Neue Digitalisate bei Matricula vom 05.11.2021: 1 hinzugefügte Pfarrei aus dem Erzbistum Paderborn – St. Hubertus, Heddinghausen

Screenshot der Indexseite für St. Hubertus in Heddinghausen von Matricula (05.11.2021)
Screenshot der Indexseite für St. Hubertus in Heddinghausen von Matricula (05.11.2021)

Für das Kir­chen­buch­por­tal Matri­cu­la wur­den am 5. Novem­ber 2021 91 neue Digi­ta­li­sa­te von der römisch-katho­li­schen Pfar­rei St. Huber­tus in Hed­ding­hau­sen aus dem Erz­bis­tum Pader­born hinzugefügt.

Erzbistum Paderborn: Heddinghausen, St. Hubertus (91)

Signa­turMatri­kel­typDatum (1312 – 2010)
KB001-01‑NNoti­zen1686 – 1800
KB001-02‑TTau­fen1686 – 1709
KB001-03‑NNoti­zen1727 – 1749
KB001-04‑HTrau­un­gen1686 – 1708
KB001-05‑NNoti­zen1695 – 1707
KB001-06‑SSter­be­fäl­le1685 – 1709
KB001-07‑NNoti­zen1773 – 1782
KB001-08-RtNamens­re­gis­ter Taufen1686 – 1709
KB001-09-RhNamens­re­gis­ter Trauungen1686 – 1708
KB001-10-RsNamens­re­gis­ter Sterbefälle1685 – 1709
KB001-11‑UUmschlag1685 – 1749
KB002-01‑TTau­fen1710 – 1751
KB002-02‑TTau­fen1710 – 1758
KB002-03‑TTau­fen1752 – 1758
KB002-04‑TTau­fen1754 – 1758
KB002-05‑SSter­be­fäl­le1710 – 1721
KB002-06‑SSter­be­fäl­le1727 – 1765
KB002-07-RtNamens­re­gis­ter Taufen1710 – 1759
KB002-08‑SSter­be­fäl­le1710 – 1720
KB002-09-RtNamens­re­gis­ter Taufen1710 – 1759
KB002-10-RsNamens­re­gis­ter Sterbefälle1710 – 1765
KB002-11‑HTrau­un­gen1710 – 1772
KB002-12-RhNamens­re­gis­ter Trauungen1710 – 1772
KB002-13-RsNamens­re­gis­ter Sterbefälle1710 – 1765
KB002-14‑SSter­be­fäl­le1710 – 1757
KB002-15‑TTau­fen1735 – 1759
KB002-16‑UUmschlag1710 – 1772
KB003-01-ZtZweit- oder Abschrift Taufen1760 – 1769
KB003-02‑TTau­fen1687 – 1687
KB003-03‑TTau­fen1760 – 1807
KB003-04‑TTau­fen1760 – 1807
KB003-05‑TTau­fen1760 – 1807
KB003-06‑TTau­fen1760 – 1797
KB003-07‑TTau­fen1760 – 1807
KB003-08‑HTrau­un­gen1760 – 1808
KB003-09-RsNamens­re­gis­ter Sterbefälle1760 – 1807
KB003-10‑TTau­fen1798 – 1808
KB003-11‑SSter­be­fäl­le1777 – 1789
KB003-12‑SSter­be­fäl­le1760 – 1807
KB003-13-RhNamens­re­gis­ter Trauungen1760 – 1808
KB003-14‑TTau­fen1777 – 1797
KB003-15‑SSter­be­fäl­le1773 – 1802
KB003-16‑UUmschlag1687 – 1808
KB003b-01-ZtZweit- oder Abschrift Taufen1789 – 1799
KB003b-02-ZtZweit- oder Abschrift Taufen1789 – 1799
KB003b-03-ZtZweit- oder Abschrift Taufen1789 – 1799
KB003b-04-ZtZweit- oder Abschrift Taufen1789 – 1799
KB003b-05-ZtZweit- oder Abschrift Taufen1789 – 1799
KB003b-06-ZhZweit- oder Abschrift Trauungen1789 – 1800
KB003b-07‑NNoti­zen1312 – 1312
KB003b-08-ZsZweit- oder Abschrift Sterbefälle1799 – 1800
KB003b-09‑NNoti­zen1799 – 1799
KB003b-10‑UUmschlag1789 – 1800
KB004-01‑TTau­fen1808 – 1826
KB004-02-RtNamens­re­gis­ter Taufen1808 – 1826
KB004-03‑UUmschlag1808 – 1826
KB005-01‑HTrau­un­gen1808 – 1825
KB005-02-RhNamens­re­gis­ter Trauungen1808 – 1825
KB005-03‑UUmschlag1808 – 1825
KB006-01‑SSter­be­fäl­le1808 – 1826
KB006-02-RsNamens­re­gis­ter Sterbefälle1808 – 1826
KB006-03‑NNoti­zen1824 – 1824
KB006-04‑UUmschlag1808 – 1826
KB007-01‑TTau­fen1826 – 1841
KB007-02‑SSter­be­fäl­le1826 – 1841
KB007-03-RsNamens­re­gis­ter Sterbefälle1826 – 1841
KB007-04‑HTrau­un­gen1826 – 1841
KB007-05-RhNamens­re­gis­ter Trauungen1826 – 1841
KB007-06‑UUmschlag1826 – 1841
KB008-01‑TTau­fen1842 – 1876
KB008-02-RtNamens­re­gis­ter Taufen1842 – 1876
KB008-04‑UUmschlag1842 – 1876
KB009-01‑HTrau­un­gen1842 – 1909
KB009-02-RhNamens­re­gis­ter Trauungen1842 – 1909
KB009-04‑UUmschlag1842 – 1909
KB010-01‑SSter­be­fäl­le1842 – 1893
KB010-02-RsNamens­re­gis­ter Sterbefälle1842 – 1893
KB010-03‑UUmschlag1842 – 1893
KB011-01‑EErst­kom­mu­ni­on1838 – 1846
KB011-02‑EErst­kom­mu­ni­on1861 – 1929
KB011-03‑FFir­mung1890 – 1910
KB011-05‑UUmschlag1861 – 1910
KB012-01‑FFir­mung1837 – 1873
KB012-03‑UUmschlag1837 – 1873
KB014-01‑SSter­be­fäl­le1894 – 2010
KB014-02-RsNamens­re­gis­ter Sterbefälle1894 – 2010
KB014-03‑UUmschlag1894 – 2010
KB015-01-MefErst­kom­mu­ni­on, Firmung1906 – 1949
KB015-02‑UUmschlag1906 – 1949
KB016-01‑FFir­mung1915 – 1951
KB016-02‑UUmschlag1915 – 1951

