Neue Digitalisate bei Matricula vom 22.10.2021: 1 hinzugefügte Pfarrei aus dem Erzbistum Paderborn – Westheim, St. Vitus

Screenshot der Indexseite für St. Vitus in Westheim von Matricula (23.10.2021)
Screenshot der Indexseite für St. Vitus in Westheim von Matricula (23.10.2021)

Für das Kir­chen­buch­por­tal Matri­cu­la wur­den am 22. Okto­ber 2021 27 neue Digi­ta­li­sa­te von der römisch-katho­li­schen Pfar­rei St. Vitus in West­heim aus dem Erz­bis­tum Pader­born hinzugefügt.

Erzbistum Paderborn: Westheim, St. Vitus (27)

Signa­turMatri­kel­typDatum (1725 – 1980)
KB001-01‑NNoti­zen1800 – 1800
KB001-02‑HTrau­un­gen1726 – 1803
KB001-03‑TTau­fen1725 – 1805
KB001-04‑NNoti­zen1839 – 1839
KB001-05-RtNamens­re­gis­ter Taufen1725 – 1803
KB001-06‑SSter­be­fäl­le1727 – 1803
KB001-07‑NNoti­zen1823 – 1832
KB001-08-RtNamens­re­gis­ter Taufen1725 – 1803
KB001-09‑NNoti­zen
KB001-10‑UUmschlag1725 – 1803
KB002-01‑NNoti­zen1815 – 1827
KB002-02‑TTau­fen1803 – 1871
KB002-03-RtNamens­re­gis­ter Taufen1803 – 1871
KB002-04‑UUmschlag1803 – 1871
KB003-01‑HTrau­un­gen1803 – 1870
KB003-02‑UUmschlag1803 – 1870
KB004-01‑SSter­be­fäl­le1803 – 1871
KB004-02-RsNamens­re­gis­ter Sterbefälle1803 – 1871
KB004-03‑UUmschlag1803 – 1871
KB005-01‑SSter­be­fäl­le1871 – 1957
KB005-02-RsNamens­re­gis­ter Sterbefälle1871 – 1957
KB005-04‑UUmschlag1871 – 1957
KB008-01‑FFir­mung1861 – 1980
KB008-03‑UUmschlag1861 – 1980
KB009-01‑HTrau­un­gen1871 – 1957
KB009-02-RhNamens­re­gis­ter Trauungen1871 – 1957
KB009-04‑UUmschlag1871 – 1957

Geografische Lage

West­heim (PLZ: 34431) ist ein Orts­teil der Stadt Mars­berg im Hoch­sauer­land­kreis von Nord­rhein-West­fa­len. Die­ser hat knapp 1700 Ein­woh­ner. Bis zur kom­mu­na­len Neu­glie­de­rung in Nord­rhein-West­fa­len 1975 war West­heim als Dorf selbstständig.

West­heim liegt 6 km öst­lich von Mars­berg an der Bun­des­stra­ße 7 im Tal der Die­mel. Nach­bar­or­te sind die Mars­ber­ger Kern­stadt und Oes­dorf, sowie auf der hes­si­schen Sei­te Hespe­ring­hau­sen und Orpethal.

Geschichtliches

Das fol­gen­de Unter­ka­pi­tel ist ein Aus­zug aus dem zuge­hö­ri­gen Wiki­pe­dia-Arti­kel (sie­he Quel­len). Die­ser Aus­zug wur­de bei Bedarf für eine schnel­le­re Les­bar­keit unter Umstän­den etwas gekürzt und angepasst.

Wappen von Westheim (gemeinfrei)
Wap­pen von West­heim (gemein­frei)

West­heim wur­de 1082 in Ver­bin­dung mit den Her­ren von West­heim erst­mals urkund­lich erwähnt. Pfarr­ort wur­de West­heim 1150 durch die Kir­chen­grün­dung der Cor­vey­er Mön­che. An die Stel­le der West­hei­mer Her­ren tra­ten etwa ab Mit­te des 14. Jahr­hun­derts die Her­ren von Calen­berg, die bis zu ihrem Aus­ster­ben im Jah­re 1813 unun­ter­bro­chen in West­heim ansäs­sig waren. Nach mehr­fa­chem Wech­sel gelang­te West­heim in den Besitz der Gra­fen zu Stol­berg, der heu­ti­gen Fami­lie von Twi­ckel.

West­heim gehör­te seit der Grün­dung zur welt­li­chen Herr­schaft des deut­schen Bis­tums Pader­born, ursprüng­lich im Her­zog­tum Sach­sen. Ab dem 14. Jahr­hun­dert bil­de­te sich das Ter­ri­to­ri­um Fürst­bis­tum Pader­born (Hoch­stift) im Hei­li­gen Römi­schen Reich, dar­in ab dem 16. Jahr­hun­dert zum nie­der­rhei­nisch-west­fä­li­schen Reichs­kreis. West­heim zähl­te zum Amt Wün­nen­berg im Unter­wal­di­schen Distrikt. 1802/​03 wur­de das Hoch­stift vom König­reich Preu­ßen besetzt. In napo­leo­ni­scher Zeit war der Ort Teil des König­rei­ches West­pha­lenDepar­te­ment der Ful­da. Seit 1815 gehör­te Buke end­gül­tig zum König­reich Preu­ßen, ab 1871 war es Teil des Deut­schen Rei­ches. 1945 – 1949 war West­heim Teil der bri­ti­schen Besat­zungs­zo­ne, ab 1946 staat­lich regiert vom Land Nord­rhein-West­fa­len bzw. ab 1949 auch durch die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land.

Die Ent­wick­lung West­heims war geprägt durch Seu­chen, Kriegs­ein­wir­kun­gen und Hun­gers­nö­te. Zu nen­nen sind hier Soes­ter Feh­dePestDrei­ßig­jäh­ri­ger Krieg und Sie­ben­jäh­ri­ger Krieg, in deren Fol­gen gro­ße Not ent­stand. Wäh­rend des Drei­ßig­jäh­ri­gen Krie­ges ging das „Unter­haus West­heim“ der Frei­her­ren von Calen­berg und mit ihm ein Teil des Dor­fes in Flam­men auf. Nach einer Seu­che im Jahr 1813 zähl­te West­heim nur noch 496 Einwohner.

Im Zwei­ten Welt­krieg wur­de am 3. Okto­ber 1944 das Haus Klin­ke-Hart­mann zer­stört und über 100 Häu­ser stark beschä­digt. Auch das Dach der evan­ge­li­schen Kir­che wur­de zer­stört. Sechs Men­schen wur­den getötet.

Im Zuge der Kom­mu­na­len Neu­glie­de­rung, die am 1. Janu­ar 1975 in Kraft trat, wur­de West­heim, das vor­her zum Kreis Büren gehör­te, der Stadt Mars­berg im Hoch­sauer­land­kreis angegliedert.

Wei­ter­füh­ren­de Quellen:

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: Screen­shot der Index­sei­te für St. Vitus in West­heim von Matri­cu­la (23.10.2021)

Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

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