Online-OFB „Günterfürst, Haisterbach, Elsbach“ im April veröffentlicht

Marbachsee. Rückhaltestausee beim Weiler Marbach
Marbachsee. Rückhaltestausee beim Weiler Marbach; Hartmann Linge; CC BY-SA 3.0

Das Online-OFB „Gün­ter­fürst, Hais­ter­bach, Els­bach“ wur­de im April 2021 ver­öf­fent­licht. Der­zeit sind 7.164 Per­so­nen vor­han­den, die in 3.070 Fami­li­en geglie­dert sind.

Geografische Lage

Lage von Günterfürst, Haisterbach und Elsbach
Lage von Gün­ter­fürst, Hais­ter­bach und Elsbach

Gün­ter­fürst, Hais­ter­bach und Els­bach (PLZ: 64711) sind Stadt­tei­le von Erbach im süd­hes­si­schen Oden­wald­kreis.

Gün­ter­fürst liegt im Oden­wald rund zwei Kilo­me­ter süd­lich der Kern­stadt Erbach und west­lich der Müm­ling auf einer Anhö­he inmit­ten einer Rodung 320 m über dem Meeresspiegel.

Hais­ter­bach liegt rund drei Kilo­me­ter süd­lich der Kern­stadt Erbach im Bunt­sand­stein-Gebiet des Oden­wal­des. Zusam­men mit dem nörd­lich angren­zen­den Gün­ter­fürst wur­de es west­lich der Müm­ling auf einer Anhö­he 322 Meter hoch in einer Rodung ange­legt. In der Orts­la­ge befin­det sich das Quell­ge­biet eines Baches, der sich nach Osten zur gut einen Kilo­me­ter ent­fern­ten Müm­ling wen­det. Die Müm­ling im Osten und der Mar­bach mit dem Mar­bach-Stau­see im Süden bil­den die Gemar­kungs­gren­ze. Die Gemar­kungs­flä­che beträgt 588 Hekt­ar (1961), davon sind 301 Hekt­ar bewal­det. Zum Ort gehört der Wei­ler Mar­bach.

Els­bach, ein ehe­ma­li­ges Wald­hu­fen­dorf liegt am Lau­er­bach im Bunt­sand­stein­ge­biet, 2 km west­lich des Haupt­or­tes. Durch­gangs­stra­ßen füh­ren nicht durch den am Wald­rand gele­ge­nen Ort.

Kurzinfo zum Online-OFB

Der Bear­bei­ter des Online-OFB ist Man­fred Heiss. Er hat bereits zuvor das Online-OFB „Ebers­berg (Erbach)“, das Online-OFB „Schön­nen“, das Online-OFB „Ober-Mos­s­au/­Un­ter-Mos­sau“ und das Online-OFB „Hüt­ten­thal“ erstellt.

Der ein­lei­ten­de Text ist kurz geschrie­ben und gibt klei­ne Ein­bli­cke in die geo­gra­fi­sche Lage und den Geschich­ten von Gün­ter­fürst, Hais­ter­bach und Els­bach wie­der. Lei­der ver­misst der Leser ein paar Anga­ben über die Quel­le zum Online-OFB und für wel­chem Zeit­raum die Daten im Online-OFB erfasst wor­den sind.

Als genea­lo­gi­sche Pro­gramm für die Erstel­lung des Online-OFB wur­de GES verwendet.

Screenshot des Online-OFB "Günterfürst, Haisterbach, Elsbach" (Stand: 19.03.2021)
Screen­shot des Online-OFB „Gün­ter­fürst, Hais­ter­bach, Els­bach“ (Stand: 19.03.2021)

Geschichtliches

Das fol­gen­de Unter­ka­pi­tel ist ein Aus­zug aus dem zuge­hö­ri­gen Wiki­pe­dia-Arti­kel (sie­he Quel­len). Die­ser Aus­zug wur­de bei Bedarf für eine schnel­le­re Les­bar­keit unter Umstän­den etwas gekürzt und angepasst.

Günterfürst

Das Bestehen des Ortes ist unter dem Namen Gun­ders­first seit 1347 urkund­lich bezeugt. Der Name ist zurück­zu­füh­ren auf einen Eigen­na­men und das Wort „First“, was Berg­rü­cken bedeutet.

Gün­ter­fürst gehör­te zum Amt Erbach der Graf­schaft Erbach, die mit der Media­ti­sie­rung 1806 Teil des Groß­her­zog­tums Hes­sen wur­de. Ab 1822 gehör­te Gün­ter­fürst zum Land­rats­be­zirk Erbach, ab 1852 zum Kreis Erbach (ab 1939: „Land­kreis Erbach“), der – mit leich­ten Grenz­be­rich­ti­gun­gen – seit 1972 Oden­wald­kreis heißt. Nach Auf­lö­sung des Amtes Erbach 1822 nahm die erst­in­stanz­li­che Recht­spre­chung für Gün­ter­fürst das Land­ge­richt Michel­stadt wahr, ab 1879 das Amts­ge­richt Michel­stadt.

Gün­ter­fürst wur­de anläss­lich der Gebiets­re­form in Hes­sen am 31. Dezem­ber 1971 auf frei­wil­li­ger Basis in die Stadt Erbach eingegliedert.

Haisterbach

Die ältes­te erhal­te­ne Erwäh­nung des Ortes stammt von 1353. In erhal­te­nen Urkun­den wur­de Hais­ter­bach unter den fol­gen­den Namen erwähnt (in Klam­mern das Jahr der Erwähnung):

  • Heys­ter­buch (1353)
  • Heis­ter­buch (1414)
  • Hes­ter­buch (1434)
  • Heys­ter­buch (1443)
  • Heis­ter­bach (1484)

Hais­ter­bach gehör­te wie Gün­ter­fürst über die Jahr­hun­der­te der glei­chen amt­li­chen und kom­mu­na­len Glie­de­run­gen an und wur­de am 31. Dezem­ber 1971 in die Kreis­stadt Erbach eingegliedert.

Elsbach

Erst­mals urkund­lich erwähnt wur­de das Dorf im Jah­re 1095 im Lor­scher Codex. Der Orts­na­me wird von Eller, einer regio­na­len Bezeich­nung für die Erle abge­lei­tet, also einer Sied­lung an einem mit Erlen bewach­se­nen Bach­lauf. In erhal­te­nen Urkun­den wur­de Els­bach unter den fol­gen­den Namen erwähnt (in Klam­mern das Jahr der Erwähnung):

  • Alin­gis­bach (1095)
  • Elin­gesbach (1232)
  • Elings­bach (1353)
  • Ellingspach (1398)
  • Ellin­gß­pach (1443)
  • Elns­bach (1720)

Am 31. Dezem­ber 1971 wur­de die bis dahin selb­stän­di­ge Gemein­de Els­bach im Zuge der Gebiets­re­form in Hes­sen auf frei­wil­li­ger Basis in die Kreis­stadt Erbach ein­ge­glie­dert.

Weiterführende Quellen

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: Mar­bach­see. Rück­hal­testau­see beim Wei­ler Mar­bach; Hart­mann Lin­ge; CC BY-SA 3.0

Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

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