Neue Digitalisate bei Matricula vom 07.01.2022: 1 hinzugefügte Pfarrei aus dem Erzbistum Paderborn – Thülen, St. Dionysius, 1712 – 1946

Screenshot der Indexseite für St. Dionysius in Thülen von Matricula (09.01.2022)
Screenshot der Indexseite für St. Dionysius in Thülen von Matricula (09.01.2022)

Für das Kir­chen­buch­por­tal Matri­cu­la wur­den am 7. Janu­ar 2022 72 neue Digi­ta­li­sa­te von der römisch-katho­li­schen Pfar­rei St. Dio­ny­si­us in Thü­len aus dem Erz­bis­tum Pader­born hinzugefügt.

Erzbistum Paderborn: Thülen, St. Dionysius

Signa­turMatri­kel­typDatum (1712 – 1946)
KB001-01‑NNoti­zen1714 – 1732
KB001-02‑TTau­fen1714 – 1732
KB001-03‑NNoti­zen1717 – 1717
KB001-04‑HTrau­un­gen1714 – 1731
KB001-05‑SSter­be­fäl­le1714 – 1732
KB001-06-RsNamens­re­gis­ter Sterbefälle1714 – 1716
KB001-07‑TTau­fen1712 – 1730
KB001-08‑UUmschlag1712 – 1732
KB001a-01‑NNoti­zen1714 – 1844
KB001a-02-RthNamens­re­gis­ter Tau­fen; Trauungen1714 – 1844
KB001a-03-RtNamens­re­gis­ter Taufen1826 – 1844
KB001a-04‑UUmschlag1714 – 1844
KB002-01‑NNoti­zen1732 – 1778
KB002-02‑TTau­fen1732 – 1778
KB002-03‑SSter­be­fäl­le1759 – 1778
KB002-04‑HTrau­un­gen1750 – 1778
KB002-05‑TTau­fen1763 – 1777
KB002-06‑HTrau­un­gen1732 – 1750
KB002-07‑SSter­be­fäl­le1732 – 1759
KB002-08‑TTau­fen1732 – 1763
KB002-09‑NNoti­zen
KB002-10‑UUmschlag1732 – 1778
KB003-01‑NNoti­zen1778 – 1887
KB003-02‑TTau­fen1778 – 1807
KB003-03‑TTau­fen1808 – 1811
KB003-04-RtNamens­re­gis­ter Taufen1808 – 1811
KB003-05‑HTrau­un­gen1778 – 1807
KB003-06‑HTrau­un­gen1808 – 1826
KB003-07-RhNamens­re­gis­ter Trauungen1808 – 1826
KB003-08‑SSter­be­fäl­le1778 – 1807
KB003-09‑NNoti­zen1808 – 1808
KB003-10‑SSter­be­fäl­le1808 – 1826
KB003-11-RsNamens­re­gis­ter Sterbefälle1808 – 1826
KB003-12‑UUmschlag1778 – 1826
KB004-01‑TTau­fen1812 – 1825
KB004-02-RtNamens­re­gis­ter Taufen1812 – 1825
KB004-03‑UUmschlag1812 – 1825
KB005-01‑TTau­fen1826 – 1844
KB005-02‑HTrau­un­gen1826 – 1844
KB005-03‑NNoti­zen1820 – 1820
KB005-04‑SSter­be­fäl­le1826 – 1844
KB005-05‑UUmschlag1826 – 1844
KB006-01‑TTau­fen1845 – 1863
KB006-02‑SSter­be­fäl­le1845 – 1863
KB006-03‑HTrau­un­gen1845 – 1863
KB006-04-RhNamens­re­gis­ter Trauungen1845 – 1863
KB006-05-RtsNamens­re­gis­ter Tau­fen; Sterbefälle1845 – 1863
KB006-06‑NNoti­zen
KB006-07‑UUmschlag1845 – 1863
KB007-01‑TTau­fen1864 – 1882
KB007-02‑TTau­fen1878 – 1881
KB007-03-RtNamens­re­gis­ter Taufen1864 – 1882
KB007-04‑UUmschlag1864 – 1882
KB008-01-RhNamens­re­gis­ter Trauungen1864 – 1906
KB008-02‑HTrau­un­gen1864 – 1906
KB008-03‑UUmschlag1864 – 1906
KB009-01-RsNamens­re­gis­ter Sterbefälle1864 – 1866
KB009-02‑SSter­be­fäl­le1864 – 1866
KB009-03‑UUmschlag1864 – 1866
KB010-01‑EErst­kom­mu­ni­on1858 – 1879
KB010-02‑FFir­mung1861 – 1873
KB010-03‑UUmschlag1858 – 1879
KB011-01‑TTau­fen1882 – 1910
KB011-02-RtNamens­re­gis­ter Taufen1882 – 1910
KB011-04‑UUmschlag1882 – 1910
KB013-01‑SSter­be­fäl­le1886 – 1946
KB013-02-RsNamens­re­gis­ter Sterbefälle1886 – 1946
KB013-03‑UUmschlag1886 – 1946
KB014-01‑FFir­mung1890 – 1931
KB014-02‑UUmschlag1890 – 1931
KB015-01‑EErst­kom­mu­ni­on1880 – 1911
KB015-02‑UUmschlag1880 – 1911

