Online-OFB „Kirchspiele Groß Raddow und Maldewin“ am 12.11.2020 aktualisiert

Kościół pw. Najświętszego Serca Pana Jezusa w Radowie Wielkim
Kościół pw. Najświętszego Serca Pana Jezusa w Radowie Wielkim; von JDavid; CC BY-SA 4.0

Das Online-OFB „Kirch­spie­le Groß Rad­dow und Malde­win“ wur­de am 12. Novem­ber 2020 aktua­li­siert. Der­zeit sind 25.007 Per­so­nen vor­han­den, die in 9.750 Fami­li­en geglie­dert sind.

Geografische Lage

Groß Rad­dow (pol­nisch: Rado­wo Wie­l­kie) und Malde­win (pol­nisch: Moł­da­win) sind zwei Dör­fer in der Land­ge­mein­de Klein Rad­dow (pol­nisch: Rado­wo Małe) in der pol­ni­schen Woi­wod­schaft West­pom­mern bzw. der his­to­ri­schen Regi­on Hin­ter­pom­mern. Die Dör­fer sind dem Powi­at Łobe­ski (Kreis Labes) ange­glie­dert.

Lage von Groß Raddow

Lage von Groß Raddow
Lage von Groß Raddow

Lage von Maldewin

Lage von Maldewin
Lage von Maldewin

Kurzinfo zum Online-OFB

Der Bear­bei­ter des Online-OFB ist Chris­ti­an Mül­ler-Hen­ze. Er ist ein akti­ves Mit­glied des Ver­eins Pom­mer­scher Greif und kommt gebür­tig aus Ham­burg, wo er dort auch lebt. Die­ses Online-OFB ist das ers­tes OFB die­ser Art, was er erstellt hat. Ursprüng­lich behan­del­te das Online-OFB nur den Ort Vogel­sang (pol­nisch: Kwiat­ko­wo). Da jedoch gemein­de­über­grei­fen­de Bezie­hun­gen sich bil­de­ten, wur­de das Online-OFB wesent­lich erwei­tert und beinhal­tet heu­te die bei­de Kirch­spie­le Groß Rad­dow und Maldewin.

Zum Kirch­spiel Groß Rad­dow gehö­ren fol­gen­de Ort­schaf­ten: Groß Rad­dow, Groß Rad­dower Müh­le, Klein Rad­dow, Klein Rad­dow (Kolo­nie OT Häge), Vogel­sang und Zachow. Zum Kirch­spiel Malde­win gehö­ren fol­gen­de Ort­schaf­ten: Bren­ken­hoff, Frie­de­ri­cken­wal­de, Höcken­berg, Idas­hof, Kurts­dorf, Las­beck, Neu Las­beck, Lud­wigs­horst, Malde­win, Neu Malde­win, Schmelz­dorf, Wol­kow und Sophi­en­hof. Fer­ner wird für das Stan­des­amt zu Groß Rad­dow auch die Ort­schaft Klein Borcken­ha­gen mit ein­be­zo­gen, die jedoch zum Kirch­spiel Groß Borck­ne­ha­gen gehört. Und für das Stan­des­amt zu Malde­win wird auch die Ort­schaft Jus­temin ver­wen­det, die jedoch dem Kirch­spiel Groß Benz zuge­hö­rig ist.

Fol­gen­de Quel­len sind haupt­säch­lich im Online-OFB ver­wen­det worden:

Das Pro­gramm wur­de mit der Soft­ware von MyHe­ri­ta­ge bearbeitet.

Der ein­lei­ten­de Text des Online-OFB ist vom Bear­bei­ter Chris­ti­an Mül­ler-Hen­ze im Bezug auf die Quel­len aus­führ­lich geschrie­ben wor­den. Er zählt in die­sem ein­lei­ten­den Text auf, wel­che Ort genau für die ent­spre­chen­den Kirch­spie­le ver­wen­det wor­den sind. Außer­dem fin­det sich eine aus­führ­li­che Lis­te der ver­wen­de­ten Quel­len mit ange­wand­tem Zeit­raum und ver­füg­ba­rer Ver­lin­kung wie­der. Auf­ge­wer­tet wird der ein­lei­ten­de Text auch durch drei his­to­ri­sche Kar­ten­aus­schnit­te, die die betref­fen­den Ortschaften/​Dörfer auf­zei­gen. Schö­ner wäre noch, wenn man ange­ben wür­de, aus wel­chem Kar­ten­werk die­se Aus­schnit­te stammten.

Der Leser mag einen klei­nen his­to­ri­schen Abschnitt über die ent­spre­chen­den Ort ver­mis­sen. Da aber einer­seits die­se Infor­ma­tio­nen spe­zi­ell gesucht wer­den müs­sen und ande­rer­seits meh­re­re Dör­fer auf­zeigt wür­den, ist es ver­zeih­lich, wenn kein his­to­ri­scher Abschnitt zu lesen ist. Alter­na­tiv wäre aber auch ein his­to­ri­scher Abschnitt mög­lich, der gebiets­über­grei­fend for­mu­liert ist.

Geschichtliches

Das fol­gen­de Unter­ka­pi­tel ist ein Aus­zug aus dem zuge­hö­ri­gen Wiki­pe­dia-Arti­kel (sie­he Quel­len). Die­ser Aus­zug wur­de bei Bedarf für eine schnel­le­re Les­bar­keit unter Umstän­den etwas gekürzt und angepasst.

Bis 1945 waren bei­de Dör­fer noch dem Land­kreis Regen­wal­de im Regie­rungs­be­zirk Stet­tin ange­hö­rig gewe­sen, seit 1939 im Regie­rungs­be­zirk Kös­lin der preu­ßi­schen Pro­vinz Pommern.

Gegen Ende des Zwei­ten Welt­kriegs besetz­te im Früh­jahr 1945 die Rote Armee die Regi­on. Wenig spä­ter wur­den bei­de Dör­fer, wie ganz Hin­ter­pom­mern, unter pol­ni­sche Ver­wal­tung gestellt. In der Fol­ge­zeit wur­den die ein­ge­ses­se­nen Dorf­be­woh­ner ver­trie­ben und durch Polen ersetzt.

Die Ort­schaf­ten sind heu­te dem Powi­at Łobe­ski in der Woi­wod­schaft West­pom­mern (von 1975 bis 1998 Woi­wod­schaft Stet­tin) angegliedert.

Weiterführende Quellen

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: Kościół pw. Najś­więts­ze­go Ser­ca Pana Jezu­sa w Rado­wie Wie­lkim; von JDa­vidCC BY-SA 4.0

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Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

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