Neue Digitalisate bei Matricula vom 12.11.2021: 1 hinzugefügte Pfarrei aus dem Erzbistum Paderborn – St. Martin, Bigge

Screenshot der Indexseite für St. Martin in Bigge von Matricula (12.11.2021)
Screenshot der Indexseite für St. Martin in Bigge von Matricula (12.11.2021)

Für das Kir­chen­buch­por­tal Matri­cu­la wur­den am 12. Novem­ber 2021 97 neue Digi­ta­li­sa­te von der römisch-katho­li­schen Pfar­rei St. Mar­tin in Big­ge aus dem Erz­bis­tum Pader­born hinzugefügt.

Erzbistum Paderborn: Bigge, St. Martin (97)

Signa­turMatri­kel­typDatum (1580 – 1985)
KB001-01‑NNoti­zen1656 – 1690
KB001-02‑HTrau­un­gen1614 – 1668
KB001-03‑TTau­fen1614 – 1668
KB001-04‑TTau­fen1614 – 1668
KB001-05‑SSter­be­fäl­le1614 – 1670
KB001-06‑KKon­ver­sio­nen1668 – 1668
KB001-07‑NNoti­zen1645 – 1645
KB001-08-MthsTau­fen, Trau­un­gen, Sterbefälle1654 – 1670
KB001-09‑UUmschlag1614 – 1670
KB001a1-01-RtNamens­re­gis­ter Taufen1614 – 1826
KB001a1-02‑UUmschlag1614 – 1826
KB001b-01-RtNamens­re­gis­ter Taufen1614 – 1826
KB001b-02‑UUmschlag1614 – 1826
KB002-01‑HTrau­un­gen1677 – 1684
KB002-02‑HTrau­un­gen1670 – 1677
KB002-03‑HTrau­un­gen1685 – 1701
KB002-04‑TTau­fen1670 – 1701
KB002-05‑SSter­be­fäl­le1670 – 1700
KB002-06‑NNoti­zen1580 – 1721
KB002-07‑NNoti­zen1679 – 1699
KB002-08‑UUmschlag1670 – 1684
KB003-01‑HTrau­un­gen1700 – 1725
KB003-02‑TTau­fen1700 – 1726
KB003-03‑TTau­fen1715 – 1718
KB003-04‑SSter­be­fäl­le1700 – 1725
KB003-06‑UUmschlag1700 – 1726
KB004-01‑HTrau­un­gen1726 – 1779
KB004-02‑KKon­ver­sio­nen1738 – 1751
KB004-03‑TTau­fen1726 – 1779
KB004-04‑SSter­be­fäl­le1726 – 1779
KB004-05‑UUmschlag1726 – 1779
KB005-01‑NNoti­zen1779 – 1779
KB005-02‑TTau­fen1780 – 1826
KB005-03‑NNoti­zen1819 – 1819
KB005-04‑UUmschlag1780 – 1826
KB005a-01-RtNamens­re­gis­ter Taufen1780 – 1826
KB005a-02-RhNamens­re­gis­ter Trauungen1780 – 1826
KB005a-03‑UUmschlag1780 – 1826
KB005b-01-ZtZweit- oder Abschrift Taufen1780 – 1807
KB005b-02‑UUmschlag1780 – 1807
KB006-01‑NNoti­zen1779 – 1779
KB006-02‑HTrau­un­gen1780 – 1826
KB006-03‑NNoti­zen1803 – 1803
KB006-04‑UUmschlag1780 – 1826
KB006a-01-RhNamens­re­gis­ter Trauungen1617 – 1826
KB006a-02‑UUmschlag1617 – 1826
KB006b-01-ZhZweit- oder Abschrift Trauungen1780 – 1807
KB006b-02‑UUmschlag1780 – 1807
KB007-01‑SSter­be­fäl­le1780 – 1825
KB007-02‑UUmschlag1780 – 1825
KB007a-01-RsNamens­re­gis­ter Sterbefälle1614 – 1826
KB007a-02‑UUmschlag1614 – 1826
KB007b-01-ZsZweit- oder Abschrift Sterbefälle1780 – 1807
KB007b-02‑UUmschlag1780 – 1807
KB008-01‑TTau­fen1826 – 1857
KB008-02-RtNamens­re­gis­ter Taufen1826 – 1857
KB008-04‑UUmschlag1826 – 1857
KB009-01‑HTrau­un­gen1826 – 1859
KB009-02-RhNamens­re­gis­ter Trauungen1826 – 1859
KB009-03‑UUmschlag1826 – 1859
KB010-01‑SSter­be­fäl­le1826 – 1872
KB010-02-RsNamens­re­gis­ter Sterbefälle1826 – 1872
KB010-04‑UUmschlag1826 – 1872
KB011-01‑TTau­fen1858 – 1878
KB011-02-RtNamens­re­gis­ter Taufen1858 – 1878
KB011-03‑UUmschlag1858 – 1878
KB012-01-RhNamens­re­gis­ter Trauungen1860 – 1878
KB012-02‑HTrau­un­gen1860 – 1878
KB012-03‑UUmschlag1860 – 1878
KB013-01‑SSter­be­fäl­le1873 – 1878
KB013-02-RsNamens­re­gis­ter Sterbefälle1873 – 1878
KB013-04‑UUmschlag1873 – 1878
KB014-01‑FFir­mung1825 – 1857
KB014-02‑EErst­kom­mu­ni­on1856 – 1860
KB014-03‑NNoti­zen1847 – 1866
KB014-05‑UUmschlag1825 – 1860
KB015-01‑TTau­fen1878 – 1898
KB015-02-RtNamens­re­gis­ter Taufen1878 – 1898
KB015-03‑UUmschlag1878 – 1898
KB016-01‑EErst­kom­mu­ni­on1861 – 1901
KB016-02‑FFir­mung1861 – 1890
KB016-03‑FFir­mung1890 – 1890
KB016-04‑FFir­mung1890 – 1890
KB016-05‑UUmschlag1861 – 1901
KB017-01‑HTrau­un­gen1878 – 1966
KB017-02-RhNamens­re­gis­ter Trauungen1878 – 1966
KB017-04‑UUmschlag1878 – 1966
KB018-01‑SSter­be­fäl­le1878 – 1911
KB018-02-RsNamens­re­gis­ter Sterbefälle1878 – 1911
KB018-03‑UUmschlag1878 – 1911
KB020-01‑EErst­kom­mu­ni­on1902 – 1934
KB020-02‑UUmschlag1902 – 1934
KB021-01‑FFir­mung1895 – 1971
KB021-03‑UUmschlag1895 – 1971
KB023-01‑SSter­be­fäl­le1911 – 1985
KB023-02-RsNamens­re­gis­ter Sterbefälle1911 – 1985
KB023-04‑UUmschlag1911 – 1985

