Annaborn. Nach der Ver­ei­ni­gung die­ses Klos­ters mit dem Stift St. Wal­bur­gis in Soest, kam auch das Patro­nats­recht an die­se Ein­rich­tung. Eine wei­te­re baro­cke Vor­gän­ger­kir­che ist belegt.

Die der­zei­ti­ge Kir­che ist orts­bild­prä­gen­der Mit­tel­punkt des Dor­fes. Das der­zei­ti­ge Gebäu­de ist ein Lang­haus mit fla­cher Holz­de­cke. Es wur­de von 1845 bis 1846 nach Plä­nen der preu­ßi­schen Ober­bau­de­pu­ta­ti­on in Ber­lin errich­tet. Die ursprüng­li­chen Plä­ne wur­den von Karl Fried­rich Schin­kel über­ar­bei­tet. Der klas­si­zis­ti­sche vier­ach­si­ge Saal schließt mit einem ein­ge­zo­ge­nen Chor. Der roma­ni­sche West­turm des 13. Jahr­hun­derts wur­de nach einem Brand, 1884 um ein Geschoss erhöht und es wur­de ihm ein acht­ecki­ger Helm auf­ge­setzt. Eine neu­ro­ma­ni­sche Umge­stal­tung der Kir­che wur­de 1863 durch Arnold Gül­den­pfen­nig vor­ge­nom­men. Das Lang­haus wur­de gewölbt und die ehe­mals fla­chen Schlüs­se der Ost­wand wur­den Apsi­den ein­ge­fügt. Die Fas­sung des Rau­mes, erstellt durch A. Witt­kopp, wur­de 1998 restau­riert. Im Lang­haus wur­den 1963 die Pfei­ler und die Gewöl­be abge­bro­chen und eine Flach­de­cke ein­ge­zo­gen. Die Chor­ge­stal­tung wur­de bei­be­hal­ten. Die ehe­ma­li­ge Vika­rie, die um 1760 errich­tet wur­de, war das Geburts­haus des Bischofs von Pader­born, Franz Drep­per. Die­ses Gebäu­de wur­de in den Jah­ren 1988/​89 in ein Pfarr- und Jugend­heim umge­baut. Die Kir­che war 2006 wegen einer Holz­wurm­be­hand­lung der Orgel und einer Umge­stal­tung des Chor­rau­mes zwei Mona­te geschlossen.

Wei­ter­füh­ren­de Quellen:

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: Screen­shot der Index­sei­te für St. Alex­an­der in Mellrich von Matri­cu­la (14.04.2022)

Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

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