Aktualisierte Sammlung bei Ancestry vom 09.11.2021: Bad Doberan, Deutschland, Militärwesen, 1868 – 1914

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Der kom­mer­zi­el­len, genea­lo­gi­schen Dienst­leis­tungs­an­bie­ter Ances­try hat am 9. Novem­ber 2021 fol­gen­de Samm­lung aktua­li­siert: Bad Doberan, Deutsch­land, Mili­tär­we­sen, 1868 – 1914. Die Auf­zeich­nun­gen lie­gen in eng­li­scher Spra­che vor. Lei­der geht aus der Pres­se­mel­dung nicht her­vor, wel­che Daten genau und wie vie­le Daten­sät­ze aktua­li­siert wor­den sind.

Die­se Samm­lung ent­hält Rekru­tie­rungs-Stamm­rol­len aus Bad Doberan und umfasst die Jah­re von 1868 bis ein­schließ­lich 1914. Die Stadt Bad Doberan liegt an der Ost­see etwa 15 km west­lich von Ros­tock und etwa 45 km nord­öst­lich von Wis­mar im heu­ti­gen Bun­des­land Meck­len­burg-Vor­pom­mern. Die ers­te urkund­li­che Erwäh­nung stammt bereits aus dem Jah­re 1177. Als Sehens­wür­dig­keit gel­ten heu­te vor allem die Alt­stadt, die Galopp­renn­bahn und der Stadt­teil Hei­li­gen­damm. Das archi­tek­to­ni­sche Wahr­zei­chen der Stadt ist das 1232 geweih­te Klos­ter Doberan und die Klos­ter­kir­che, das Dobera­ner Müns­ter. Wäh­rend des Zeit­raums der Samm­lung gehör­te Doberan zum Groß­her­zog­tum Meck­len­burg-Schwe­rin. Seit 1921 trägt die Stadt den offi­zi­el­len Titel Bad Doberan.

Die hier erschlos­se­ne Samm­lung umfasst die von den Zivil­be­am­ten der Ersatz­kom­mis­si­on ange­leg­ten Mus­te­rungs- bzw. Rekru­tie­rungs­lis­ten. Dar­in sind die tat­säch­lich statt­ge­fun­de­nen Mus­te­run­gen nach Geburts­jahr­gän­gen (1847 – 1896) sor­tiert ver­zeich­net. Die Lis­ten sind chro­no­lo­gisch-alpha­be­tisch ange­legt und erfas­sen mit detail­lier­ten Anga­ben die männ­li­chen, mili­tär­pflich­ti­gen Per­so­nen der Stadt und sind damit eine wich­ti­ge his­to­risch bio­gra­phi­sche Quel­le von Bad Doberan. Ergän­zend dazu sind in den Rekru­tie­rungs-Stamm­rol­len eini­ge Mili­tär­pflich­te zu fin­den, die zum Zeit­punkt der Mus­te­rung vom Dienst wegen Beur­lau­bung, Untaug­lich­keit oder häus­li­cher Ver­hält­nis­se befreit waren und aus der Stamm­rol­le gestri­chen worden.

Fol­gen­de Stamm­rol­len sind enthalten:

Die Infor­ma­tio­nen zu den mili­tär­pflich­ti­gen Per­so­nen wur­den nach Geburts­jahr­gän­gen und dar­in meist alpha­be­tisch nach dem Anfangs­buch­sta­ben des Nach­na­mens erfasst und von den zustän­di­gen Behör­den auf vor­ge­druck­ten For­mu­la­ren hand­schrift­lich chro­no­lo­gisch ein­ge­tra­gen. Je nach ver­wen­de­ten For­mu­la­ren und Zweck der Doku­men­ta­ti­on sind fol­gen­de Anga­ben enthalten:

  • Gemein­de, Lau­fen­de Nummer
  • Anga­ben zum Mili­tär­pflich­ti­gen: Nach­na­me, Vor­na­men, Geburts­da­tum und –ort, Familienstand
  • Anga­ben zu sei­nen Eltern: Nach­na­me, Vor­na­men, ob die­se zum Zeit­punkt der Mus­te­rung noch leb­ten, Beruf des Vaters, Wohnsitz
  • Datum der Mus­te­rung (meist 20 Jah­re nach dem Geburts­jahr­gang), Auf­ent­halts­ort des Mili­tär­pflich­ti­gen, des­sen Kon­fes­si­on und Beruf, Resul­ta­te der Mus­te­rung, Dienst­zei­ten, Ein­satz­or­te, mili­tä­ri­sche Einheit
  • Bemer­kun­gen
  • Gele­gent­lich sind auch Geburts­ur­kun­den der erfass­ten mili­tär­pflich­ti­gen Per­so­nen beigefügt

Die Doku­men­te sind vor­wie­gend als Lis­ten dar­ge­stellt und erstre­cken sich meist über zwei Sei­ten, die nach­ein­an­der dar­ge­stellt wer­den. Die ers­te Sei­te beinhal­tet in der Regel die Anga­ben zur mili­tär­pflich­ti­gen Per­son. Die zwei­te Sei­te beinhal­tet Anga­ben über die Resul­ta­te der Mus­te­rung. Meist befin­den sich meh­re­re Ein­trä­ge pro Seite.

In der Box „Die­se Samm­lung durch­su­chen“ kann die jewei­li­ge Lauf­zeit bzw. der Geburts­jahr­gang aus­ge­wählt werden.

Wei­ter­füh­ren­de Quellen:

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: Logo von Ances­try; gemeinfrei

Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

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