Jahresrückblick 2020

Bild von Markus Winkler auf Pixabay
Bild von Markus Winkler auf Pixabay

Das alte Jahr 2020 ist nun seit weni­gen Tagen vor­über. In die­sem Bei­trag gebe ich einen Über­blick über die Ent­wick­lung des ers­ten Jah­res von Orts­fa­mi­li­en­bü­cher-News.

Am 11. Mai 2020 ging die­se Web­sei­te mit dem ers­ten Bei­trag Online-OFB Ster­ley ver­öf­fent­licht online. Da ich schon damals seit eini­ger Zeit mich mit Orts­fa­mi­li­en­bü­chern beschäf­tig­te und das Inter­es­se heg­te, irgend­wann ein­mal auch ein eige­nes Orts­fa­mi­li­en­buch erstel­len, ent­schied ich mich, einen News­blog über wich­ti­ge Mel­dun­gen von Neu­erschei­nun­gen und Ver­öf­fent­li­chun­gen zu erstel­len. Die Web­sei­te war ohne viel Auf­wand erstellt, da nur das Nötigs­te für den Anfang ver­wen­det wur­de. Die Quel­len für die Recher­chen und Mel­dun­gen gab er eben­falls schon, so den ich mich bedien­te. Alles in einem war der Weg für den News­blog geebnet.

Die Web­sei­te lief in den ers­ten drei Mona­ten ange­nehm. Sie muss­te ich ent­wi­ckeln und die­se Ent­wick­lung zeig­te auch, in wel­che Rich­tung die Web­sei­te kam. Die täg­li­chen Bei­trä­ge betru­gen im Durch­schnitt 1 Bei­trag pro Tag. Im Juli 2020 war die Web­sei­te lei­der für ca. zwei Wochen off­line gewe­sen. Aller­dings scha­de­te die­ser kur­ze Ein­bruch in der Ver­füg­bar­keit der Web­sei­te im Nach­hin­ein nicht wirk­lich. Denn es zeig­te sich, dass die Web­sei­te danach viel häu­fi­ger besuch­te wurde.

Ich fand auch schließ­lich Mög­lich­kei­ten, wie ich Pro­duk­ti­vi­tät auf den News­blog etwas stei­gern konn­te. Das zeig­te sich vor allem an den Bei­trags­zah­len in den dar­auf­fol­gen­den Mona­ten. Ab Sep­tem­ber 2020 die durch­schnitt­li­chen Bei­trä­ge im Monat bei ca. 61 Stück. Das ent­spricht im Mit­tel 2 Bei­trä­ge pro Tag. In der Rea­li­tät war das aber so, dass es eini­ge Tage gab, wo ich nur einen Bei­trag schrieb, und dass es ande­re Tage gab, an dem ich 4 Bei­trä­ge oder mehr schrei­ben konn­te. Alles in einem konn­ten fast 370 Bei­trä­ge im Jahr 2020 bei 11 Mona­ten Lauf­zeit geschrie­ben werden.

Ein wich­ti­ger Fak­tor war, dass ich mich im News­blog nicht mehr aus­schließ­lich auf Neu­ig­kei­ten über Orts­fa­mi­li­en­bü­cher und Online-OFBs beschränk­te, son­dern auch Mel­dun­gen zu diver­sen Per­so­nen­stands­re­gis­tern und Kir­chen­bü­chern mit ein­be­zog. Schließ­lich bil­den sie die Quel­len­grund­la­ge für die Erstel­lung von Orts­fa­mi­li­en­bü­chern. Außer­dem ist Gren­ze zwi­schen einem klas­si­schen Orts­fa­mi­li­en­buch und einem Find­buch mit Per­so­nen­stands­re­gis­tern einer bestimm­ten Ort­schaft durch­aus fließend.

Im Jahr 2020 herrsch­te die Coro­na-Pan­de­mie, die die Gesell­schaft glo­bal in ver­schie­de­ne Lager teil­te. Bedingt durch den 1. Lock­down und dem häu­fi­ge­ren Zuhau­se­blei­ben fan­den vie­le Men­schen mehr Zeit bei der Bear­bei­tung und Erstel­lung von Orts­fa­mi­li­en­bü­chern und Online-OFBs. Neue Buch­wer­ke in digi­ta­ler und klas­si­scher Form erschie­nen häu­fi­ger oder wur­den mehr­fach aktua­li­siert. Das zeig­te ich auch bei mei­nen Recher­chen. Es gab Momen­te, bei denen die Mel­dun­gen der­art viel waren, dass ich in der Zeit, die mir man­gels­wei­se zur Ver­fü­gung stand, nicht über alle Neu­ig­kei­ten berich­ten konn­te. Zwar konn­te ich jede Neu­ig­keit regis­trie­ren und auch irgend­wie erfas­sen, aller­dings fie­len auch eini­ge Mel­dun­gen wie­der zurück in die Ver­ges­sen­heit. Beson­ders bei der Bericht­erstat­tung von gedruck­ten Orts­fa­mi­li­en­bü­chern ist der Recher­che­auf­wand noch­mals höher als bei einem Online-OFB, da man in der Regel immer den Autor/​Bearbeiter des gedruck­ten Orts­fa­mi­li­en­buchs kon­sul­tie­ren muss, weil öfters diver­se Anga­ben zum Orts­fa­mi­li­en­buch fehl­ten oder die Rech­te am Bild des Buchs vor­ab geklärt bzw. erfragt wer­den mussten.

Wür­de man jedoch die feh­len­den Neu­ig­kei­ten im News­blog mit ein­be­zie­hen, so käme ich durch­aus auf 80 – 90 Bei­trä­ge im Monat. Doch das wäre auch das abso­lut Mach­ba­re, was ich mir zeit­lich erlau­ben könn­te. Aber die Zeit ist bekannt­li­che eine Mangelware.

Wei­ter­hin ent­wi­ckel­te ich auch die Orts­fa­mi­li­en­bü­cher-News zu einer guten Pracht in den sozia­len Netz­wer­ken. Auf Face­book wird die ent­spre­chen­de Fan­sei­te mit 400 Per­so­nen gelikt und mit 100 wei­te­ren Per­so­nen abon­niert. In der dazu­ge­hö­ri­gen Face­book-Grup­pe sind zudem fast 1200 Teil­neh­mer vor­han­den. Wei­ter­hin gibt es noch Twit­ter­ka­nal mit fast 70 Fol­lower und einen Insta­gram-Chan­nel mit 120 Abonnenten.

Ich bin gespannt, wie sich sich das Jahr 2021 für die Web­sei­te Orts­fa­mi­li­en­bü­cher-News aus­wir­ken wird. Falls ihr Mel­dun­gen, Kri­tik, Kor­rek­tu­ren oder Hin­wei­se zukom­men las­sen wollt, dann könn­te ich mich gern jeder­zeit kon­tak­tie­ren. Aber ihr könnt auch der Sei­te etwas Gutes tun und einen klei­nen frei­wil­li­gen Betrag via Paypal in den Hut werfen.

Quel­le des Titel­bil­des: Bild von Mar­kus Wink­ler auf Pixabay

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Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

Eine Antwort

  1. Peter Wege sagt:

    Super Ange­bot! Bit­te wei­ter­ma­chen. Irgend­wann kommt sicher­lich ein OFB für die Regi­on in der ich forsche.

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