Neue Digitalisate bei Matricula vom 03.02.2022: 3 neue Pfarreien und weitere Daten aus dem Offizialatsarchiv Vechta online

Screenshot von Matricula (03.02.2022)
Screenshot von Matricula (03.02.2022)

Im Kir­chen­buch­por­tal Matri­cu­la wur­den am 3. Febru­ar 2022 3 neue Pfar­rei­en aus dem römisch-katho­li­schen Offi­zi­alat­s­ar­chiv Vech­ta ver­öf­fent­licht. Es han­delt sich hier­bei um die Pfar­rei­en Lüsche, Els­ten und Hem­mel­te. Wei­ter­hin wur­den auch alle Kir­chen­buch­da­ten bezüg­lich ihrer Sperr­fris­ten aktua­li­siert. Tau­fen sind jetzt bis ein­schließ­lich 1901, sowie Trau­un­gen und Beer­di­gun­gen bis ein­schließ­lich 1921.

Offizialatsarchiv Vechta: Lüsche, St. Josef

Lüsche ist ein Dorf in der Gemein­de Bakum im Land­kreis Vech­ta (Nie­der­sach­sen). Die Pfar­rei St. Josef war ursprüng­lich ein Teil der Pfar­rei Ves­trup gewe­sen und exis­tier­te seit dem Mit­tel­al­ter mit einer eige­nen Kapel­le. Seit 1913 wur­de dort eine Kapel­len­ge­mein­de errich­tet, die dann am 1. Juli 1927 zur Pfar­re erho­ben wor­den ist. Am 13.04.2008 bil­de­te sich mit den Pfarr­ge­mein­den aus Bakum, Canum und Ves­trup die neue Kir­chen­ge­mein­de St. Johan­nes Bap­tist in Bakum.

Signa­turMatri­kel­typDatum (1921 – 1963)
KB03Beer­di­gun­gen1921 – 1963

Offizialatsarchiv Vechta: Elsten, St. Franziskus

Die­se Pfar­rei war ursprüng­lich ein Teil der Pfar­rei von Cap­peln. Die Spu­ren einer frü­he­ren Kapel­le stam­men aus dem 12. Jahr­hun­dert. Die­se Kapel­le wur­de jedoch im Drei­ßig­jäh­ri­gen Krieg zer­stört. Im Jahr 1889 wur­de eine neue Kapel­le ein­ge­weiht und gleich­zei­tig eine Kapel­len­ge­mein­de gebil­det. Schließ­lich wur­de sie am 1. Sep­tem­ber 1926 zur Pfar­re erhoben.

Signa­turMatri­kel­typDatum (1921 – 1950)
KB03Beer­di­gun­gen1921 – 1950

Offizialatsarchiv Vechta: Hemmelte, Herz Jesu

Die Pfar­re in Hem­mel­te war ursprüng­lich ein Teil der Pfar­rei zu Las­trup. Seit dem Mit­tel­al­ter ist in Hem­mel­te eine Kapel­le nach­weis­bar. 1890 wur­de eine Kapel­len­ge­mein­de gebil­det, die dann zum 1. April 1952 zur Pfar­re erho­ben wor­den ist. Seit dem 22. Febru­ar 2010 bil­de­te mit Kneheim und Las­trup die neue Kir­chen­ge­mein­de St. Petrus in Lastrup.

Signa­turMatri­kel­typDatum (19011951)
KB01_​01Tau­fen1901 – 1951
KB01_​03Beer­di­gun­gen1908 – 1951

Wei­ter­füh­ren­de Quellen:

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: Screen­shot von Matri­cu­la (03.02.2022)

Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

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