Aktualisierte Sammlung bei Ancestry vom 13.08.2021: Halle (Saale), Deutschland, Stammrolle Regiment von Thadden, 1752 und 1792

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Der kom­mer­zi­el­len, genea­lo­gi­schen Dienst­leis­tungs­an­bie­ter Ances­try hat am 13. August 2021 fol­gen­de Samm­lung aktua­li­siert: Hal­le (Saa­le), Deutsch­land, Stamm­rol­le Regi­ment von Thad­den, 1752 und 1792. Die Auf­zeich­nun­gen lie­gen in deut­scher Spra­che vor.

Die­se Samm­lung ent­hält eine Stamm­rol­le des in Hal­le sta­tio­nier­ten 3. Preu­ßi­schen Infan­te­rie-Regi­ments von 1792 sowie eine Lis­te der Offi­zie­re aus dem Jahr 1752. Benannt ist es nach sei­nem Befehls­ha­ber Gene­ral­ma­jor Johann Leo­pold von Thad­den. Ent­hal­ten sind auch ein alpha­be­ti­sches Regis­ter sowie eine Tran­skrip­ti­on der Stamm­rol­le von 1792. Hal­le, bis zum Anfang des 20. Jahr­hun­derts auch „Hal­le an der Saa­le“, ist schon seit 1890 eine Groß­stadt und liegt im heu­ti­gen Bun­des­land Sach­sen-Anhalt etwa 40 km nord­west­lich von Leip­zig. Hal­le wur­de bereits 806 erst­mals urkund­lich erwähnt, hat­te seit 961 Stadt­rech­te, ent­wi­ckel­te sich durch den Salz- und Tuch­han­del früh zu einem wich­ti­gen Wirt­schafts­zen­trum und wur­de zum Sitz einer der ältes­ten Uni­ver­si­tä­ten Deutsch­lands. Als eines der Wahr­zei­chen der Stadt gilt der auf dem Markt­platz ste­hen­de „Rote Turm“, ein 1506 fer­tig­ge­stell­ter Uhr- und Glo­cken­turm. Seit 1701 gehör­te Hal­le zum König­reich Preußen.

Die Stamm­rol­le von 1792 ist nach den mili­tä­ri­schen Ein­hei­ten des Regi­ments geglie­dert und enthält:

  • Eine Rang­lis­te der Offi­zie­re mit Dienst­grad, Name, Vor­na­me, Alter, Vater­land (Her­kunft), Dienst­al­ter und Dienst­zei­ten im Regiment
  • Eine ent­spre­chen­de Lis­te der Fähn­ri­che und des „Unter-Sta­bes“ (z.B. Feld­pre­di­ger, Quar­tier­meis­ter, Büchsenmacher)
  • Eine Maß- und Stamm­lis­te der Sol­da­ten der ein­zel­nen Kom­pa­nien. Dar­in sind erfasst Vor­na­me, Name, Grö­ße, Alter, Dienst­zei­ten, Geburts­ort, Pro­vinz, Kon­fes­si­on, Zahl der mit­ge­mach­ten Krie­ge, Ver­wun­dun­gen, Beruf, Fami­li­en­stand, Kin­der (männlich/​weiblich), ob Invalide

Die Lis­te der Offi­zie­re von 1752 hat nur 3 Sei­ten und erfasst Namen, Vor­na­men, Dienst­grad, Vater­land (Her­kunft) und Dienstzeiten.

Das Regis­ter zur Stamm­rol­le ist ein älte­res hand­schrift­li­ches Namens­ver­zeich­nis, geglie­dert nach Anfangs­buch­sta­ben und ver­se­hen mit Ver­wei­sen auf die Sei­ten­zah­len in der Stamm­rol­le, die dort nach­träg­lich pagi­niert wor­den sind. Dazu ist sei­ner­zeit ein Regis­ter benutzt wor­den, des­sen Spal­ten für die­sen Zweck irrele­van­te Bezeich­nun­gen haben.

Die maschi­nen­schrift­li­che Tran­skrip­ti­on der Stamm­rol­le ist im Jah­re 2012 im Archiv erstellt wor­den und ist die wich­tigs­te Erschlie­ßungs­hil­fe zu die­ser Sammlung.

Die Anga­ben aus den Ori­gi­na­len, aus dem Regis­ter und aus der Tran­skrip­ti­on sind der­zeit nicht inde­xiert und nicht über eine Such­mas­ke erschlos­sen. In der Box „Die­se Samm­lung durch­su­chen“ kön­nen die Tei­le der Samm­lung aus­ge­wählt und dann durch­blät­tert wer­den. Der Film­strei­fen mit den Minia­tur­an­sich­ten hilft bei der Ori­en­tie­rung. Die Ein­trä­ge in der Stamm­rol­le sind in den meis­ten Fäl­len über zwei Sei­ten geführt. Sie sind nach­ein­an­der dargestellt.

Ins­ge­samt sind fol­gen­de Samm­lun­gen einsehbar:

Wei­ter­füh­ren­de Quellen:

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: Logo von Ances­try; gemeinfrei

Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

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