Online-OFB „Olfen (Oberzent)“ am 25.04.2021 veröffentlicht

Ein Verbotsstein auf der Affolterbacher Höhe
Ein Verbotsstein auf der Affolterbacher Höhe; von Doersamm; CC BY-SA 4.0

Das Online-OFB „Olfen (Ober­zent)“ wur­de am 25. April 2021 ver­öf­fent­licht. Der­zeit sind 2.941 Per­so­nen vor­han­den, die in 1.073 Fami­li­en geglie­dert sind.

Geografische Lage

Lage von Olfen (Oberzent)
Lage von Olfen (Ober­zent)

Olfen (PLZ: 64760) ist ein Stadt­teil von Ober­zent im süd­hes­si­schen Oden­wald­kreis und hat rund 330 Einwohner.

Das Wald­hu­fen­dorf Olfen ist der nord­west­lichs­te Stadt­teil der neu­en Stadt Ober­zent. Olfen liegt im Bunt­sand­stein-Oden­wald auf 396 m über den Mee­res­spie­gel in einer Rodungs­in­sel als offe­nes Dorf mit regel­lo­sem Grund­riss im Quell­ge­biet des süd­wärts dem Neckar zustre­ben­den Hin­ter­bachs. Er ent­springt nörd­lich des Ortes im unter Natur­schutz ste­hen­den Hoch­moor Am Roten Was­ser. Wei­ter abwärts in Fin­ken­bach läuft er von rechts mit dem Fal­ken­ge­sä­ßer­bach, benannt nach sei­nem Tal­ort Fal­ken-Gesäß, zum Fin­ken­bach zusam­men. Hier wur­den für die Bäche die offi­zi­el­len Namen benutzt, jeder der bei­den Quell­bä­che wird man­cher­orts auch als die (!) Fin­ken­bach bezeich­net, die Olfe­ner etwa nen­nen den Bach durch den eige­nen Ort nur Fin­ken­bach.

Kurzinfo zum Online-OFB

Der Bear­bei­ter des Online-OFB ist Man­fred Heiss. Er hat eini­ge Online-Orts­fa­mi­li­en­bü­cher wie das Online-OFB „Ebers­berg (Erbach)“, das Online-OFB „Schön­nen“, das Online-OFB „Ober-Mos­s­au/­Un­ter-Mos­sau“ oder das Online-OFB „Hil­ter­s­klin­gen“ erstellt.

Der ein­lei­ten­de Text ist kurz geschrie­ben und gibt klei­ne Ein­bli­cke in die Geschich­te und den hei­mat­li­chen Infor­ma­tio­nen von Olfen (Ober­zent) wie­der. Lei­der ver­misst der Leser ein paar Anga­ben über die Quel­le zum Online-OFB und für wel­chem Zeit­raum die Daten im Online-OFB erfasst wor­den sind. Mit die­sen Infor­ma­tio­nen wäre der ein­lei­ten­de Text des Online-OFB eine run­de Sache.

Als genea­lo­gi­sche Pro­gramm für die Erstel­lung des Online-OFB wur­de GES verwendet.

Screenshot des Online-OFB "Olfen (Oberzent)" (Stand: 25.04.2021)
Screen­shot des Online-OFB „Olfen (Ober­zent)“ (Stand: 25.04.2021)

Geschichtliches

Das fol­gen­de Unter­ka­pi­tel ist ein Aus­zug aus dem zuge­hö­ri­gen Wiki­pe­dia-Arti­kel (sie­he Quel­len). Die­ser Aus­zug wur­de bei Bedarf für eine schnel­le­re Les­bar­keit unter Umstän­den etwas gekürzt und angepasst.

Erst­mals urkund­lich erwähnt wird der Ort im Jah­re 1398 als Lehen des Pfalz­grafs Ruprecht an Schenk Eber­hard von Erbach. Der Orts­na­me lau­te­te damals Ulfen. Es wohn­ten haupt­säch­lich Hir­ten im Dorf. 1438 belehn­te Pfalz­graf Otto Schenk dem Otto von Erbach mit 1/​4 des Dorfs nebst Zube­hör. 1488 wur­den zwei herr­schaft­li­che Güter erwähnt. 1513 ver­zich­te­te Pfalz­graf Lud­wig zuguns­ten Schenk Eber­hards von Erbach auf die Jagd von den Olfe­ner Wie­sen bis an die (!) Hin­ter­bach und schenk­te ihm das Her­zo­gen­gut zu Olfen. Nach dem Drei­ßig­jäh­ri­gen Krieg besie­del­ten Schwei­zer 1658 das wüst gefal­le­ne Dorf. 1806 gelangt der Ort mit dem Amt Frei­en­stein an das Groß­her­zog­tum Hes­sen. 1939 hat­te Olfen 199 Ein­woh­ner und gehör­te zum Land­kreis Erbach. Seit dem 16. Jahr­hun­dert gehört Olfen zum Kirch­spiel Güttersbach.

Bis zum Jahr 2014 war der Ort ein aner­kann­ter Erho­lungs­ort.

Im Zuge der Gebiets­re­form in Hes­sen wur­de die bis dahin eigen­stän­di­ge Gemein­de Olfen am 1. Juli 1971 auf frei­wil­li­ger Basis in die Stadt Beerfel­den ein­ge­glie­dert, die wie­der­um am 1. Janu­ar 2018 mit wei­te­ren Gemein­den die Stadt Ober­zent bil­de­te. Dabei wur­de Olfen eige­ner Stadt­teil der neu­en Stadt Oberzent.

Weiterführende Quellen

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: Ein Ver­bots­stein auf der Affol­ter­ba­cher Höhe; von Doer­samm; CC BY-SA 4.0

Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

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