Neue Digitalisate bei Matricula vom 22.10.2021: 1 hinzugefügte Pfarrei aus dem Erzbistum Paderborn – Assinghausen, St. Katharina

Screenshot der Indexseite für St. Katharina in Assinghausen von Matricula (23.10.2021)
Screenshot der Indexseite für St. Katharina in Assinghausen von Matricula (23.10.2021)

Für das Kir­chen­buch­por­tal Matri­cu­la wur­den am 22. Okto­ber 2021 66 neue Digi­ta­li­sa­te von der römisch-katho­li­schen Pfar­rei St. Katha­ri­na in Assing­hau­sen aus dem Erz­bis­tum Pader­born hinzugefügt.

Erzbistum Paderborn: Assinghausen, St. Katharina (66)

Signa­turMatri­kel­typDatum (1715 – 1992)
KB001-01‑NNoti­zen1715 – 1778
KB001-02‑TTau­fen1715 – 1778
KB001-03‑HTrau­un­gen1716 – 1777
KB001-04‑SSter­be­fäl­le1716 – 1779
KB001-05‑UUmschlag1715 – 1779
KB002-01‑NNoti­zen1779 – 1779
KB002-02‑TTau­fen1779 – 1807
KB002-03‑TTau­fen1808 – 1822
KB002-04-RtNamens­re­gis­ter Taufen1808 – 1822
KB002-05‑FFir­mung1785 – 1785
KB002-07‑UUmschlag1779 – 1822
KB003-01‑HTrau­un­gen1779 – 1807
KB003-02‑HTrau­un­gen1808 – 1825
KB003-03-RhNamens­re­gis­ter Trauungen1808 – 1825
KB003-05‑UUmschlag1779 – 1825
KB004-01‑SSter­be­fäl­le1779 – 1807
KB004-02‑SSter­be­fäl­le1808 – 1825
KB004-03-RsNamens­re­gis­ter Sterbefälle1808 – 1825
KB004-05‑UUmschlag1779 – 1822
KB005-01‑TTau­fen1822 – 1826
KB005-02‑UUmschlag1822 – 1826
KB006-01‑SSter­be­fäl­le1822 – 1826
KB006-02‑UUmschlag1822 – 1826
KB007-01‑TTau­fen1826 – 1856
KB007-03‑UUmschlag1826 – 1856
KB008-01‑HTrau­un­gen1826 – 1859
KB008-03‑UUmschlag1826 – 1859
KB009-01‑SSter­be­fäl­le1826 – 1852
KB009-02‑UUmschlag1826 – 1852
KB010-01-RtNamens­re­gis­ter Taufen1857 – 1877
KB010-02‑TTau­fen1857 – 1877
KB010-03‑UUmschlag1857 – 1877
KB012-01‑SSter­be­fäl­le1853 – 1877
KB012-02-RsNamens­re­gis­ter Sterbefälle1853 – 1877
KB012-04‑UUmschlag1853 – 1877
KB013-01-ZtZweit- oder Abschrift Taufen1715 – 1778
KB013-02‑UUmschlag1715 – 1778
KB014-01-ZhZweit- oder Abschrift Trauungen1716 – 1777
KB014-02-ZhZweit- oder Abschrift Trauungen1725 – 1825
KB014-03-ZhZweit- oder Abschrift Trauungen1826 – 1859
KB014-04‑NNoti­zen1911 – 1917
KB014-05‑UUmschlag1716 – 1858
KB015-01-ZMthsZweit- oder Abschrift Tau­fen, Trau­un­gen, Sterbefälle1784 – 1793
KB015-03‑UUmschlag1784 – 1793
KB016-01-ZfZweit- oder Abschrift Firmungen1785 – 1785
KB016-03‑UUmschlag1785 – 1785
KB017-01‑TTau­fen1878 – 1911
KB017-02-RtNamens­re­gis­ter Taufen1878 – 1911
KB017-04‑UUmschlag1878 – 1911
KB018-01‑EErst­kom­mu­ni­on1834 – 1849
KB018-02‑EErst­kom­mu­ni­on1844 – 1852
KB018-03‑UUmschlag1834 – 1852
KB019-01‑FFir­mung1833 – 1858
KB019-02‑UUmschlag1833 – 1858
KB020-01‑EErst­kom­mu­ni­on1853 – 1897
KB020-03‑UUmschlag1853 – 1897
KB021-01‑SSter­be­fäl­le1878 – 1908
KB021-02-RsNamens­re­gis­ter Sterbefälle1878 – 1908
KB021-04‑UUmschlag1878 – 1908
KB022-01‑EErst­kom­mu­ni­on1898 – 1965
KB022-03‑UUmschlag1898 – 1965
KB023-01‑FFir­mung1861 – 1945
KB023-02‑UUmschlag1861 – 1945
KB024-01‑SSter­be­fäl­le1909 – 1992
KB024-02-RsNamens­re­gis­ter Sterbefälle1909 – 1992
KB024-04‑UUmschlag1909 – 1992