Geografische Lage

Thü­len (PLZ: 59929) ist ein Orts­teil der Mit­tel­stadt Bri­lon im Hoch­sauer­land­kreis im Osten von Nord­rhein-West­fa­len und liegt am Ran­de des Natur­parks Die­mel­see auf 450 m ü. NN bis 500 m ü. NN. Thü­len hat etwa 1100 Einwohner.

Thü­len liegt im Hoch­sauer­land­kreis nord­öst­lich von Bri­lon in den Bri­lo­ner Höhen, nörd­lich der Alten Hee­res­stra­ße. Nach­bar­or­te von Thü­len sind Bri­lonNeh­denRad­ling­hau­senRösen­beckMes­sing­hau­senHop­pe­cke und Wülf­te. Durch Thü­len fließt die Schwel­ge.

Geschichtliches

Das fol­gen­de Unter­ka­pi­tel ist ein Aus­zug aus dem zuge­hö­ri­gen Wiki­pe­dia-Arti­kel (sie­he Quel­len). Die­ser Aus­zug wur­de bei Bedarf für eine schnel­le­re Les­bar­keit unter Umstän­den etwas gekürzt und angepasst.

Wappen der ehemaligen Gemeinde Thülen (bis 1975)
Wap­pen der ehe­ma­li­gen Gemein­de Thü­len (bis 1975); gemeinfrei

Die Grün­dung Thü­lens geht zunächst auf eine Kapel­le, des­sen Patron der hei­li­ge Dio­ny­si­us ist, auf Cor­vey zurück. 1096 wur­de dann die Pfarr­kir­che St. Dio­ny­si­us erbaut; die­se wird aber erst 1175 urkund­lich erwähnt. Das Dorf wird 1183 in einer Urkun­de „Tulon“ genannt. Anfangs war Klos­ter Cor­vey Grund­herr, das von Klos­ter Bredelar und ein­hei­mi­schen Adels­fa­mi­li­en, dar­un­ter die von Thü­len, abge­löst wur­de. Im 16. Jahr­hun­dert beerb­ten die von Mesche­de zu Alme die von Thü­len. Vom 19. Jahr­hun­dert bis zum Jah­re 1975 war Thü­len Namens­ge­ber und Sitz des ehe­ma­li­gen Amtes Thü­len, dem die meis­ten heu­ti­gen Orts­tei­le Bri­lons angehörten.

Im Zwei­ten Welt­krieg fie­len 31 Thü­le­ner als Sol­da­ten, davon 27 an der Ost­front.

Am 1. Janu­ar 1975 wur­de der Ort nach Bri­lon eingemeindet.

Wei­ter­füh­ren­de Quellen:

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: Screen­shot der Index­sei­te für St. Dio­ny­si­us in Thü­len von Matri­cu­la (09.01.2022)

Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

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