Neue Digitalisate bei Matricula vom 12.11.2021: 1 hinzugefügte Pfarrei aus dem Erzbistum Paderborn – St. Servatius, Brunskappel (1738 – 1946)

Screenshot der Indexseite für St. Servatius in Brunskappel von Matricula (12.11.2021)
Screenshot der Indexseite für St. Servatius in Brunskappel von Matricula (12.11.2021)

Für das Kir­chen­buch­por­tal Matri­cu­la wur­den am 12. Novem­ber 2021 52 neue Digi­ta­li­sa­te von der römisch-katho­li­schen Pfar­rei St. Ser­va­ti­us in Brunskap­pel aus dem Erz­bis­tum Pader­born hinzugefügt.

Erzbistum Paderborn: Brunskappel, St. Servatius (52)

KB001-01‑NNoti­zen1779 – 1779
KB001-02‑TTau­fen1764 – 1804
KB001-03‑TTau­fen1764 – 1804
KB001-04‑TTau­fen1764 – 1804
KB001-05‑TTau­fen1764 – 1804
KB001-06‑TTau­fen1805 – 1807
KB001-07‑FFir­mung1846 – 1858
KB001-08‑HTrau­un­gen1806 – 1806
KB001-09‑SSter­be­fäl­le1818 – 1818
KB001-11‑UUmschlag1764 – 1818
KB001b-01‑NNoti­zen1764 – 1825
KB001b-02-RtNamens­re­gis­ter Taufen1764 – 1825
KB001b-03-RhNamens­re­gis­ter Trauungen1764 – 1825
KB001b-04-RsNamens­re­gis­ter Sterbefälle1764 – 1825
KB001b-05‑UUmschlag1764 – 1825
KB002-01‑SSter­be­fäl­le1738 – 1811
KB002-02‑NNoti­zen1787 – 1803
KB002-03‑HTrau­un­gen1764 – 1825
KB002-04‑UUmschlag1738 – 1825
KB003-01‑TTau­fen1805 – 1825
KB003-02‑TTau­fen1805 – 1825
KB003-03‑TTau­fen1805 – 1825
KB003-04‑TTau­fen1808 – 1825
KB003-05‑UUmschlag1805 – 1825
KB004-01‑HTrau­un­gen1826 – 1857
KB004-02-RhNamens­re­gis­ter Trauungen1826 – 1857
KB004-03‑UUmschlag1826 – 1857
KB005-01‑SSter­be­fäl­le1812 – 1825
KB005-02‑UUmschlag1812 – 1825
KB006-01‑TTau­fen1826 – 1864
KB006-02-RtNamens­re­gis­ter Taufen1826 – 1864
KB006-03‑UUmschlag1826 – 1864
KB007-01‑HTrau­un­gen1858 – 1946
KB007-02-RhNamens­re­gis­ter Trauungen1858 – 1946
KB007-04‑UUmschlag1858 – 1946
KB008-01‑SSter­be­fäl­le1826 – 1862
KB008-02-RsNamens­re­gis­ter Sterbefälle1826 – 1862
KB008-04‑UUmschlag1826 – 1862
KB009-01‑TTau­fen1865 – 1883
KB009-02-RtNamens­re­gis­ter Taufen1865 – 1883
KB009-04‑UUmschlag1865 – 1883
KB010-01‑SSter­be­fäl­le1863 – 1883
KB010-02-RsNamens­re­gis­ter Sterbefälle1863 – 1883
KB010-03‑UUmschlag1863 – 1883
KB011-01‑TTau­fen1884 – 1913
KB011-02-RtNamens­re­gis­ter Taufen1884 – 1913
KB011-04‑UUmschlag1884 – 1913
KB013-01‑FFir­mung1858 – 1935
KB013-03‑UUmschlag1858 – 1935
KB014-01‑SSter­be­fäl­le1884 – 1920
KB014-02-RsNamens­re­gis­ter Sterbefälle1884 – 1920
KB014-04‑UUmschlag1884 – 1920

Geografische Lage

Brunskap­pel (PLZ: 59939) ist ein Orts­teil der Stadt Ols­berg im Hoch­sauer­land­kreis. Das Dorf hat­te zum 30. Dezem­ber 2019 237 Ein­woh­ner und liegt von Ber­gen umge­ben im Neger­tal. Der Dorf­kern wird geprägt durch vie­le, bis zu 400 Jah­re alte Fach­werk­häu­ser, die roma­ni­sche und nach einem Brand barock umge­stal­te­te Kir­che und das Schloss Wil­den­berg, erbaut 1907.

