Online-OFB „Schnait“ am 10.04.2021 aktualisiert

Schnait um 1685 im Forstlagerbuch von Andreas Kieser
Schnait um 1685 im Forstlagerbuch von Andreas Kieser; gemeinfrei

Das Online-OFB „Schnait“ wur­de am 10. April 2021 neu aktua­li­siert. Der­zeit sind 16.258 Per­so­nen vor­han­den, die in 3.523 Fami­li­en geglie­dert sind. 81 Per­so­nen­ein­trä­ge wur­den seit dem 05.12.2020 bearbeitet

Geografische Lage

Lage von Schnait
Lage von Schnait

Schnait (PLZ: 71384) ist ein Stadt­teil der Gro­ßen Kreis­stadt Wein­stadt im Rems-Murr-Kreis von Baden-Württemberg.

Zu Schnait behört der Orts­teil Baach, der Wohn­platz Saff­rich und der abge­gan­ge­ne Ort Mühl­höf­lein.

Kurzinfo zum Online-OFB

Der Bear­bei­ter des Online-OFB ist der Beu­tels­ba­cher Fami­li­en- und Häu­ser­for­scher Mar­tin Goll. Er hat bereits im Früh­jahr 2012 das Online-OFB „Beu­tels­bach“ (eben­falls ein Stadt­teil von Wein­stadt) veröffentlicht.

Als Quel­len sind fol­gen­de Regis­ter ver­wen­det wor­den, die von dem Lan­des­kirch­li­chen Archiv Stutt­gart (LKAS) digi­tal bereit­ge­stellt wor­den und auf Archion ein­seh­bar sind:

  • Tau­f­re­gis­ter 1562 – 1652,
  • Ehe­re­gis­ter 1574 – 1606,
  • Ehe­re­gis­ter 1606 – 1710,
  • Toten­re­gis­ter 1616 – 1710,
  • Tau­f­re­gis­ter 1653 – 1711,
  • Tau­f­re­gis­ter 1711 – 1771,
  • Ehe­re­gis­ter 1711 – 1778,
  • Toten­re­gis­ter 1711 – 1782,
  • Fami­li­en­re­gis­ter 1808 – 1808
  • und das Fami­li­en­re­gis­ter 1843 – 1900.

Die dama­li­gen Per­so­nen waren alle evan­ge­li­scher Kon­fes­si­on gewe­sen, im Jahr 1534 im ehe­ma­li­gen Her­zog­tum Würt­tem­berg die Refor­ma­ti­on Ein­zug hielt. Nur in den wenigs­ten Aus­nah­men gab es eine ande­re Kon­fes­si­on. Her Goll hat nur Per­so­nen in das Online-OFB mit auf­ge­nom­men, die bis 1901 in Schnait gebo­ren gehei­ra­tet haben. Deren Kin­der wer­den im Online-OFB zwar genannt und die Ehen ange­deu­tet, aber nicht als neue Fami­li­en angelegt.

Die Schreib­wei­se der Fami­li­en­na­men vari­iert in den Jahr­hun­der­ten. Mar­tin Goll hat bei der Schrei­bung der Fami­li­en­na­men sich an der heu­ti­gen Schreib­wei­se der Fami­li­en­na­men ori­en­tiert, z. B. Deiss = Theyß, Tayß, Teu­ßin, This­sen, Teis, Deiss, Dayhs, Daïs, oder Voll­mer = Vol­mar, Voll­mar, Vol­mer, Folmer.

Das Online-OFB wur­de mit dem genea­lo­gi­schen Pro­gramm Ahnen­blatt bearbeitet.

Screenshot des Online-OFB (Stand: 10.04.2021)
Screen­shot des Online-OFB (Stand: 10.04.2021)

Geschichtliches

Das fol­gen­de Unter­ka­pi­tel ist ein Aus­zug aus dem zuge­hö­ri­gen Wiki­pe­dia-Arti­kel (sie­he Quel­len). Die­ser Aus­zug wur­de bei Bedarf für eine schnel­le­re Les­bar­keit unter Umstän­den etwas gekürzt und angepasst.

Wappen von Schnait
Wap­pen von Schnait; gemeinfrei

Der Ort wur­de 1238 als Snait zum ers­ten Mal urkund­lich erwähnt. Der Name lei­tet sich aus der Lage des Dorfs ab. Denn Schnait liegt in einem ein­ge­schnit­te­nen Sei­ten­tal an der Rems (Schnitt = Schnait).

Schnait wur­de im 16. Jahr­hun­dert der Stamm­sitz des Adels­ge­schlechts Gais­berg. 1555 kam das Dorf in den Besitz der Schen­ken von Lim­purg. Am 10. Juli 1596 wur­de Schnait von Würt­tem­berg in Besitz genom­men. Die Schen­ken von Lim­purg erhiel­ten Schnait am 18. Novem­ber 1602 zurück. 1607 ging Schnait durch einen Tausch end­gül­tig an Würt­tem­berg über. Die Gemein­de gehör­te dem Ober­amt Schorn­dorf an. Nach der Auf­lö­sung des Schorn­dor­fer Ober­amts wur­de Schnait 1938 dem Land­kreis Waib­lin­gen zuge­teilt. Am 1. Janu­ar 1975 wur­de Schnait zusam­men mit ande­ren Gemein­den ein Teil der neu­en Gemein­de Wein­stadt.

Weiterführende Quellen

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: Schnait um 1685 im Forst­la­ger­buch von Andre­as Kie­sergemein­frei

Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

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