Neue Digitalisate bei Matricula vom 18.11.2021: 1 hinzugefügte Pfarrei aus dem Erzbistum Paderborn – St. Laurentius, Elleringhausen, 1838 – 1971

Screenshot der Indexseite für St. Laurentius in Elleringhausen von Matricula (18.11.2021)
Screenshot der Indexseite für St. Laurentius in Elleringhausen von Matricula (18.11.2021)

Für das Kir­chen­buch­por­tal Matri­cu­la wur­den am 18. Novem­ber 2021 6 neue Digi­ta­li­sa­te von der römisch-katho­li­schen Pfar­rei St. Lau­ren­ti­us in Elle­ring­hau­sen aus dem Erz­bis­tum Pader­born hinzugefügt.

Erzbistum Paderborn: Elleringhausen, St. Laurentius (6)

Signa­turMatri­kel­typDatum (1838 – 1971)
KB001-01‑NNoti­zen1876 – 1876
KB001-02‑TTau­fen1838 – 1893
KB001-03‑UUmschlag1838 – 1893
KB003-01‑EErst­kom­mu­ni­on1905 – 1960
KB003-02‑FFir­mung1905 – 1971
KB003-04‑UUmschlag1905 – 1971

Geografische Lage

Elle­ring­hau­sen (PLZ: 59939) ist einer von zwölf Orts­tei­len der Stadt Ols­berg im Hoch­sauer­land­kreis in Nord­rhein-West­fa­len. Der Ort hat­te zum 31. Dezem­ber 2019 1073 Ein­woh­ner und liegt im Tal des Gier­skopp­ba­ches, rund 400 Meter über dem Mee­res­spie­gel. Der Orts­kern von Ols­berg liegt vier Kilo­me­ter ent­fernt westlich.

Geschichtliches

Das fol­gen­de Unter­ka­pi­tel ist ein Aus­zug aus dem zuge­hö­ri­gen Wiki­pe­dia-Arti­kel (sie­he Quel­len). Die­ser Aus­zug wur­de bei Bedarf für eine schnel­le­re Les­bar­keit unter Umstän­den etwas gekürzt und angepasst.

Erst­mals urkund­lich erwähnt wur­de Elle­ring­hau­sen 1222 als „Eil­har­din­chu­sen“. Besie­delt wur­de die Gegend bereits um 900. Im frü­hen 15. Jahr­hun­dert waren 13 Haus­be­sit­zer ver­pflich­tet, Abga­ben an die Pfar­rei von Big­ge zu zah­len. Im 16. Jahr­hun­dert hat­te Elle­ring­hau­sen 16 Sol­stät­ten. Etwa 1640 wur­de das noch erhal­te­ne ver­mut­lich ältes­te Gebäu­de, Fran­zes Haus, gebaut. 1873 erhielt Elle­ring­hau­sen mit der Fer­tig­stel­lung des Tun­nels (1872) nach Bri­lon-Wald Anschluss an das Eisen­bahn­netz. 1904 wur­de die Schu­le errich­tet. 1911 wur­de mit dem Aus­bau der Was­ser­ver­sor­gung begon­nen, 1920 folg­te der Stromanschluss.

Im Zwei­ten Welt­krieg fie­len 41 Män­ner aus dem Dorf, davon die meis­ten an der Ost­front, oder star­ben in Gefangenschaft.

1964 wur­de mit dem Bau einer neu­en Kir­che begon­nen, die alte wur­de abge­ris­sen. Am 1. Janu­ar 1975 ver­lor Elle­ring­hau­sen sei­ne Selbst­stän­dig­keit als Gemein­de und wur­de ein Teil der Stadt Ols­berg. Der Bahn­hof von Elle­ring­hau­sen wur­de 1978 aufgegeben.

Wei­ter­füh­ren­de Quellen:

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: Screen­shot der Index­sei­te für St. Lau­ren­ti­us in Elle­ring­hau­sen von Matri­cu­la (18.11.2021)

Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

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