Ortsfamilienbuch Alken im Cardamina-Verlag erschienen

Cover des Ortsfamilienbuchs Alken (Vorderseite)
Cover des Ortsfamilienbuchs Alken (Vorderseite)

Im Car­da­mi­na-Ver­lag ist aktu­ell das Orts­fa­mi­li­en­buch Alken vom Man­fred Rütt­gers erschie­nen. In die­sem Bei­trag stel­le ich das neue Orts­fa­mi­li­en­buch ein­mal kurz vor.

Das aktu­el­le Orts­fa­mi­li­en­buch Alken von Man­fred Rütt­gers, das vor weni­gen Tagen im Okto­ber 2020 im Car­da­mi­na-Ver­lag erschie­nen ist, ist das 7. Band aus der Rei­he „Fami­li­en an der Unter­mo­sel“. Der Autor und Bear­bei­ter Man­fred Rütt­gers hat bereits meh­re­re Orts­fa­mi­li­en­bü­cher im Car­da­mi­na-Ver­lag publiziert.

Das Orts­fa­mi­li­en­buch Alken umfasst ca. 6300 Per­so­nen aus der Orts­ge­mein­de Alken (PLZ: 56332) im Land­kreis May­en-Koblenz von Rhein­land-Pfalz, die in ca. 1050 Fami­li­en geglie­dert sind. Zeit­lich erstre­cken sich die Per­so­nen­an­ga­ben in einem Zeit­raum von 1713 bis 1989 (= 276 Jah­re). Für das Orts­fa­mi­li­en­buch wur­den die Kir­chen­bü­cher der Pfar­rei St. Micha­el von Alken und die Zivil­stands-/Stan­des­re­gis­ter von Nie­der­fell, Bur­gen, Bro­den­bach sowie Unter­mo­sel in Kobern-Gon­dorf (heu­te Rhein-Mosel) gesich­tet. Die Ein­sicht­nah­me in das Zivil­stands-/Stan­des­re­gis­ter ist wegen den Sperr­frist­re­ge­lung im Per­so­nen­stands­ge­setz (PStG) für das Orts­fa­mi­li­en­buch bis 1909 für Gebur­ten, bis 1939 für Hei­ra­ten und bis 1989 mög­lich gewesen.

Das Orts­fa­mi­li­en­buch Alken ist im Car­da­mi­na-Ver­lag als Hard­co­ver im DIN-A4-For­mat für 59 EUR zu erwer­ben. Das gedruck­te Buch umfasst 520 Sei­ten. Die ISBN lau­tet 978 – 3‑86424 – 510‑7.

Geografische Lage

Geschichtliches

Das fol­gen­de Unter­ka­pi­tel ist ein Aus­zug aus dem zuge­hö­ri­gen Wiki­pe­dia-Arti­kel (sie­he Quel­len). Die­ser Aus­zug wur­de bei Bedarf für eine schnel­le­re Les­bar­keit unter Umstän­den etwas gekürzt und angepasst.

Wappen von Alken
Wap­pen von Alken; gemeinfrei

Alken wur­de bereits im 10. Jahr­hun­dert als Alka­na erst­mals erwähnt. Die heu­ti­ge Schreib­wei­se ist für das 16. Jahr­hun­dert belegt. Es gehör­te bis ins 13. Jahr­hun­dert zur Pfalz­graf­schaft. Um 1200 erbau­te der Pfalz­graf Hein­rich zur Siche­rung des Gebie­tes die Burg Thu­rant. In der Fol­ge­zeit kam es zu bewaff­ne­ten Aus­ein­an­der­set­zun­gen mit den Kur­fürs­ten und Erz­bi­schö­fen von Köln und Trier. Höhe­punkt der Ereig­nis­se war eine lang­wäh­ren­de Bela­ge­rung der Burg Thu­randt, die schließ­lich 1248 zur Über­ga­be durch den Pfalz­gra­fen an die bei­den Erz­bi­schö­fe führ­te. Alken wur­de zum Mit­tel­punkt des gleich­na­mi­gen Amtes, das bis zum Ende des 18. Jahr­hun­derts von Kur­köln und Kur­trier gemein­sam ver­wal­tet wur­de. Als Ver­wal­ter tre­ten im Lau­fe der Geschich­te ver­schie­de­ne Adels­fa­mi­li­en auf (EltzBoos von Wal­deck, Win­nin­gen, Schöneck, Ehren­burg (-berg), Thys von Alken u. a.). Vor allem die Fami­lie der Her­ren von Wilt­berg (Stamm­sitz auf der Wild­burg im Huns­rück) war bedeu­tend für Alken.

Weiterführende Quellen

Für das Titel wur­de ver­wen­det: Cover­gra­fik vom Cardamina-Verlag

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Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

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