Ortsfamilienbuch der Mairie Hüffelsheim erschienen

Die Einwohner der Bürgermeisterei Hüffelsheim 1798-1905, Band 1, Familien A-G
Die Einwohner der Bürgermeisterei Hüffelsheim 1798-1905, Band 1, Familien A-G

Vor kur­zem wur­de die Orts­fa­mi­li­en­buch­rei­he „Die Ein­woh­ner der Bür­ger­meis­te­rei Hüffels­heim“ in 4 Bän­den bei Book­mun­do von den bei­den Autoren Edel­trud Boos und Alex­an­der Braun ver­öf­fent­licht. In die­sem Bei­trag stel­le die Orts­fa­mi­li­en­buch­rei­he ein­mal kurz vor.

Die Orts­fa­mi­li­en­buch­rei­he „Die Ein­woh­ner der Bür­ger­meis­te­rei Hüffels­heim“ umfasst die Per­so­nen­da­ten­ein­trä­ge der Ein­woh­ner aus der frü­he­ren Mai­rie Hüffels­heim. Hüffels­heim (PLZ: 55595) ist eine Orts­ge­mein­de, die im Land­kreis Bad Kreuz­nach von Rhein­land-Pfalz liegt und zu den frü­he­ren links­rhei­ni­schen Gebie­te der Fran­zö­si­schen Repu­blik gehör­te. Im Jahr 1794 wur­de Hüffels­heim als links­rhei­ni­sche Gebiet durch die Fran­zö­si­schen Repu­blik ein­ver­leibt und war bis zum Wie­ner Kon­gress im Jahr 1815 ein dama­li­ges, fran­zö­si­sches Staats­ge­biet. Es war Napo­lé­on Bona­par­te gewe­sen, der im Jahr 1798 das Stan­des­amts­we­sen ein­führ­te. Das aus­füh­ren­de Amt die­ses dama­li­gen Stan­des­amts­we­sen wur­de in Hüffels­heim durch die Mai­rie (deutsch: Bür­ger­meis­ter­amt, Bür­ger­meis­te­rei) aus­ge­übt. Sowohl Hüffels­heim als auch die ande­ren links­rhei­ni­schen Orte hat­ten somit den Vor­zug, dass das Stan­des­amts­we­sen 60 – 70 Jah­re viel frü­her voll­zo­gen wer­den konn­te als in den rest­li­chen deut­schen und euro­päi­schen Län­dern.

Lage von Hüffelsheim
Lage von Hüffels­heim

Die Autoren der Orts­fa­mi­li­en­buch­rei­he „Die Ein­woh­ner der Bür­ger­meis­te­rei Hüffels­heim“ sind Edel­trud Boos und Alex­an­der Braun. Bei­de Autoren haben u. a. auch am Orts­fa­mi­li­en­buch für Weins­heim mit­ge­wirkt. Die Orts­fa­mi­li­en­buch­rei­he „Die Ein­woh­ner der Bür­ger­meis­te­rei Hüffels­heim“ selbst besteht auch 4 Büchern, die den Zeitaum von 1798 bis 1905 abde­cken und alpha­be­tisch auf­stei­gend nach dem Anfangs­buch­sta­ben der Nach­na­men sor­tiert begin­nen (Band 1: A‑G, Band 2: G‑L, Band 3: L‑S; Band 4: S‑Z). Alle 4 Bücher haben das For­mat DIN-A4 (21x29,7cm), umfas­sen ca. 500 Sei­ten und kön­nen als Paper­back-Aus­ga­be direkt bei Book­mun­do für je 20 EUR pro Buch zzgl. Ver­sand­kos­ten bestellt wer­den:

Alter­na­tiv ist auch die Bestel­lung direkt über das Autoren­team unter der Mail hue­boos [at] t‑online [dot] de mög­lich.

Die Orts­fa­mi­li­en­buch­rei­he umfasst dabei die Ort­schaf­ten Bad Müns­ter am Stein, Hüffels­heim, Nie­der­hau­sen, Nor­heim, Trai­sen und Weins­heim.

Zu der Orts­fa­mi­li­en­buch­rei­he gibt es auch eine spe­zi­el­le DVD-Aus­ga­be für 25 EUR.

Geschichtliches (Auszug aus Wikipedia)

Wappen der Ortsgemeinde Hüffelsheim
Wap­pen der Orts­ge­mein­de Hüffels­heim

Die frü­hes­te Erwäh­nung des Ortes fin­det sich aus dem Jah­re 766 als Uffi­liu­bes­heim in den Besitz­ur­kun­den des frän­ki­schen Reichs­klos­ters Lorsch an der Berg­stra­ße. In wei­te­ren Urkun­den die­ses Klos­ters wird bei des­sen zahl­rei­chen weit ver­streut gele­ge­nen Besit­zun­gen wei­ter­hin Hüffels­heim erwähnt, z. B. in den Jah­ren 767 bis 785. Am 3. Dezem­ber 785 schenk­te ein Odil­her aus der Fami­lie der Oto­ka­re die­sem Klos­ter sei­nen gesam­ten Besitz in Usfi­liu­bes­heim. Bis etwa 804 las­sen sich in Hüffels­heim Stif­tun­gen an das Klos­ter Lorsch nach­wei­sen.

Wei­ter­füh­ren­de Quel­len:

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: Cover des Orts­fa­mi­li­en­buchs „Die Ein­woh­ner der Bür­ger­meis­te­rei Hüffels­heim 1798 – 1905, Band 1, Fami­li­en A‑G“

Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

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