Online-OFB „Schwarme“ am 23.10.2020 aktualisiert

Kirche "Zu guten Hirten"
Kirche "Zu guten Hirten"; von Uwe Barghaan; CC BY 3.0

Das Online-OFB „Schwar­me“ wur­de am 23. Okto­ber 2020 aktua­li­siert. Der­zeit sind 25.190 Per­so­nen vor­han­den, die in 9.288 Fami­li­en geglie­dert sind. 761 Per­so­nen­ein­trä­ge wur­den seit dem 31.07.2020 aktualisiert.

Geografische Lage

Lage von Schwarme
Lage von Schwarme

Schwar­me (platt­deutsch: Swarm, PLZ: 27327) ist eine Mit­glieds­ge­mein­de der Samt­ge­mein­de Bruch­hau­sen-Vil­sen im nie­der­säch­si­schen Land­kreis Diep­holz. Vom Zen­trum (Schwar­me) las­sen sich die eher dünn besie­del­ten Orts­tei­le An der Hei­de (nord­öst­lich), Groß Bors­tel (süd­west­lich), Heid­müh­le (nord­öst­lich), Hörs­ten (süd­west­lich), In der Hei­de (nord­öst­lich), In der Wei­de (süd­lich), Klein Schwar­me (nord­öst­lich), Spra­ken (süd­lich) und Vor­wie­se (west­lich) abgrenzen.

Die Gemein­de Schwar­me liegt in der Mit­tel­we­ser­re­gi­on ca. 30 km süd­lich von Bre­men. Schwar­me liegt als Teil der Samt­ge­mein­de Bruch­hau­sen-Vil­sen jeweils 16 km ent­fernt von den Klein­städ­ten Achim (Weser), Hoya, Syke und Ver­den (Aller). Nach­bar­ge­mein­den sind The­ding­hau­sen, Blen­der, Mart­feld, Bruch­hau­sen-Vil­sen (Fle­cken) und Emtinghausen.

Kurzinfo zum Online-OFB

Der Bear­bei­ter des Online-OFB ist Cars­ten Ravens. Die Quel­len hier­für sind die Kir­chen­bü­cher von Schwar­me, die Chro­nik zu Schwar­me von Bru­not­te und das Werk „Schwar­me: Chro­nik der alten Haus- und Hof­s­tel­len“ von Erich Hilmmann-Apmann.

Der ein­lei­ten­de Text des Online-OFB ist kurz und kon­zen­triert sich haupt­säch­lich auf die Geschich­te und Kir­chen­ge­schich­te des Ortes. Aller­dings sind die Absatz­län­gen im ein­lei­ten­den Text schlecht ein­ge­teilt. Fast jeder Satz ist mit einem Zei­len­um­bruch geführt. Es wäre daher für zukünf­ti­ge Aktua­li­sie­run­gen des Online-OFB bes­ser, wenn der ein­lei­ten­de Text kom­plett neu struk­tu­riert ange­legt wird.

Die ver­wen­de­ten Quel­len, die für das Online-OFB ver­wen­det wor­den sind, sind am Ende des ein­lei­ten­den Tex­tes eben­falls nur not­dürf­tig wie­der­ge­ge­ben. So fehlt zum Bei­spiel der Zeit­raum der ver­wen­de­ten Kir­chen­bü­cher. Auch sind die Titel der bei­den ver­wen­de­ten Chro­ni­ken als Quel­len schlecht for­ma­tiert, dass man nicht genau zwi­schen Titel und Lese­text unter­schei­den kann. Zudem ist der Titel des Werks, das Erich Hilm­mann-Apmann ver­fasst, im ein­lei­ten­den Text feh­ler­haft ange­ge­ben wor­den. Es muss „Schwar­me: Chro­nik der alten Haus- und Hof­s­tel­len“ statt „Chro­nik der Alten Haus und Hof­s­tel­le Schwar­me“ lauten.

Erstellt wur­de das Online-OFB mit Ahnen­blatt.

Geschichtliches

Das fol­gen­de Unter­ka­pi­tel ist ein Aus­zug aus dem zuge­hö­ri­gen Wiki­pe­dia-Arti­kel (sie­he Quel­len). Die­ser Aus­zug wur­de bei Bedarf für eine schnel­le­re Les­bar­keit unter Umstän­den etwas gekürzt und angepasst.

Wappen von Schwarme
Wap­pen von Schwar­me; gemeinfrei

Schwar­me wur­de erst­mals 1214 mit dem Bau einer Kapel­le urkund­lich erwähnt. Die Kapel­le aus dem 13. Jahr­hun­dert war der Kir­che von Lun­sen unter­stellt. Ein ade­li­ges Gut (Rit­ter­sitz oder Edel­hof) ist ab 1250 nach­weis­bar. Das Eyter­bruch, ein aus Eichen und Erlen bestehen­der Urwald, wur­de 1033 urkund­lich erwähnt.

Im Drei­ßig­jäh­ri­gen Krieg fie­len 1632 in Schwar­me kai­ser­li­chen Rei­ter­sol­da­ten ein. 1675/​79, bei der Ver­trei­bung der schwe­di­schen Trup­pen durch müns­ter­sche Sol­da­ten, wur­de auch gebrand­schatzt und geraubt. 1681 gehört Schwar­me zum Amt Wes­ten-The­ding­hau­sen im Fürs­ten­tum Cel­le, ab 1692 Kur­fürs­ten­tum Braun­schweig-Lüne­burg. Die Evan­ge­lisch-luthe­ri­sche Kir­che Zum Guten Hir­ten wur­de 1784 fer­tig­ge­stellt, der Turm 1879. Von 1832 bis 1837 erfolgt die Auf­tei­lung der Bruch- und Hei­de­ge­mein­hei­ten, Flä­chen, die bis­lang der gemein­sa­men Nut­zung vor­be­hal­ten waren. In den wei­ten Bruch­ge­bie­ten wur­de von 1882 bis 1888 gro­ße Melio­ra­ti­ons­maß­nah­me zur Ent­wäs­se­rung, zur Dün­gung der Äcker und Wie­sen und als Über­schwem­mungs­sys­tem durchgeführt.

Schwar­me gehört im 19. Jahr­hun­dert zum Ver­wal­tungs­be­zirk Landd­ros­tei Han­no­ver im König­reich Han­no­ver. Von 1852 bis 1859 bil­de­te Schwar­me ein eige­nes Amt mit eige­nem Amts­ge­richt. 1859 wur­de der größ­te Teil des auf­ge­lös­ten Amtes Schwar­me dem ver­grö­ßer­ten Amt Bruch­hau­sen abge­glie­dert. Ab 1885 bis 1932 gehör­te Schwar­me zum Kreis Hoya, bis 1977 zum Land­kreis Graf­schaft Hoya und seit­dem zum Land­kreis Diepholz.

1942 fie­len etwa 100 Spreng- und 10.000 Brand­bom­ben auf Schwar­me, die zum Glück kei­ne Men­schen­le­ben fordern.

Schwar­me ent­wi­ckel­te sich nach dem Zwei­ten Welt­krieg von einer rein land­wirt­schaft­li­chen Gemein­de mit Hand­werk und Ein­zel­han­del zu einer Wohnsiedlung.

Weiterführende Quellen

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: Kir­che „Zu guten Hir­ten“; von Uwe Barg­ha­an; CC BY 3.0

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Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

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