Aktualisierte Sammlung bei Ancestry vom 13.08.2021: Halle, Deutschland, Militärpflichtigenlisten, 1828 – 1888

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Der kom­mer­zi­el­len, genea­lo­gi­schen Dienst­leis­tungs­an­bie­ter Ances­try hat am 13. August 2021 fol­gen­de Samm­lung aktua­li­siert: Hal­le, Deutsch­land, Mili­tär­pflich­ti­gen­lis­ten, 1828 – 1888. Die Auf­zeich­nun­gen lie­gen in deut­scher Spra­che vor.

Die­se Samm­lung ent­hält Mili­tär­pflich­ti­gen­lis­ten aus Hal­le und umfasst die Jah­re von 1828 bis ein­schließ­lich 1888. Hal­le, bis zum Anfang des 20. Jahr­hun­derts auch „Hal­le an der Saa­le“, ist schon seit 1890 eine Groß­stadt und liegt im heu­ti­gen Bun­des­land Sach­sen-Anhalt etwa 40 km nord­west­lich von Leip­zig. Hal­le wur­de bereits 806 erst­mals urkund­lich erwähnt, hat­te seit 961 Stadt­rech­te, ent­wi­ckel­te sich durch den Salz- und Tuch­han­del früh zu einem wich­ti­gen Wirt­schafts­zen­trum und wur­de zum Sitz einer der ältes­ten Uni­ver­si­tä­ten Deutsch­lands. Als eines der Wahr­zei­chen der Stadt gilt der auf dem Markt­platz ste­hen­de „Rote Turm“, ein 1506 fer­tig­ge­stell­ter Uhr- und Glo­cken­turm. Wäh­rend des Zeit­raums der Samm­lung gehör­te Hal­le zur preu­ßi­schen Pro­vinz Sachsen.

Die chro­no­lo­gisch-alpha­be­tisch ange­leg­ten Mili­tär­pflich­ti­gen­lis­ten erfas­sen mit detail­lier­ten Anga­ben die männ­li­chen, mili­tär­pflich­ti­gen Per­so­nen der Stadt. Die­se waren zur Zeit der Erfas­sung in der Regel 20 Jah­re alt. Die­se Samm­lung umfasst somit die Geburts­jahr­gän­ge von 1808 bis ein­schließ­lich 1868.

Die Infor­ma­tio­nen zu den mili­tär­pflich­ti­gen Per­so­nen sind auf vor­ge­druck­ten Tabel­len hand­schrift­lich ein­ge­tra­gen und kön­nen fol­gen­de Anga­ben enthalten:

  • Lau­fen­de Nummer
  • Anga­ben zum Mili­tär­pflich­ti­gen: Nach­na­me, Vor­na­men, Geburts­da­tum und –ort, Grö­ße, des­sen Kon­fes­si­on, Stand und Beruf
  • Anga­ben zu sei­nen Eltern: Nach­na­me, Vor­na­men, ob die­se zum Zeit­punkt der Rekru­tie­rung noch leben, Beruf des Vaters, Wohnsitz
  • Auf­ent­halts­ort des Mili­tär­pflich­ti­gen, Resul­ta­te der Musterung

Die Ein­trä­ge zu einer Per­son erfolg­ten auf einer Dop­pel­sei­te, die jetzt nach­ein­an­der dar­ge­stellt wer­den. In der Box „Die­se Samm­lung durch­su­chen“ kön­nen die jewei­li­gen Jahr­gän­ge der Mili­tär­pflich­ti­gen­lis­ten aus­ge­wählt werden.

Ins­ge­samt sind fol­gen­de Bän­de einsehbar:

Wei­ter­füh­ren­de Quellen:

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: Logo von Ances­try; gemeinfrei

Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

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