Online-OFB „Hamburger Vierlande“ am 18.10.2020 veröffentlicht

Das 1533 erbaute Rieckhaus in Curslack
Das 1533 erbaute Rieckhaus in Curslack, von Ile-de-re; CC BY-SA 3.0

Das Online-OFB „Ham­bur­ger Vier­lan­de“ wur­de am 18. Okto­ber 2020 aktua­li­siert. Der­zeit sind 2.389 Per­so­nen vor­han­den, die in 1.180 Fami­li­en geglie­dert sind.

Geografische Lage

Lage der Hamburger Vierlande
Lage der Ham­bur­ger Vierlande

Die Vier­lan­de sind ein etwa 77 Qua­drat­ki­lo­me­ter gro­ßes Gebiet im Ham­bur­ger Bezirk Ber­ge­dorf mit 18.419 Ein­woh­nern bestehend aus den vier Stadt­tei­len Alten­gam­me, Curs­lack, Kirch­wer­der und Neu­en­gam­me. Als Vehr­lan­de erst­mals im Ber­ge­dor­fer Schatz­re­gis­ter vom 1548 erwähnt, bezeich­net der Name vier Kirch­spie­le bzw. ursprüng­lich vier Flus­s­in­seln im Urstrom­tal der Elbe, die mit den heu­ti­gen Stadt­tei­len weit­ge­hend iden­tisch sind.

Die Vier­lan­de wer­den oft zusam­men mit den benach­bar­ten Marsch­lan­den genannt („Vier- und Marsch­lan­de“), mit denen sie bis 2008 ein gemein­sa­mes Orts­amt inner­halb des Bezir­kes Ber­ge­dorf bil­de­ten. Im Unter­schied zu den Vier­lan­den gehör­ten die Marsch­lan­de jedoch bereits seit dem Ende des 14. Jahr­hun­derts unmit­tel­bar zu Hamburg.

Lage der Vierlande innerhalb von Hamburg
Lage der Vier­lan­de inner­halb von Ham­burg, von Pin­cer­no; CC BY-SA 3.0 de

Kurzinfo zum Online-OFB

Der Bear­bei­ter des Online-OFB ist Tho­re Lüt­jo­hann. Bis­her wur­den die stan­des­amt­li­chen Ehen von Alten­gam­me von 1876 bis 1920 erfasst. Daher bie­tet der ein­lei­ten­de Text des Online-OFB noch wenig infor­ma­ti­ve Inhal­te. Es wur­den auch kei­ne Infor­ma­tio­nen über die ver­wen­de­ten Quel­len wiedergegeben.

Erstellt wur­de das Online-OFB mit dem genea­lo­gi­schen Pro­gramm Gen_​Pluswin.

Geschichtliches

Das fol­gen­de Unter­ka­pi­tel ist ein Aus­zug aus dem zuge­hö­ri­gen Wiki­pe­dia-Arti­kel (sie­he Quel­len). Die­ser Aus­zug wur­de bei Bedarf für eine schnel­le­re Les­bar­keit unter Umstän­den etwas gekürzt und angepasst.

Alten­gam­me wird 1188 erst­mals erwähnt, Neu­en­gam­me („Neu­es Land“) und Kirch­wer­der 1212, Curs­lack 1217

Die Bewoh­ner der Vier­lan­de waren freie Bau­ern, jedoch wech­sel­te die Herr­schaft über das Gebiet mehr­fach: Ab dem 12. Jahr­hun­dert gehör­te es den Her­zö­gen von Sach­sen-Lau­en­burg, wur­de von die­sen aus Geld­man­gel an die Han­se­städ­te Ham­burg und Lübeck ver­pfän­det und 1401 ohne Rück­zah­lung der Pfand­sum­me gewalt­sam wie­der in Besitz genom­men. 1420 erober­ten die bei­den Städ­te die Vier­lan­de zusam­men mit Ber­ge­dorf und der Rie­pen­burg zurück und ver­wal­te­ten es anschlie­ßend bis 1868 gemein­schaft­lich (Kon­do­mi­ni­um). Seit­her gehört das Gebiet allein zu Ham­burg und war Teil der Land­her­ren­schaft Ber­ge­dorf; ledig­lich ein Teil Kirch­wer­ders blieb bis zum Inkraft­tre­ten des Groß-Ham­burg-Geset­zes im Jahr 1938 eine Exkla­ve des preu­ßi­schen Land­krei­ses Har­burg.

Weiterführende Quellen

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: Das 1533 erbau­te Rieck­haus in Curs­lack, von Ile-de-reCC BY-SA 3.0

Fol­low me

Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

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