Aktualisierte Sammlung bei Ancestry vom 05.04.2022: Deutschland, im Kampf gefallene Soldaten, 1939 – 1948

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Der kom­mer­zi­el­len, genea­lo­gi­schen Dienst­leis­tungs­an­bie­ter Ances­try hat am 5. April 2022 fol­gen­de Samm­lung aktua­li­siert: Deutsch­land, im Kampf gefal­le­ne Sol­da­ten, 1939 – 1948. Die Auf­zeich­nun­gen lie­gen in deut­scher Spra­che vor.

Die­se Samm­lung ent­hält Kar­tei­kar­ten zu gefal­le­nen Sol­da­ten des Zwei­ten Welt­krie­ges. Die Wehr­machts­aus­kunftstel­le für Kriegs­ver­lus­te und Kriegs­ge­fan­ge­ne (WASt) nahm als Dienst­stel­le des Ober­kom­man­dos der Wehr­macht am 26. August 1939 ihre Tätig­keit auf. Ab 1943 wur­den Tei­le der Behör­de von Ber­lin nach Saalfeld/​Saale und Mei­nin­gen ver­legt. Ab Janu­ar 1946 wur­de die Behör­de in die „Deut­sche Dienst­stel­le für die Benach­rich­ti­gung der nächs­ten Ange­hö­ri­gen von Gefal­le­nen der ehe­ma­li­gen deut­schen Wehr­macht“, auch kurz „Deut­sche Dienstel­le“ umbe­nannt. Seit dem 1. Janu­ar 2019 ist die Deut­sche Dienst­stel­le als neu ein­ge­rich­te­te Abtei­lung für Per­so­nen­be­zo­ge­ne Aus­künf­te (PA) Teil des Bun­des­ar­chi­ves mit Sitz in Berlin-Reinickendorf.

In vie­len deut­schen Ster­be­re­gis­tern sind wäh­rend des Krie­ges und in der Nach­kriegs­zeit Anzei­gen von Ster­be­fäl­len von die­ser Behör­de an das zustän­di­ge Stan­des­amt ein­ge­reicht wor­den und somit häu­fig als „anzei­gen­de Per­son“ in den Doku­men­ten zu finden.

Die Ster­be­fäl­le sind meist hand­schrift­lich auf vor­ge­druck­ten Kar­tei­kar­ten beur­kun­det. Je nach vor­lie­gen­den Infor­ma­tio­nen und Vor­druck kön­nen fol­gen­de Anga­ben gefun­den werden:

  • Nach­na­me, Vor­na­men, Geburts­da­tum und Geburtsort
  • Trup­pen­teil, Ersatz­trup­pen­teil, Num­mer der Erken­nungs­mar­ke, Dienstgrad
  • Ster­be­da­tum, Ster­be­zeit­punkt, Ster­be­ort sowie Art des Verlustes
  • Sofern bekannt: Datum der Beer­di­gung, Lage und Num­mer des Grabes
  • Ver­weis auf die Verlust-Listen-Nummer

Wei­ter­füh­ren­de Quellen:

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Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

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