Nach­bar­or­te von Brunskap­pel sind Sied­ling­hau­senElpeWie­me­ring­hau­sen und Wulme­ring­hau­sen.

Geschichtliches

Das fol­gen­de Unter­ka­pi­tel ist ein Aus­zug aus dem zuge­hö­ri­gen Wiki­pe­dia-Arti­kel (sie­he Quel­len). Die­ser Aus­zug wur­de bei Bedarf für eine schnel­le­re Les­bar­keit unter Umstän­den etwas gekürzt und angepasst.

Wappen von Brunskappel
Wap­pen von Brunskap­pel; gemeinfrei

Der Erz­bi­schof Brun von Köln ließ ver­mut­lich im Jahr 953 auf sei­ner Rei­se nach Soest eine Kapel­le grün­den, die man Bru­no­nis Capel­la (lat. Kapel­le des Brun) nann­te, wovon der Ort sei­nen Namen erhielt. Die ers­te urkund­li­che Erwäh­nung stammt aus dem Jah­re 1072, als der Erz­bi­schof von Köln Anno II. dem Klos­ter Graf­schaft ein Gut in Brunskap­pel schenkte.

Brunskap­pel wur­de wie vie­le Dör­fer im Assing­hau­ser Grund im Drei­ßig­jäh­ri­gen Krieg in Mit­lei­den­schaft gezo­gen, drei Vier­tel der Bevöl­ke­rung waren umge­kom­men oder völ­lig ver­armt. „Infol­ge des Drei­ßig­jäh­ri­gen Krie­ges (1618 1648), in wel­chem die Ort­schaf­ten im Assing­hau­ser Grund vor allem 1637 durch schwe­di­sches und hes­si­sches Kriegs­volk geschä­digt wur­den, waren in Brunskap­pel zwar meh­re­re Höfe ein­ge­gan­gen, doch wur­den sie nach dem Ende des Krie­ges alle wie­der bewirt­schaf­tet. Auf den Drei­ßig­jäh­ri­gen Krieg und sei­ne Belas­tung ist auch die Pflug­schar im Wap­pen der Gemein­de bezo­gen. Der Volks­mund über­lie­fert, dass nach Bekannt­wer­den des Frie­dens 1648 einer der über­le­ben­den Ein­woh­ner eine Pflug­schar an der Kir­chen­tür befes­tig­te und anstel­le der requi­rier­ten Glo­cken mit dem Ham­mer den Frie­den ein­läu­te­te. Dar­auf kehr­ten die Brunskap­pe­ler aus den Wäl­dern, in denen sie Schutz gesucht hat­ten, zurück ins Dorf.“

Im Dorf fin­det sich eine ursprüng­lich roma­ni­sche Kir­che, die nach einem Brand im 18. Jahr­hun­dert zur heu­ti­gen Ser­va­ti­us­kir­che barock umge­stal­tet wur­de, außer­dem das Schloss Wil­den­berg, das – eben­falls nach einem Brand 1907/​1908 – mit Jugend­stil­an­lei­hen neu errich­tet wurde.

Im Zwei­ten Welt­krieg fie­len 42 Män­ner aus dem Dorf, davon die meis­ten an der Ostfront.

Am 1. Janu­ar 1975 wur­de Brunskap­pel nach Ols­berg eingemeindet.

Wei­ter­füh­ren­de Quellen:

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: Screen­shot der Index­sei­te für St. Ser­va­ti­us in Brunskap­pel von Matri­cu­la (12.11.2021)

Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

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