Online-OFB „Unruhstadt“ am 13.10.2021 veröffentlicht

Rathaus von Kargowa
Rathaus von Kargowa; gemeinfrei

Das Online-OFB „Unruh­stadt“ wur­de am 13. Okto­ber 2021 aktua­li­siert. Der­zeit sind 4.132 Per­so­nen vor­han­den, die in 1.635 Fami­li­en geglie­dert sind.

Geografische Lage

Lage von Unruhstadt
Lage von Unruhstadt

Unruh­stadt (pol­nisch: Kar­go­wa, IPA-Aus­pra­che: [kar­gˈɔ­va], deutsch auch: Kar­ge; PLZ: 66 – 120) ist eine Stadt mit 3600 Ein­woh­nern im Powi­at Zie­lono­gór­ski der pol­ni­schen Woi­wod­schaft Lebus. Sie ist Sitz der gleich­na­mi­gen Stadt-und-Land-Gemein­de mit etwa 5800 Einwohnern.

Die Stadt liegt 40 Kilo­me­ter nord­öst­lich der Stadt Zie­lo­na Góra (Grün­berg in Schle­si­en) an der Obrzy­ca (Stadt-und-Land-Gemein­de (gmi­na mie­js­ko-wie­js­ka)).

Kurzinfo vom Online-OFB

Der Bear­bei­ter des Online-OFB „Unruh­stadt“ ist Robert Kall­mey­er. Der ein­lei­ten­de Text des Online-OFB ist kurz und bie­tet der­zeit noch weni­ge Inhal­te. Im ein­lei­ten­den Text wer­den bis­her ein paar his­to­ri­sche Punk­te und die ver­wen­de­ten Quel­len auf­ge­zeigt. Die bis­her ver­wen­de­ten Quel­len sind eben­falls sehr gering. Es han­delt bis­her ledig­lich um die Geburts- und Hei­rats­re­gis­ter von 1874 bis 1881 aus dem könig­lich Preu­ßi­schen Stan­des­am­tes Unruh­stadt. Da jedoch davon aus­ge­gan­gen wer­den kann, dass wei­te­re Jahr­gän­ge und ande­re Quel­len wie die evan­ge­li­schen Kir­chen­bü­cher oder die Mili­tär­kir­chen­bü­cher ein­ge­pflegt wer­den, kann der ein­lei­ten­de Text zu gege­be­ner Zeit sicher­lich noch erwei­tert wer­den, z. B. durch eine aus­führ­li­che­re Geschich­te, Grafiken/​Foto oder etwas Sta­tis­tik der ent­hal­te­nen Personen.

Bear­bei­tet wur­de das Online-OFB mit genea­lo­gi­schen Pro­gramm GES-2000.

Screenshot des Online-OFB "Unruhstadt" (Stand: 13.10.2021)
Screen­shot des Online-OFB „Unruh­stadt“ (Stand: 13.10.2021)

Geschichtliches

Das fol­gen­de Unter­ka­pi­tel ist ein Aus­zug aus dem zuge­hö­ri­gen Wiki­pe­dia-Arti­kel (sie­he Quel­len). Die­ser Aus­zug wur­de bei Bedarf für eine schnel­le­re Les­bar­keit unter Umstän­den etwas gekürzt und angepasst.

Wappen von Unruhstadt
Wap­pen von Unruh­stadt; gemeinfrei

Die ers­te Erwäh­nung des Ortes Car­go­wo stammt aus dem Jah­re 1360. Kar­ge ent­wi­ckel­te sich zu einem Zen­trum des bäu­er­li­chen Han­dels und erhielt 1630 das Markt­recht ver­lie­hen. Der Markt­fle­cken erhielt das Pri­vi­leg zur Abhal­tung von sechs Jahr­märk­ten. Die bekann­ten Kar­ger Schwei­ne­märk­te brach­ten dem Ort im Volks­mund den Namen Schwei­ne-Kar­ge ein.

1641 erwarb der Sta­rost von Gniez­noChris­toph von Unruh, den Markt­fle­cken Kar­ge und grün­de­te in unmit­tel­ba­rer Nach­bar­schaft eine Sied­lung für evan­ge­li­sche Glau­bens­flücht­lin­ge aus Schle­si­en, die sei­nen Namen erhielt.

Die bei­den Orte ver­schmol­zen schnell, und 1661 erhielt Unruh­stadt Stadt­recht. Die ein­hei­mi­sche Bevöl­ke­rung benutz­te statt des offi­zi­el­len Namens der Stadt auch wei­ter­hin zumeist die kür­ze­re Bezeich­nung Kar­ge.

1793 kam Unruh­stadt zu Preu­ßen, war dann zwi­schen 1807 und 1815 kurz­zei­tig Teil des Her­zog­tums War­schau.

1818 wur­de die Stadt Teil des preu­ßi­schen Krei­ses Bomst und trat 1938 zum Kreis Zül­li­chau-Schwie­bus. Zu Beginn des 19. Jahr­hun­derts war Unruh­stadt ein Zen­trum der Tuch­ma­che­rei. Die Hän­ge zwi­schen Obra und Fau­ler Obra wur­den für den Wein­bau genutzt. Die Evan­ge­li­sche Kir­che unter­hielt in Unruh­stadt ein Hospital.

Gegen Ende des Zwei­ten Welt­kriegs kam es beim Vor­marsch der Roten Armee im Früh­jahr 1945 zu gro­ßen Zer­stö­run­gen in der Stadt und in deren Umge­bung. Im sel­ben Jahr wur­de die Stadt zum Bestand­teil der Volks­re­pu­blik Polen und in Kar­go­wa umbe­nannt. Die deut­sche Bevöl­ke­rung wur­de größ­ten­teils unter Beru­fung auf die soge­nann­ten Bie­rut-Dekre­te ver­trie­ben.

Weiterführende Quellen

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: Rat­haus von Kar­go­wa; gemein­frei

Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

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