Online-OFB „Sterley“ am 18.12.2020 aktualisiert

Das Online-OFB „Ster­ley“ wur­de am 18. Dezem­ber 2020 aktua­li­siert. Der­zeit sind 27.823 Per­so­nen vor­han­den, die in 8.500 Fami­li­en geglie­dert sind. 2481 Per­so­nen­ein­trä­ge wur­den seit dem 09.02.2020 bearbeitet.

Geografische Lage

Lage von Sterley
Lage von Sterley

Ster­ley (PLZ: 23883, 23909) ist eine Gemein­de im Kreis Her­zog­tum Lau­en­burg in Schles­wig-Hol­stein. Zu die­ser Gemein­de gehö­ren die Sied­lun­gen Kogel, Kogel-Sied­lung und Neue Welt.

Kurzinfo zum Online-OFB

Der Bear­bei­ter die­ses Online-OFB ist Hans Pus­back im Rah­men sei­ner Mit­glied­schaft bei der Genea­lo­gi­schen Gesell­schaft Ham­burg. Hans Pus­back hat bereits zuvor einen Teil der Kir­chen­bü­cher des Kirch­piels Ster­ley in meh­re­ren Bän­den transkribiert.

Im Jahr 2005 ver­öf­fent­lich­te zudem Hans Pus­back eine Chro­nik über Ster­ley: Ster­ley – Aus der Chro­nik eines Dor­fes, 2005. Zusam­men­ge­stellt von Ilka und Hans Pus­back unter Mit­wir­kung von Eber­hard Specht, Hans-Jür­gen Haden­feld und Hans Kanz. Ein­ge­ar­bei­tet wur­de die Chro­nik des ver­stor­be­nen ehe­ma­li­gen Leh­rers Her­bert Stribny.

Das Online-OFB wur­de mit dem genea­lo­gi­schen Pro­gramm Ages bearbeitet.

Geschichtliches

Das fol­gen­de Unter­ka­pi­tel ist ein Aus­zug aus dem zuge­hö­ri­gen Wiki­pe­dia-Arti­kel (sie­he Quel­len). Die­ser Aus­zug wur­de bei Bedarf für eine schnel­le­re Les­bar­keit unter Umstän­den etwas gekürzt und angepasst.

Wappen der Gemeinde Sterley
Wap­pen der Gemein­de Ster­ley; gemeinfrei

Ursprüng­lich hieß das Dorf „Stra­li­ge“, abge­lei­tet von dem sla­wi­schen Wort „stre­li­ga“, was „Schieß­stel­le“ bedeu­tet und auf einen Pfeil­schmied hin­weist. Das Kirch­spiel Ster­ley wur­de 1194 zum ers­ten Mal urkund­lich erwähnt. Es bestand aus 40 Hufen und wohl einem selb­stän­di­gen Gut der rit­ter­li­chen Loka­to­ren­fa­mi­lie von Ster­lei, die zuerst urkund­lich um 1230 erwähnt ist, jedoch noch im 13. Jahr­hun­dert nach Kiel abwan­der­te (der Rit­ter Johann von Ster­lei wird dort 1263 und 1290 genannt). Ihr Grund­be­sitz fiel an die Wacker­b­arth in Kogel [Anmer­kung: Wacken­barth ist der Name eines Uradels­ge­schlechts aus dem eins­ti­gen Her­zog­tum Sach­sen-Lau­en­burg, dem heu­ti­gen Kreis Her­zog­tum Lau­en­burg]. Drei mit­tel­al­ter­li­che Turm­hü­gel­bur­gen sind archäo­lo­gisch loka­li­sier­bar: Der Berg­fried des David Wacker­b­arth (unter dem Sport­platz bei der Schu­le), den bereits 1343 – kurz nach sei­ner Errich­tung – der Stadt­vogt von Lübeck nie­der­bren­nen ließ. (Im nach­fol­gen­den Pro­zess wur­de der Erbau­er von der Beschul­di­gung des Raub­rit­ter­tums frei­ge­spro­chen und erhielt Scha­dens­er­satz, jedoch hat er den zer­stör­ten Berg­fried nicht wie­der auf­ge­baut.) Sodann bestand an der Stra­ße „Am Burg­gra­ben“ auf der „Alten Kop­pel“ eine recht­ecki­ge Burg mit Was­ser­gra­ben, wohl erst aus dem 16. Jahr­hun­dert. Fer­ner sind noch die Res­te eines Wal­les im ehe­ma­li­gen Win­kel­moor an der See­dorf-Ster­ley­er Schei­de erkennbar.

Lan­ge Zeit war Ster­ley ein rei­nes Bau­ern­dorf, in dem sich aber mit der indus­tri­el­len Ent­wick­lung immer mehr gewerb­li­che Betrie­be ansie­del­ten. Die Anzahl der land­wirt­schaft­li­chen Betrie­be nahm ab.

Seit 1889 bzw. 1948 war die Gemein­de Sitz des Amtes Ster­ley, das 1971 mit dem Amt Gudow zum Amt Gudow-Ster­ley zusam­men­ge­fasst wur­de. Zum 1. Janu­ar 2007 wur­de das Amt Gudow-Ster­ley auf­ge­löst. Ster­ley wird seit­her von der Amts­ver­wal­tung Lau­en­bur­gi­sche Seen mitverwaltet.

Weiterführende Quellen

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: Ehe­ma­li­ges Wirts­haus und Zoll­he­be­stel­le in/​bei Wei­ßer Hirsch (Ster­ley), von Nites­hift; CC BY-SA 3.0

Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

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