Online-OFB „Parochie Groß Schönebeck (Schorfheide)“ am 22.10.2020 aktualisiert

Dorfschule von Groß Schönebeck
Dorfschule von Groß Schönebeck, von Sinuhe20; CC BY-SA 3.0 de

Das Online-OFB „Paro­chie Groß Schö­ne­beck (Schorf­hei­de)“ wur­de am 22. Okto­ber 2020 aktua­li­siert. Der­zeit sind 18.200 Per­so­nen vor­han­den, die in 6.333 Fami­li­en geglie­dert sind. 1185 Per­so­nen­ein­trä­ge wur­den seit dem 06.08.2020 bearbeitet.

Geografische Lage

Lage von Groß Schönebeck
Lage von Groß Schönebeck

Groß Schö­ne­beck ist seit 2003 ein Orts­teil der amts­frei­en Gemein­de Schorf­hei­de im Land­kreis Bar­nim in Bran­den­burg. Als eigen­stän­di­ges Dorf ent­stand es im 13./14. Jahr­hun­dert. Groß Schö­ne­beck liegt 12 Kilo­me­ter nord­west­lich von Finow­furt, dem Sitz der Gemein­de­ver­wal­tung und 20 Kilo­me­ter nord­west­lich von Ebers­wal­de, dem Ver­wal­tungs­sitz des Land­krei­ses. Auf der Gemar­kung von Groß Schö­ne­beck befin­den sich der Orts­teil Böh­mer­hei­de, die bewohn­ten Gemein­de­tei­le Döll­ner Hei­deSar­now und Sper­lings­aue sowie die fol­gen­den Wohn­plät­ze: Alt­lot­zinDöll­ner Sied­lungEich­hei­deGar­dixGrah­seeKlein DöllnReh­luch und Wild­fang.

Kurzinfo zum Online-OFB

Die Bear­bei­te­rin des Online-OFB ist Clau­dia Römer aus Düs­sel­dorf. Das Online-OFB wird in der Bear­bei­tung zwar noch nicht abge­schlos­sen, bie­tet aber eine soli­de Grund­la­ge für wei­te­re For­schun­gen. Nach Aus­sa­gen der Bear­bei­te­rin sind ca. ein Drit­tel der Quel­len über­tra­gen wor­den. Haupt­säch­li­che Daten­ba­sis sind die Kir­chen­bü­cher von Groß Schö­ne­beck, die ab 1665 begin­nen. Dabei wur­den die Tauf­ein­trä­ge bis ca. 1900 aus­ge­wer­tet, sowie Trau­ungs- und Ster­be­ein­trä­ge im Rah­men der jewei­li­gen Sperr­fris­ten auch dar­über hinaus.

Als genea­lo­gi­sche Pro­gramm für die Erstel­lung des Online-OFB wur­de Gramps verwendet.

Geschichtliches

Das fol­gen­de Unter­ka­pi­tel ist ein Aus­zug aus dem zuge­hö­ri­gen Wiki­pe­dia-Arti­kel (sie­he Quel­len). Die­ser Aus­zug wur­de bei Bedarf für eine schnel­le­re Les­bar­keit unter Umstän­den etwas gekürzt und angepasst.

Wappen von Groß Schönebeck
Wap­pen von Groß Schö­ne­beck; gemeinfrei

Groß Schö­ne­beck wur­de nach neu­es­ten Erkennt­nis­sen erst­mals 1313 urkund­lich erwähnt. Hei­mat­for­scher lei­te­ten den Namen von sco­ne=schön und beke=Bach, das heißt „Sied­lung am schö­nen, hel­len, kla­ren Bach“ ab. Laut Land­buch der Mark Bran­den­burg von 1375 umfass­te das Dorf Schon­ebe­ke 64 Hufen, außer­dem exis­tier­te eine gleich­na­mi­ge, bereits Anfang des 13. Jahr­hun­derts erbau­te Burg. Der spä­te­re Markt­fle­cken lag an der mit­tel­al­ter­li­chen ucker­mär­ki­schen Heer- und Han­dels­stra­ße von Ber­lin nach Prenz­lau. Die Kur­fürs­ten von Bran­den­burg unter­nah­men von hier im 15. und 16. Jahr­hun­dert oft Jag­den in die Schorf­hei­de. Einen Kampf von Kur­fürst Joa­chim II. mit einem Bären anno 1522 in der Hei­de beschrieb Wil­li­bald Alexis in sei­nem Buch „Die Hosen des Herrn von Bre­dow“. Däni­sche Trup­pen zer­stör­ten im Drei­ßig­jäh­ri­gen Krieg die Burg Schö­ne­beck. Auch die Ort­schaft wur­de in die­ser Zeit ver­nich­tet, nur der Feld­stein­turm der Kir­che blieb stehen.

Ende des 17. Jahr­hun­derts wur­de ein Jagd­schloss erbaut. Im 19. Jahr­hun­dert unter­hielt der Preu­ßen-König Fried­rich II. in den Wäl­dern um Groß Schön­beck die König­li­che Ober­förs­te­rei Groß Schö­ne­beck, der Ober­förs­ter wohn­te fort­an im Schloss.

Weiterführende Quellen

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: Dorf­schu­le von Groß Schö­ne­beck, von Sinuhe20; CC BY-SA 3.0 de

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Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

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