Geografische Lage

Big­ge (PLZ: 59939) ist ein Orts­teil der Stadt Ols­berg im Hoch­sauer­land. Der Ort hat­te am 31. Dezem­ber 2020 4092 Ein­woh­ner; dazu kamen 295 Ein­woh­ner mit Neben­wohn­sitz in Bigge.

Auch die Ruhr fließt auf ihrem Weg von der Quel­le bei Win­ter­berg im Sauer­land durch Bigge.

Geschichtliches

Das fol­gen­de Unter­ka­pi­tel ist ein Aus­zug aus dem zuge­hö­ri­gen Wiki­pe­dia-Arti­kel (sie­he Quel­len). Die­ser Aus­zug wur­de bei Bedarf für eine schnel­le­re Les­bar­keit unter Umstän­den etwas gekürzt und angepasst.

Im Zen­trum von Big­ge steht die Pfarr­kir­che St. Mar­tin. Der Kirch­turm stammt aus dem 11. bis 13. Jahr­hun­dert. Im Jahr 1222 wird die Kir­che als St. Mar­ti­nus erst­mals urkund­lich erwähnt. Von 1769 bis 1773 wur­de die Kir­che im baro­cken Stil neu gebaut. St. Mar­tin wur­de 1888 bis 1889 noch­mals um ein Quer­schiff, nun im roma­ni­schen Stil, erweitert.

