Aktualisierte Sammlung bei Ancestry vom 6.12.2021: Saalfeld, Deutschland, Sterberegister, 1876 – 1951

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Der kom­mer­zi­el­len, genea­lo­gi­schen Dienst­leis­tungs­an­bie­ter Ances­try hat am 6. Dezem­ber 2021 fol­gen­de Samm­lung aktua­li­siert: Saal­feld, Deutsch­land, Ster­be­re­gis­ter, 1876 – 1951. Die Auf­zeich­nun­gen lie­gen in eng­li­scher Spra­che vor. Lei­der geht aus der Pres­se­mel­dung nicht her­vor, wel­che Daten genau und wie vie­le Daten­sät­ze aktua­li­siert wor­den sind. 

Die­se Samm­lung ent­hält Ster­be­re­gis­ter aus Saal­feld und umfasst die Jah­re von 1876 bis ein­schließ­lich 1951. Saal­feld ist die Kreis­stadt des Land­krei­ses Saal­feld-Rudol­stadt im Bun­des­land Thü­rin­gen. Die Stadt, deren Name von dem Fluss Saa­le abge­lei­tet ist, liegt im Tal der Saa­le, in der Mit­te des Saalebo­gens am Ran­de des Thü­rin­ger Schie­fer­ge­bir­ges ca. 50 km süd­lich von Wei­mar. Saal­feld ist vor allem für die Feen­grot­ten bekannt, einem ehe­ma­li­gen Berg­werk mit far­bi­gen Tropf­stei­nen, sowie für sei­nen seit der Indus­tria­li­sie­rung bedeu­ten­den Eisen­bahn­kno­ten­punkt zwi­schen Leip­zig und Nürn­berg. Ent­hal­ten sind neben Saal­feld wei­te­re 21 umlie­gen­de und benach­bar­te Gemein­den, wobei deren Lauf­zei­ten vari­ie­ren. Die Ster­be­re­gis­ter von Saal­feld begin­nen der­zeit 1882 und enden 1938.

Geburts‑, Hei­rats- und Ster­be­re­gis­ter sind von den ört­li­chen Stan­des­äm­tern im gesam­ten dama­li­gen Deut­schen Reich ab dem 1. Janu­ar 1876 ein­ge­rich­tet wor­den. Sie sind chro­no­lo­gisch in der Regel als jahr­gangs­wei­se gebun­de­ne Samm­lung von Doku­men­ten ange­legt, die zusam­men­fas­send als “Per­so­nen­stands­re­gis­ter” bezeich­net wer­den. Ergän­zend sind gele­gent­lich alpha­be­ti­sche Namens­ver­zeich­nis­se erstellt wor­den. Die ver­pflich­ten­de staat­li­che Beur­kun­dung des Per­so­nen- oder Zivil­stan­des der gesam­ten Bevöl­ke­rung besteht seit­dem neben den tra­di­tio­nell wei­ter­hin geführ­ten Kirchenbüchern.

Fol­gen­de Stan­des­äm­ter sind ent­hal­ten sind enthalten:

Die Ster­be­fäl­le sind auf vor­ge­druck­ten For­mu­la­ren beur­kun­det, die vom Stan­des­be­am­ten hand­schrift­lich aus­ge­füllt wur­den. Dabei weicht meis­tens das Ster­be­da­tum von dem der Beur­kun­dung ab. Je nach ver­wen­de­ten For­mu­la­ren und indi­vi­du­el­len For­mu­lie­run­gen des Beam­ten sind fol­gen­de Anga­ben zu finden:

  • Lau­fen­de Num­mer des Dokuments
  • Anzei­gen­de Per­son: Beruf, Vor­na­men, Nach­na­me, Mäd­chen­na­me, Wohnort/​Adresse, Konfession
  • Ver­stor­be­ne Per­son: Beruf, Vor­na­men, Nach­na­me, Mäd­chen­na­me, Alter, Kon­fes­si­on, Wohnort/​Adresse, Geburts­ort und –datum, Ehepartner/​Eltern, Ster­be­ort und –datum, Zeit­punkt des Todes
  • Ab 1938 oft auch Anga­be der Todes­ur­sa­che und Ver­wei­se zum Geburts- und/​oder Heiratsregister
  • Unter­schrif­ten

Jedes Doku­ment umfasst eine Sei­te. Am Rand kön­nen nach­träg­lich ein­ge­füg­te Noti­zen zu wei­te­ren Ereig­nis­sen aus dem Leben des Ver­stor­be­nen ver­merkt sein. Die­se wer­den auch als “Bei­schrei­bun­gen” bezeich­net und sind nicht über die Such­mas­ke erschlos­sen. Bei der anzei­gen­den Per­son han­delt es sich meis­tens um einen Ver­wand­ten des Ver­stor­be­nen. Die Ster­be­re­gis­ter eini­ger Gemein­den ent­hal­ten auch Gefal­le­ne des Zwei­ten Welt­krie­ges. In der Box “Die­se Samm­lung durch­su­chen” kann zunächst die Gemein­de, danach die gewünsch­te Lauf­zeit aus­ge­wählt wer­den. Sind alpha­be­ti­sche Namens­ver­zeich­nis­se inner­halb der Regis­ter vor­han­den, kön­nen die­se zu Beginn der ein­zel­nen Bän­de direkt in den Doku­men­ten gefun­den werden .

Wei­ter­füh­ren­de Quellen:

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: Logo von Ances­try; gemeinfrei

Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

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