Geografische Lage

Assing­hau­sen (PLZ: 59939) ist ein Orts­teil der Stadt Ols­berg im Hoch­sauer­land­kreis von Nord­rhein-West­fa­len. Der Ort hat knapp 700 Ein­woh­ner. Die Haupt­er­werbs­zwei­ge sind Tou­ris­mus, mit­tel­stän­di­sche Betrie­be und Landwirtschaft.

Assing­hau­sen liegt am Ober­lauf der Ruhr, sechs Kilo­me­ter süd­lich von Ols­berg an der B 480 Rich­tung Win­ter­berg.

Geschichtliches

Das fol­gen­de Unter­ka­pi­tel ist ein Aus­zug aus dem zuge­hö­ri­gen Wiki­pe­dia-Arti­kel (sie­he Quel­len). Die­ser Aus­zug wur­de bei Bedarf für eine schnel­le­re Les­bar­keit unter Umstän­den etwas gekürzt und angepasst.

Das Dorf wur­de um das Jahr 800 gegrün­det. Der Orts­na­me geht auf den Sied­ler­na­men Azzo zurück. Man geht davon aus, dass die­ser ein säch­si­scher Adli­ger war und im 8. Jahr­hun­dert auf der Suche nach einem Sied­lungs­platz durchs Ruhr­tal zog. Mit ihm zog wahr­schein­lich sei­ne Sip­pe und sei­ne Abhän­gi­gen. Sie fan­den einen geeig­ne­ten Sied­lungs­platz an der Schir­me­cke, einem Bach der stän­dig Was­ser führt, was eine wich­ti­ge Vor­aus­set­zung für die Vieh­zucht war. Die Sied­lung liegt außer­dem in einem geschütz­ten Tal, was star­ke Win­de weit­ge­hend abhält.

Die ers­te urkund­li­che Erwäh­nung ist ein Ablass für die Kir­che St. Peter in Assing­hau­sen aus dem Jahr 1300.

Ober­halb von Assing­hau­sen, „Auf dem Pott­ho­fe am Blau­men­bus­ke“, befand sich jahr­hun­der­te­lang der Frei­stuhl des Frei­en Grund Assing­hau­sen. Hier wur­de zeit­wei­se für 43 Dör­fer Recht gesprochen.

1827 wur­de der Sauer­län­der Hei­mat­dich­ter Fried­rich Wil­helm Grim­me in Assing­hau­sen gebo­ren. Ihm zu Ehren errich­te­te man 1907 das Grim­me-Denk­mal.

Im Zwei­ten Welt­krieg fie­len 32 Män­ner aus dem Dorf als Sol­da­ten, davon die meis­ten an der Ost­front, oder star­ben in Gefangenschaft.

Seit dem 1. Janu­ar 1975 ist der Ort ein Teil der Gemein­de Olsberg.

Wei­ter­füh­ren­de Quellen:

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: Screen­shot der Index­sei­te für St. Katha­ri­na in Assing­hau­sen von Matri­cu­la (23.10.2021)

Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

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