„Ortsfamilienbuch Hohenwettersbach“ im Cardamina-Verlag erschienen

Cover von "Ortsfamilienbuch Hohenwettersbach"
Cover von "Ortsfamilienbuch Hohenwettersbach"

Vor eini­ger Zeit ist im Car­da­mi­na-Ver­lag das „Orts­fa­mi­li­en­buch Hohen­wet­ters­bach – Evan­ge­li­sche Kir­che 1714 – 1815“ in einer bevor­ste­hen­den Ver­öf­fent­li­chung erschie­nen. In die­sem Bei­trag stel­le ich ein paar Infor­ma­tio­nen zum Orts­fa­mi­li­en­buch vor.

Das Orts­fa­mi­li­en­buch behan­delt über­wie­gend die Ein­trä­ge aus den Kir­chen­bü­chern der evan­ge­li­schen Kir­che von Hohen­wet­ters­bach, einem Stadt­teil von Karls­ru­he. Das Orts­fa­mi­li­en­buch wur­de von Armin G. Mey­er bear­bei­tet. Armin G. Mey­er ist ist ein Karls­ru­her Genea­lo­ge. Er enga­giert sich ehren­amt­lich zu genea­lo­gi­schen The­men der Stadt Karls­ru­he im 18. Jahr­hun­dert. Fer­ner ist er Mit­glied im Ver­ein für Com­pu­ter­ge­nea­lo­gie e. V., im Ver­ein für Kir­chen­ge­schich­te in der Evan­ge­li­schen Lan­des­kir­che in Baden, im Ver­ein für Fami­li­en­kun­de in Baden-Würt­tem­berg e. V., in der Gesell­schaft für Fami­li­en­for­schung in Fran­ken e. V., im Volks­bund Deut­sche Kriegs­grä­ber­für­sor­ge e. V. und im För­der­ver­ein Karls­ru­her Stadt­ge­schich­te. Dar­über hin­aus hat er meh­re­re Bücher geschrie­ben, u. a. das „Orts­fa­mi­li­en­buch Karls­ru­he – Teil 1: Hof und Hof­die­ner­schaft Durlach/​Karlsruhe 1688 – 1761“ und „Orts­fa­mi­li­en­buch Karls­ru­he – Teil 2: Refor­mier­te Gemein­de Karls­ru­he 1722 – 1821“, die bei­de im Car­da­mi­na-Ver­lag her­aus­ge­ge­ben wor­den sind.

Wie auch zuvor erscheint nun das neue Orts­fa­mi­li­en­buch im Car­da­mi­na-Ver­lag. Das Orts­fa­mi­li­en­buch zu Hohen­wet­ters­bach ist bereits seit Dezem­ber 2020 ver­füg­bar und kos­tet 40 EUR. Es umfasst ca. 514 Sei­ten im DIN-A4-For­mat als Hard­co­ver und beinhal­tet 2.425 Fami­li­en. Aus­ge­wer­tet wur­den die Kir­chen­bü­cher der evan­ge­li­schen Kir­che in Hohen­wet­ters­bach, sowie mit den katho­li­schen und refor­mier­ten Ein­woh­nern, den Wie­der­täu­fern sowie den Bewoh­nern des Bat­zen­hofs, des Tho­mas­hofs und des Lamprechtshofs.

Geografische Lage

Lage von Hohenwettersbach
Lage von Hohenwettersbach
Lage von Hohenwettersbach in Karlsruhe
Lage von Hohen­wet­ters­bach in Karls­ru­he; CC BY-SA 3.0

Hohen­wet­ters­bach (PLZ: 76228) gehört zu den Berg­dör­fern von Karls­ru­he. Es liegt öst­lich von Dur­lach auf dem Berg zwi­schen Wolf­artswei­er und Grünwettersbach.

Geschichtliches

Wappen von Hohenwettersbach
Wap­pen von Hohen­wet­ters­bach; gemeinfrei

Hohen­wet­ters­bach wur­de 1262 erst­mals unter dem Namen Dür­ren­wet­ters­bach (Ori­gi­nal­schreib­wei­se: Dur­ren­we­ter­spach) erwähnt (da wohl durch die geo­gra­fi­sche Lage immer Was­ser­man­gel herrsch­te). 16 brann­te der Ort bis auf fünf Häu­ser voll­stän­dig ab. Am Ende des Drei­ßig­jäh­ri­gen Krie­ges im Jahr 1648 leb­ten nur noch weni­ge Ein­woh­ner in Dür­ren­wet­ters­bach. Der spä­te­re Mark­graf und Karls­ru­her Stadt­grün­der Karl Wil­helm erwarb im Jahr 1706 nach einem Rechts­streit von der Wit­we des mark­gräf­li­chen Ober­stall­meis­ters Ter­zy von Cro­nen­tal die Güter der Gemar­kung Dür­ren­wet­ters­bach. Er nann­te sie im Jahr 1714 nun Hohen­wet­ters­bach.

Am 19. Dezem­ber 1971 wur­de der Ein­ge­mein­dungs­ver­trag in Hohen­wet­ters­bach durch Bür­ger­meis­ter Erwin Grä­ber und Ober­bür­ger­meis­ter Otto Dul­len­kopf unter­zeich­net. Der Ver­trag trat am 1. Janu­ar 1972 in Kraft.

Weiterführende Quellen

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: Cover des Ortsfamilienbuchs

Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

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