Online-OFB „Netzelkow“ am 28.03.2021 veröffentlicht

St.-Marien-Kirche in Netzelkow
St.-Marien-Kirche in Netzelkow, von Sebastian Wallroth; CC BY-SA 3.0

Das Online-OFB „Net­zel­kow“ wur­de am 28. März 2021 ver­öf­fent­licht. Der­zeit sind 2.773 Per­so­nen vor­han­den, die in 893 Fami­li­en geglie­dert sind.

Geografische Lage

Lage von Netzelkow
Lage von Netzelkow

Net­zel­kow (PLZ: 17440) ist ein Orts­teil Gemein­de Lütow auf dem Gnitz im Land­kreis Vor­pom­mern-Greifs­wald in Mecklenburg-Vorpommern.

Kurzinfo zum Online-OFB

Der Bear­bei­ter des Online-OFB ist Dirk Mann­schatz aus Bramsche. Er ist Mit­glied im Ver­ein Pom­mer­scher reif und hat im Rah­men sei­ner Ver­eins­ak­ti­vi­tä­ten das vor­lie­gen­de Online-OFB erstellt. Dirk Mann­schatz hat bereits eini­ge wei­te­re Online-OFBs wie das Online-OFB „Use­dom (Stadt)“ oder das Online-OFB „Kase­burg“ erstellt.

Das Online-OFB „Net­zel­kow“ beinhal­tet die Kir­chen­bü­cher der St.-Marien-Kirche zu Net­zel­kow für den Zeit­raum 1739 bis 1874. Es umfasst somit Net­zel­kow mit dem Orten Lütow, Neu­en­dorf und der Insel Görmitz. Die Qua­li­tät der Daten in den Net­zel­kower Kir­chen­bü­cher beschreibt Dirk Mann­schatz wie folgt:

Ein über wei­te Stre­cke gut geführ­tes Kir­chen­buch, die rela­ti­ve Abge­schie­den­heit und gerin­ge Grö­ße der Gemein­de Net­zel­kow zeich­net ist die­ses OFB durch hin­läng­li­che Voll­stän­dig­keit aus, wobei die Daten­la­gen mit zuneh­men­den Alter fol­ge­rich­tig abnimmt.

Quel­le: https://​online​-ofb​.de/​n​e​t​z​e​l​k​ow/ (abge­ru­fen am 29.03.2021)

Der ein­lei­ten­de Text des Online-OFB ist aller­dings an Infor­ma­tio­nen etwas spär­lich. Die Infor­ma­tio­nen sind dort ledig­lich auf drei Absät­zen mit ins­ge­samt fünf Sät­zen ver­teilt. Auf­run­den lie­ße sich der ein­lei­ten­de Text durch ergän­zen­de Anga­ben wie einem kur­zen geschicht­li­chen Abriss über Net­zel­kow und dem Kirch­spiel, wel­che Art der Kon­fes­si­on das Kirch­spiel reprä­sen­tiert und ein paar klei­ne, sta­tis­ti­sche Abga­ben für geschicht­lich-demo­gra­fi­sche Zwecke.

Als genea­lo­gi­sche Pro­gramm für die Erstel­lung des Online-OFB wur­de Ages verwendet.

Geschichtliches

Das fol­gen­de Unter­ka­pi­tel ist ein Aus­zug aus dem zuge­hö­ri­gen Wiki­pe­dia-Arti­kel (sie­he Quel­len). Die­ser Aus­zug wur­de bei Bedarf für eine schnel­le­re Les­bar­keit unter Umstän­den etwas gekürzt und angepasst.

Die klei­ne Ansied­lung Net­zel­kow war einst Haupt­ort auf der Halb­in­sel Gnitz und neben Lütow und Neu­en­dorf eine alte Besit­zung der Fami­lie von Lepel, die dort seit 1358 ihre Rit­ter­sit­ze hat­ten. Schon 1229 wur­de erst­mals ein Geist­li­cher Phy­lip­pus sacer­dos de Gnez auf der Halb­in­sel Gnitz erwähnt. Sehr wahr­schein­lich bezog sich die­se Anga­be auf einen älte­ren Kir­chen­bau. Zu der Zeit war ein sla­wi­scher Adli­ger, Hein­rich vom Gnitz, als Kas­tel­lan von Use­dom in den Diens­ten des pom­mer­schen Her­zogs. Viel­leicht war sei­ne Fami­lie Grün­de­rin der ers­ten Kir­che auf dem Gnitz.

In einer Urkun­de vom 12. August 1230 bestä­tig­te der Kammi­ner Bischof Kon­rad II. der Kir­che zu Buc­k­ow, dem heu­ti­gen Krum­min, die soge­nann­ten Bischofs­ab­ga­ben. Das bedeu­te­te den zehn­ten Teil aller Erträ­ge aus den umlie­gen­den Dör­fern, dar­un­ter war auch Gne­zow, das heu­ti­ge Netzelkow.

Net­zel­kow bil­de­te einst die kleins­te Pfarr­stel­le auf der Insel Use­dom und war dem Patro­nat der Frei­her­ren von Lepel aus Neu­en­dorf unter­stellt. Seit 1979 gehört Net­zel­kow zur Kirch­ge­mein­de Krum­min-Karls­ha­gen-Zin­no­witz mit dem Pfarr­amt Zin­no­witz der Pom­mer­schen Evan­ge­li­schen Kir­che und seit 2001 zur Props­tei Pase­walk im Pom­mer­schen Evan­ge­li­schen Kir­chen­kreis der Evan­ge­lisch-Luthe­ri­schen Kir­che in Nord­deutsch­land.

Weiterführende Quellen

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: St.-Marien-Kirche in Net­zel­kow, von Sebas­ti­an Wall­roth; CC BY-SA 3.0

Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

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