Aktualisierte Sammlung bei Ancestry vom 13.10.2021: Limbach-Oberfrohna, Deutschland, Sterberegister, 1876 – 1952

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Der kom­mer­zi­el­le, genea­lo­gi­sche Dienst­leis­tungs­an­bie­ter Ances­try hat am 13. Okto­ber 2021 fol­gen­de Samm­lung aktua­li­siert: Lim­bach-Ober­froh­na, Deutsch­land, Ster­be­re­gis­ter, 18761952.

Die­se Samm­lung ent­hält Ster­be­re­gis­ter aus Lim­bach-Ober­froh­na und umfasst die Jah­re von 1876 bis ein­schließ­lich 1952. Die Ort­schaft wur­de 1950 durch den Zusam­men­schluss der Städ­te Lim­bach und Ober­froh­na gebil­det und liegt etwa 15 km west­lich von Chem­nitz und etwa 70 km süd­öst­lich von Leip­zig im heu­ti­gen Bun­des­land Sach­sen. Die ers­te urkund­li­che Erwäh­nung von Lim­bach stammt bereits aus dem Jah­re 1248. Als Sehens­wür­dig­keit von Lim­bach gilt heu­te vor allem das aus dem 16. Jahr­hun­dert stam­men­de Rat­haus. Wäh­rend des Zeit­raums der Samm­lung gehör­ten bei­de Orte bis 1918 zum König­reich Sach­sen. Ent­hal­ten sind wei­te­re umlie­gen­de Gemein­den und heu­ti­ge Stadt­tei­le der Ver­wal­tungs­ge­mein­schaft Lim­bach-Ober­froh­na, deren Lauf­zei­ten variieren.

Fol­gen­de Per­so­nen­stands­re­gis­ter sind der­zeit vorhanden:

Die Ster­be­fäl­le sind auf vor­ge­druck­ten For­mu­la­ren beur­kun­det, die vom Stan­des­be­am­ten hand­schrift­lich, spä­ter auch mit der Schreib­ma­schi­ne, aus­ge­füllt wur­den. Dabei weicht meis­tens das Ster­be­da­tum von dem der Beur­kun­dung ab. Je nach ver­wen­de­ten For­mu­la­ren und indi­vi­du­el­len For­mu­lie­run­gen des Beam­ten sind fol­gen­de Anga­ben zu finden:

  • Lau­fen­de Num­mer des Dokuments
  • Anzei­gen­de Per­son: Vor­na­men, Nach­na­me, Mäd­chen­na­me, Beruf, Wohnort/​Adresse, Konfession
  • Ver­stor­be­ne Per­son: Beruf, Vor­na­men, Nach­na­me, Mäd­chen­na­me, Alter, Kon­fes­si­on, Wohnort/​Adresse, Geburts­ort und –datum, Ehepartner/​Eltern, Ster­be­ort und –datum, Zeit­punkt des Todes
  • Ab 1938 Ver­wei­se zum Geburts- und/​oder Heiratsregister
  • Von 1938 bis 1957 oft auch Anga­be der Todesursache
  • Unter­schrif­ten

Jedes Doku­ment umfasst eine Sei­te. Am Rand kön­nen nach­träg­lich ein­ge­füg­te Noti­zen zu wei­te­ren Ereig­nis­sen aus dem Leben des Ver­stor­be­nen ver­merkt sein. Die­se wer­den auch als “Bei­schrei­bun­gen” bezeich­net und sind nicht über die Such­mas­ke erschlos­sen. Bei der anzei­gen­den Per­son han­delt es sich oft um einen Ver­wand­ten des Verstorbenen.

Die Ster­be­re­gis­ter ent­hal­ten auch soge­nann­te „Kriegs­ster­be­fäl­le“ des Zwei­ten Welt­krie­ges. Eini­ge Ver­stor­be­ne wur­den gele­gent­lich auch erst nach­träg­lich von der „Wehr­machts­aus­kunftstel­le für Kriegs­ver­lus­te und Kriegs­ge­fan­ge­ne“, heu­te kurz Deut­sche Dienst­stel­le (WASt) in Ber­lin, ange­zeigt. Die­se Ein­rich­tung befand sich zwi­schen 1943 und 1945 vor­über­ge­hend in Saalfeld/​Saale. In der Box “Die­se Samm­lung durch­su­chen” kann die Gemein­de sowie die gewünsch­te Lauf­zeit aus­ge­wählt werden.

Wei­ter­füh­ren­de Quellen:

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: Logo von Ances­try; gemeinfrei

Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

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