Neue Digitalisate bei Matricula vom 14.04.2022: 1 hinzugefügte Pfarrei aus dem Erzbistum Paderborn – Berge, St. Michael, 1641 – 2017

Screenshot der Indexseite für St. Michael in Berge von Matricula (04.04.2022)
Screenshot der Indexseite für St. Michael in Berge von Matricula (04.04.2022)

Für das Kir­chen­buch­por­tal Matri­cu­la wur­den am 14. April 2022 49 neue Digi­ta­li­sa­te von der römisch-katho­li­schen Pfar­rei St. Micha­el in Ber­ge aus dem Erz­bis­tum Pader­born hinzugefügt.

Erzbistum Paderborn: Berge, St. Michael

Signa­turMatri­kel­typDatum (1641 – 2017)
KB001-01‑NNoti­zen1650 – 1732
KB001-02‑TTau­fen1641 – 1731
KB001-03‑HTrau­un­gen1707 – 1710
KB001-04‑SSter­be­fäl­le1724 – 1728
KB001-05‑FFir­mung
KB001-06‑HTrau­un­gen1729 – 1730
KB001-07‑TTau­fen1713 – 1729
KB001-08‑HTrau­un­gen1726 – 1728
KB001-09‑SSter­be­fäl­le1730 – 1730
KB001-10‑HTrau­un­gen1646 – 1726
KB001-11‑SSter­be­fäl­le1693 – 1723
KB001-12‑SSter­be­fäl­le1649 – 1693
KB001-13‑FFir­mung1649 – 1682
KB001-14‑NNoti­zen
KB001-15‑UUmschlag1641 – 1732
KB002-01‑TTau­fen1713 – 1785
KB002-02‑HTrau­un­gen1713 – 1785
KB002-03‑SSter­be­fäl­le1713 – 1785
KB002-05‑UUmschlag1713 – 1785
KB003-01‑NNoti­zen1779 – 1779
KB003-02‑TTau­fen1779 – 1819
KB003-03‑EErst­kom­mu­ni­on1816 – 1825
KB003-04‑EErst­kom­mu­ni­on1802 – 1815
KB003-05‑NNoti­zen
KB003-06‑UUmschlag1713 – 1825
KB004-01‑HTrau­un­gen1779 – 1826
KB004-02‑UUmschlag1779 – 1826
KB005-01‑SSter­be­fäl­le1779 – 1827
KB005-03‑UUmschlag1779 – 1827
KB006-01‑TTau­fen1820 – 1827
KB006-02‑FFir­mung1825 – 1948
KB006-03‑UUmschlag1820 – 1948
KB007-01‑TTau­fen1825 – 1869
KB007-02‑UUmschlag1825 – 1869
KB007b-01-RtNamens­re­gis­ter Taufen1641 – 1869
KB007b-02‑UUmschlag1641 – 1869
KB008-01‑HTrau­un­gen1825 – 1855
KB008-02‑UUmschlag1825 – 1855
KB008b-01-RhNamens­re­gis­ter Trauungen1646 – 1855
KB008b-02‑UUmschlag1646 – 1855
KB009-01‑SSter­be­fäl­le1825 – 1871
KB009-02‑UUmschlag1825 – 1871
KB009b-01-RsNamens­re­gis­ter Sterbefälle1649 – 1871
KB009b-02‑UUmschlag1649 – 1871
KB010-01‑EErst­kom­mu­ni­on1837 – 1920
KB010-03‑UUmschlag1837 – 1920
KB014-01-RsNamens­re­gis­ter Sterbefälle1872 – 2017
KB014-02‑SSter­be­fäl­le1872 – 2017
KB014-03‑UUmschlag1872 – 2017

Geografische Lage

Lage von Mellrich
Lage von Mellrich

Ber­ge (PLZ: 59609) ist ein Orts­teil der Gemein­de Anröch­te im Kreis Soest.

Ber­ge liegt etwa 2,5 km öst­lich von Anröch­te im Süd­os­ten des Krei­ses Soest. Ber­ge grenzt an die Ort­schaf­ten Anröch­te, Erwit­te und Wei­cke­de.

Geschichtliches

Das fol­gen­de Unter­ka­pi­tel ist ein Aus­zug aus dem zuge­hö­ri­gen Wiki­pe­dia-Arti­kel (sie­he Quel­len). Die­ser Aus­zug wur­de bei Bedarf für eine schnel­le­re Les­bar­keit unter Umstän­den etwas gekürzt und angepasst.

Ehemaliges Gemeindewappen von Berge
Ehe­ma­li­ges Gemein­de­wap­pen von Ber­ge; gemeinfrei

Ber­ge wird 1216 erst­mals urkund­lich erwähnt.

Der Hof Ber­ge wur­de 1302 an das Klos­ter Oeling­hau­sen über­tra­gen. Der Orts­na­me hängt ver­mut­lich nicht mit sei­ner Lage zusam­men, son­dern lei­tet sich ab von dem Wort „ber­gen“ („schüt­zen“).

Die bis dahin selb­stän­di­ge Gemein­de kam am 1. Janu­ar 1975 zu Anröch­te und ist seit­dem einer von zehn Ortsteilen.

Ein orts­bild­prä­gen­des Gebäu­de ist die katho­li­sche Pfarr­kir­che St. Micha­el. Die Kir­chen­ge­mein­de gehört zu den ältes­ten Pfar­rei­en im Raum Lipp­stadt. Die Gemein­de wur­de 1059 erst­mals als Kirch­spiel erwähnt. Um 1313 wur­de das Haus Capel­la genannt.

Das Gebäu­de steht auf einem mit einer Tro­cken­mau­er umfass­ten Fried­hof. Die drei­jochi­ge, baro­cke Saal­kir­che wur­de aus Bruch­stein im Renais­sance-Stil gemau­ert. Der drei­sei­tig schlie­ßen­de Chor ist ein­ge­zo­gen. Die Sakris­tei liegt öst­lich. Der West­turm ist an zwei Sei­ten durch Fens­ter geglie­dert, ihm wur­de ein Knick­helm auf­ge­setzt. Der Turm ist in einem Chro­no­gramm mit 1737 bezeich­net, das Lang­haus und der Chor sind mit 1750 bezeich­net. In den Innen­raum wur­den Kreuz­g­rat­ge­wöl­be ein­ge­zo­gen, die Aus­ma­lung stammt von 1894. In die­ser Zeit wur­de die Kir­che auch neu ausgestattet.

Wei­ter­füh­ren­de Quellen:

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: Screen­shot der Index­sei­te für St. Micha­el in Ber­ge von Matri­cu­la (14.04.2022)

Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

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