Online-OFB „Badersleben“ am 03.05.2021 aktualisiert

Badersleben, Luftaufnahme (2015)
Badersleben, Luftaufnahme (2015); von Wolkenkratzer; CC BY-SA 4.0

Das Online-OFB „Baders­le­ben“ wur­de am 3. Mai 2021 aktua­li­siert. Der­zeit sind 15.083 Per­so­nen vor­han­den, die in 5.614 Fami­li­en geglie­dert sind. 67 Per­so­nen­ein­trä­ge wur­den seit dem 12.04.2021 bearbeitet.

Geografische Lage

Lage von Badersleben
Lage von Badersleben

Baders­le­ben (platt­deutsch: Bars­lew­we; PLZ: 38836) ist ein Orts­teil der Ein­heits­ge­mein­de Huy im Land­kreis Harz in Sachsen-Anhalt.

Baders­le­ben liegt am Nord­ab­hang des Huy am Mari­en­bach, im wei­tes­ten Sin­ne im nörd­li­chen Harz­vor­land.

Kurzinfo zum Online-OFB

Der Bear­bei­ter des Online-OFB ist Wer­ner Rei­mer. Er hat bereits meh­re­re, klei­ne­re Online-OFBs für Ort­schaf­ten im Bun­des­land Sach­sen-Anhalt erstellt, u. a. das Online-OFB „Ander­beck“, das Online-OFB „Aspen­s­tedt“, das Online-OFB „Huy-Nein­s­tedt“ oder das Online-OFB „Strö­beck“.

Bei dem vor­lie­gen­den Online-OFB han­delt es sich um ein rela­tiv mit­tel­gro­ßes Online-OFB, wel­che im Jahr 2020 von Wer­ner Rei­mer ver­öf­fent­licht wur­de. Der ein­lei­ten­de Text gibt ein paar mar­kan­te Infor­ma­tio­nen über die Lage und die Geschich­te von Huy-Nein­s­tedt wie­der. Auch ein paar Sehens­wür­dig­kei­ten wer­den mit auf­ge­lis­tet, wobei in Baders­le­ben noch eini­ge wei­te­re Sehens­wür­dig­kei­ten zu bie­ten hat.

Im Wesent­li­chen wur­den die evan­ge­li­schen und die katho­li­schen Kir­chen­bü­cher aus­ge­wer­tet, wobei der all­ge­mei­ne Anteil der aus­ge­wer­te­ten, evan­ge­li­schen Kir­chen­bü­cher über­wiegt. Die katho­li­schen Kir­chen­bü­cher kön­nen bei Matri­cu­la online ein­ge­se­hen wer­den. In die Bear­bei­tung des Online-OFB sind die Tau­fen von 1654 bis 1905, die Trau­un­gen von 1653 bis 1910 und Ster­be­fäl­le von 1707 bis 1905 berück­sich­tigt worden.

Das Online-OFB „Baders­le­ben“ wur­de mit dem genea­lo­gi­schen Pro­gramm Ahnen­blatt bearbeitet.

Screenshot des Online-OFB "Badersleben" (Stand: 03.05.2021)
Screen­shot des Online-OFB „Baders­le­ben“ (Stand: 03.05.2021)

Geschichtliches

Das fol­gen­de Unter­ka­pi­tel ist ein Aus­zug aus dem zuge­hö­ri­gen Wiki­pe­dia-Arti­kel (sie­he Quel­len). Die­ser Aus­zug wur­de bei Bedarf für eine schnel­le­re Les­bar­keit unter Umstän­den etwas gekürzt und angepasst.

Wappen von Badersleben
Wap­pen von Badersleben

Urkund­lich erst­mals 1084 erwähnt als „Bades­le­wa“, wei­sen die in der Gemar­kung befind­li­chen bron­ze­zeit­li­chen Grab­hü­gel, eine mit­tel­al­ter­li­che Gerichts­stät­te und Grenz­stei­ne auf eine wesent­lich län­ge­re Besied­lung hin. Eine Ring­mau­er mit vier Tortür­men, von denen heu­te noch zwei erhal­ten sind, umschloss einst den Ort, der bereits 1479 als befes­tig­ter Platz bezeich­net wird. Im glei­chen Jahr ver­kauf­te das Klos­ter Huys­burg sei­nen Klos­ter­hof in Baders­le­ben an die Non­nen des durch eine Feu­ers­brunst zer­stör­ten Klos­ters Mari­en­thal in Eldagsen. Der Name über­trug sich auf das Klos­ter in Baders­le­ben: Mari­en­bek oder Marienspring.

Im Zuge der Säku­la­ri­sa­ti­on wur­de das Klos­ter 1810 von der west­fä­li­schen Regie­rung auf Wei­sung Jérô­me Bona­par­tes auf­ge­löst. 1835 kauf­te Gus­tav von Gus­tedt aus Dardes­heim das Klos­ter mit zuge­hö­ri­gem Land und grün­de­te hier 1846 eine Acker­bau­schu­le. Die­se erlang­te schnell einen exzel­len­ten Ruf und zog unzäh­li­ge Wiss­be­gie­ri­ge aus aller Her­ren Län­dern an, bis sie 1939 geschlos­sen wur­de. Heu­te befin­det sich in den restau­rier­ten Gebäu­den in einem Flü­gel die „Grund­schu­le Albert Klaus“ und in dem ande­ren Flü­gel nach lan­gem Leer­stand seit 2010 eine moder­ne Wohn­ein­rich­tung der „IB-Behin­der­ten­hil­fe Sach­sen-Anhalt“ für Men­schen mit geis­ti­ger Behinderung.

Am 1. April 2002 bil­de­te die Gemein­de Baders­le­ben zusam­men mit den ande­ren zehn Gemein­den der auf­ge­lös­ten Ver­wal­tungs­ge­mein­schaft Huy die neue Gemein­de Huy.

Weiterführende Quellen

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: Baders­le­ben, Luft­auf­nah­me (2015); von Wol­ken­krat­zerCC BY-SA 4.0

Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

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