Geografische Lage

Hed­ding­hau­sen (PLZ: 34431) ist ein Dorf und zugleich ein Stadt­teil von Mars­berg im Hoch­sauer­land­kreis von Nord­rhein-West­fa­len. Das Dorf liegt inner­halb West­fa­lens im Ost­teil des Sauer­lands rund 10 km Luft­li­nie süd­öst­lich der Mars­ber­ger Kern­stadt. Es befin­det sich in der über­wie­gend wald­lo­sen Hügel­land­schaft des Roten Lands auf einer 400 Meter hohen Hügel­kup­pe. Um das Dorf liegt das Land­schafts­schutz­ge­biet Frei­flä­chen um Hed­ding­hau­sen.

Geschichtliches

Das fol­gen­de Unter­ka­pi­tel ist ein Aus­zug aus dem zuge­hö­ri­gen Wiki­pe­dia-Arti­kel (sie­he Quel­len). Die­ser Aus­zug wur­de bei Bedarf für eine schnel­le­re Les­bar­keit unter Umstän­den etwas gekürzt und angepasst.

Wappen der ehemaligen Gemeinde Heddinghausen; gemeinfrei
Wap­pen der ehe­ma­li­gen Gemein­de Hed­ding­hau­sen; gemeinfrei

Die Gegend Hed­ding­hau­sens ist schon seit lan­ger Zeit besie­delt und gehört his­to­risch zur Herr­schaft Can­stein. Die Grün­dung des Ortes geht auf das Jahr 782 zurück, als Karl der Gro­ße hier eine Kapel­le für sein Heer errich­ten ließ. Die Fun­da­men­te der Kapel­le sind noch vor­han­den. Urkund­lich erwähnt wur­de der Ort 1250, als Gut des Rit­ters von Aspe.

Den Dorf­mit­tel­punkt bil­det seit dem Hoch­mit­tel­al­ter die Pfarr­kir­che „St. Huber­tus“ mit ihrer ein­zig­ar­ti­gen Ran­de­brock-Orgel, die 1998 von Grund auf restau­riert wur­de. Von dem um 1230 schon genann­ten Vor­gän­ger­bau ist der schmuck­lo­se roma­ni­sche West­turm erhal­ten. Die Kir­che ist Patro­nats­kir­che und Grab­le­ge der Fami­lie von Canstein.

Am 30. März 1945 erreich­ten die ers­ten US-Sol­da­ten Hed­ding­hau­sen. Schon am Vor­tag war die Umge­bung besetzt wor­den. Zur rich­ti­gen Beset­zung des Dor­fes durch 120 Sol­da­ten kam es am 31. März. Die meis­ten Häu­ser hat­ten wei­ße Fah­nen gehisst. Das Dorf wur­de durch­sucht, wobei Wert­ge­gen­stän­de und Alko­hol gestoh­len wur­de. Am 8. April rück­ten die letz­ten US-Sol­da­ten ab.

Im Zwei­ten Welt­krieg fie­len 15 Män­ner aus Hed­ding­hau­sen als Sol­da­ten, davon 14 an der Ost­front.

Am 1. Janu­ar 1975 wur­de Hed­ding­hau­sen in die neue Stadt Mars­berg eingegliedert.

Wei­ter­füh­ren­de Quellen:

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: Screen­shot der Index­sei­te für St. Huber­tus in Hed­ding­hau­sen von Matri­cu­la (05.11.2021)

Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

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