Online-OFB „Güstow“ am 19.05.2021 aktualisiert

Stadtbild von Ustowo
Stadtbild von Ustowo

Das Online-OFB “Güs­tow” wur­de am 19. Mai 2021 aktua­li­siert. Der­zeit sind 11.102 Per­so­nen vor­han­den, die in 4.646 Fami­li­en geglie­dert sind. 250 Per­so­nen­ein­trä­ge wur­den seit dem 04.03.2021 bearbeitet.

Geografische Lage

Lage von Güstow
Lage von Güstow

Güs­tow (pol­nisch: Usto­wo) ist ein Dorf in der Woi­wod­schaft West­pom­mern in Polen, am süd­li­chen Stadt­rand von Stettin.

Das Dorf liegt im soge­nann­ten Stet­ti­ner Zip­fel, also in dem Teil Vor­pom­merns, der nach dem Zwei­ten Welt­krieg an Polen kam, süd­lich von Stet­tin auf einer Anhö­he west­lich der Oder. Das nörd­lich lie­gen­de Pom­merens­dorf (pol­nisch: Pomor­z­any) ist bereits nach Stet­tin ein­ge­mein­det. Nach­bar­or­te sind im Süden Kurow (pol­nisch: Kurów) und im Wes­ten Pritz­low (pol­nisch: Prze­cław).

Kurzinfo zum Online-OFB

Der Bear­bei­ter des Online-OFB ist Oli­ver Leh­mann. Er gibt an, dass das Online-OFB aktu­ell noch in der Ent­ste­hung ist. Die Quel­len des Online-OFB sind folgende:

  • Evan­ge­li­sche Kirchenbücher:
    • Gesamt­kir­chen­buch 1738 – 1793 (teil­wei­se eingearbeitet),
    • Gesamt­kir­chen­buch 1790 – 1830 (voll­stän­dig eingearbeitet),
    • Gesamt­kir­chen­buch 1831 – 1853 (voll­stän­dig eingearbeitet),
    • Tau­fen 1854 – 1910 (1854 – 1907 eingearbeitet),
    • Trau­un­gen 1854 – 1944 (1854 – 1937 eingearbeitet),
    • Ver­stor­be­ne 1854 – 1945 (voll­stän­dig eingearbeitet)
  • Stan­des­amt­re­gis­ter:
    • Gebur­ten 1874 – 1945 (1874 – 1904 eingearbeitet),
    • Ehen 1874 – 1945 (1874 – 1929 eingearbeitet),
    • Ster­be­fäl­le 1874 – 1945 (voll­stän­dig eingearbeitet)
  • Adress­buch:
    • Stet­tin 1943 (Güs­tow zu 53% eingearbeitet)

Eine klei­ne Beson­der­heit für die­ses Online-OFB ist, dass seit der Aktua­li­sie­rung im Mai 2020 erst­mals Fotos ein­ge­flos­sen sind, was für Online-OFBs eher unty­pisch ist. In der ent­hal­te­nen Foto­lis­te wer­den die Per­so­nen ange­zeigt, denen min­des­tens je ein Foto zuge­ord­net ist.

Das Online-OFB wur­de mit dem genea­lo­gi­schen Pro­gramm Gramps bearbeitet.

Screenshot des Online-OFB "Güstow" (Stand: 19.05.2021)
Screen­shot des Online-OFB „Güs­tow“ (Stand: 19.05.2021)

Geschichtliches

Das fol­gen­de Unter­ka­pi­tel ist ein Aus­zug aus dem zuge­hö­ri­gen Wiki­pe­dia-Arti­kel (sie­he Quel­len). Die­ser Aus­zug wur­de bei Bedarf für eine schnel­le­re Les­bar­keit unter Umstän­den etwas gekürzt und angepasst.

Das Dorf wird erst­mals als Wos­tow im Jah­re 1240 in einem Ver­trag zwi­schen dem pom­mer­schen Her­zog Bar­nim I. und Bischof Kon­rad III. von Cammin genannt. 1243 schenk­te Her­zog Bar­nim I. das Dorf dem von ihm gegrün­de­ten Zis­ter­zi­en­se­rin­nen­klos­ter in Stet­tin; in den dies­be­züg­li­chen Urkun­den wird es Wzto­ho und Vzto­wa genannt. Für das Jahr 1300 ist eine Dorf­kir­che bezeugt, die in die­sem Jahr der Stet­ti­ner Jako­bi­kir­che unter­stellt wurde.

Im Schwe­disch-Bran­den­bur­gi­schen Krieg nahm Kur­fürst Fried­rich Wil­helm von Bran­den­burg wäh­rend der Bela­ge­rung von Stet­tin sein Haupt­quar­tier vom 7. bis 14. Juli 1677 in Güs­tow. Von Güs­tow aus rich­te­te er ver­geb­lich eine Auf­for­de­rung an die Stet­ti­ner, ihm die Stadt zu übergeben.

1899 wur­de nörd­lich von Güs­tow in West-Ost-Rich­tung eine Ver­län­ge­rung der Klein­bahn Case­kow – Pen­kun – Oder mit einem Hal­te­punkt Güs­tow hergestellt.

Vor 1939 bil­de­te Güs­tow eine Land­ge­mein­de im Kreis Ran­dow der Pro­vinz Pom­mern. Mit dem Groß-Stet­tin-Gesetz wur­de Güs­tow zum 15. Okto­ber 1939 nach Stet­tin eingemeindet.

Nach dem Zwei­ten Welt­krieg kam Güs­tow an Polen. Es erhielt den Namen Usto­wo, die Bevöl­ke­rung wur­de durch Polen ersetzt.

Weiterführende Quellen

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: https://​com​mons​.wiki​me​dia​.org/​w​i​k​i​/​C​a​t​e​g​o​r​y​:​U​s​t​o​w​o​?​u​s​e​l​a​n​g​=​d​e​#​/​m​e​d​i​a​/​F​i​l​e​:​U​s​t​o​w​o​_​1​.​jpg; Stadt­bild von Usto­wo; gemeinfrei

Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

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