Eine Ver­bin­dung des Orts­na­mens Big­ge mit dem älte­ren Nie­der­deut­schen kann nicht her­ge­stellt wer­den, der Orts­na­me ist ver­mut­lich sehr alt. Frü­he­re Deu­tun­gen als „Bie­ke“ (nie­der­deutsch für: Bach) pas­sen nicht zur Laut­struk­tur, die auf­grund der Orts­na­mens­be­le­ge ange­nom­men wird.[2]

Im Jahr 1860 wur­de das ers­te voll­stän­dig mas­siv in Stein gemau­er­te Haus erbaut. Zwölf Jah­re spä­ter wur­de Big­ge an die Obe­re Ruhr­tal­bahn von Hagen nach War­burg ange­schlos­sen. Spä­ter wur­de die Bahn­stre­cke Nutt­lar – Fran­ken­berg mit dem Bahn­hof Big­ge eröffnet.

Um 1905 gehör­te Big­ge zum preu­ßi­schen Regie­rungs­be­zirk Arns­berg und zum Kreis Bri­lon, hat­te eine Mes­sing­fa­brik, eine Syn­ago­ge und etwa 900 Ein­woh­ner.[3]

Am 15. August 1904 wur­de in Big­ge die Josefs-Gesell­schaft gegründet.

Am 2. April 1945 began­nen US-Trup­pen Big­ge zu beschie­ßen. In den Tagen davor waren immer wie­der Trup­pen der Wehr­macht durch Big­ge nach Osten gezo­gen, wo bereits US-Trup­pen stan­den. Ein ers­ter Sol­dat fiel und einer wur­de ver­wun­det. 1500 Men­schen such­ten Zuflucht in den Luft­schutz­räu­men der Josefs­ge­sell­schaft. Ande­re such­ten den Stol­len bei Hel­ming­hau­sen auf oder flüch­te­ten in die Wäl­der. In der Nacht zum 5. April wur­de der Bereich der Kir­che beson­ders beschos­sen. Der Küs­ter wur­de durch einen Gra­nat­split­ter getö­tet. Sie­ben Men­schen kamen im Schutz­raum im Glo­cken­turm um, der einen Voll­tref­fer erhielt. Bis auf den Hoch­al­tar war die Kir­che ver­wüs­tet. Am 5. April wur­den drei wei­te­re Zivi­lis­ten getö­tet. Am 6. April näher­te sich aus Rich­tung Ols­berg immer mehr der Erd­kampf. Noch am Vor­mit­tag besetz­ten US-Sol­da­ten Big­ge. Zahl­rei­che Gebäu­de waren beschä­digt oder zerstört.

Im Zwei­ten Welt­krieg fie­len 93 Män­ner aus dem Dorf als Sol­da­ten, davon die meis­ten an der Ost­front, oder sie star­ben in Gefan­gen­schaft. In Big­ge wur­den drei Zivi­lis­ten durch Luft­an­grif­fen und zwölf durch den Artil­le­rie­be­schuss getötet.

Am 1. Juli 1969 kam es zur Zusam­men­le­gung der Gemein­den Big­ge und Ols­berg zur Stadt Big­ge-Ols­berg. Am 1. Janu­ar 1975 erfolg­te eine wei­te­re kom­mu­na­le Neu­glie­de­rung. Unter Ein­be­zie­hung von Ant­feld, Elle­ring­hau­sen, Bruch­hau­senAssing­hau­senWulme­ring­hau­sen, Brunskap­pel, Hel­me­ring­hau­senWie­me­ring­hau­senElpe, Hein­richs­dorf und Geve­ling­hau­sen ent­stand die heu­ti­ge Stadt Olsberg.

Wei­ter­füh­ren­de Quellen:

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: Screen­shot der Index­sei­te für St. Mar­tin in Big­ge von Matri­cu­la (12.11.2021)

Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

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