Neue Digitalisate bei Matricula vom 03.12.2021: 1 hinzugefügte Pfarrei aus dem Erzbistum Paderborn – Messinghausen, St. Vitus, 1905 – 1948

Screenshot der Indexseite für St. Vitus in Messinghausen von Matricula (26.12.2021)
Screenshot der Indexseite für St. Vitus in Messinghausen von Matricula (26.12.2021)

Für das Kir­chen­buch­por­tal Matri­cu­la wur­den am 3. Dezem­ber 2021 4 neue Digi­ta­li­sa­te von der römisch-katho­li­schen Pfar­rei St. Vitus in Mes­sing­hau­sen aus dem Erz­bis­tum Pader­born hinzugefügt.

Erzbistum Paderborn: Messinghausen, St. Vitus (4)

Signa­turMatri­kel­typDatum (1905 – 1948)
KB002-01‑EErst­kom­mu­ni­on1905 – 1935
KB002-02‑UUmschlag1905 – 1935
KB004-01‑VVer­lo­bun­gen1908 – 1948
KB004-03‑UUmschlag1908 – 1948

Geografische Lage

Mes­sing­hau­sen ist ein dörf­li­cher Stadt­teil von Bri­lon im Hoch­sauer­land­kreisNord­rhein-West­fa­len. Die Ort­schaft war bis Ende 1974 eine selbst­stän­di­ge Gemein­de und liegt an der Gren­ze zu Mars­berg und Die­mel­see. Am 31. Dezem­ber 2013 hat­te Mes­sing­hau­sen nach Anga­ben der Stadt­ver­wal­tung Bri­lon 798 Einwohner.

Geschichtliches

Das fol­gen­de Unter­ka­pi­tel ist ein Aus­zug aus dem zuge­hö­ri­gen Wiki­pe­dia-Arti­kel (sie­he Quel­len). Die­ser Aus­zug wur­de bei Bedarf für eine schnel­le­re Les­bar­keit unter Umstän­den etwas gekürzt und angepasst.

Wappen der ehemaligen Gemeinde Messinghausen (bis 1975); gemeinfrei
Wap­pen der ehe­ma­li­gen Gemein­de Mes­sing­hau­sen (bis 1975); gemeinfrei

Erst­mals urkund­lich erwähnt wur­de Mes­sing­hau­sen 1101 in der Grün­dungs­ur­kun­de des Klos­ters Boke. Dar­in stat­te­te Graf Erpo von Pad­berg das Klos­ter mit Besitz in Mes­sing­hau­sen aus. Nach der Ver­le­gung des Klos­ters ins wal­de­cki­sche Flecht­dorf wur­de die­se Anga­be 1120 durch Kur­köln bestätigt.

1311 wur­de das Dorf von Ambro­si­us von der Nor­de­ren­be­ke an das Klos­ter Bredelar ver­kauft. Die Klos­ter­herr­schaft dau­er­te bis zur Auf­he­bung des Klos­ters im Jahr 1804. Schon im Jah­re 1802 war das Her­zog­tum West­fa­len und damit Mes­sing­hau­sen im Zuge der Säku­la­ri­sa­ti­on des Kur­fürs­ten­tums Köln an die Land­gra­fen­schaft Hes­sen-Darm­stadt gelangt. Nach den Befrei­ungs­krie­gen wur­de West­fa­len eine preu­ßi­sche Provinz.

Im Zwei­ten Welt­krieg fie­len 65 Mes­sing­häu­ser als Sol­da­ten, weit über­wie­gend an der Ost­front, oder star­ben in Gefangenschaft.

Im Zuge der kom­mu­na­len Neu­glie­de­rung wur­de die Gemein­de Mes­sing­hau­sen am 1. Janu­ar 1975 zu einem Stadt­teil von Brilon.

Wei­ter­füh­ren­de Quellen:

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: Screen­shot der Index­sei­te für St. Vitus in Mes­sing­hau­sen von Matri­cu­la (26.12.2021)

Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

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