Online-OFB „Tiefenbronn“ am 29.09.2020 aktualisiert

Gebäude und Straßenansichten in Tiefenbronn
Gebäude und Straßenansichten in Tiefenbronn, von Giftzwerg 88; CC BY-SA 4.0

Das Online-OFB „Tie­fen­bronn“ wur­de am 29. Sep­tem­ber 2020 aktua­li­siert. Der­zeit sind 8.485 Per­so­nen vor­han­den, die in 3.084 Fami­li­en geglie­dert sind. 78 Per­so­nen­ein­trä­ge wur­den seit dem 10.08.2020 bear­bei­tet.

Geografische Lage

Lage von Tiefenbronn
Lage von Tie­fen­bronn

Tie­fen­bronn (PLZ: 75233) ist eine Gemein­de im Enz­kreis in Baden-Würt­tem­berg. Zur Gemein­de Tie­fen­bronn gehö­ren die ehe­ma­li­gen Gemein­den Leh­n­in­gen und Mühl­hau­sen. Zu den ehe­ma­li­gen Gemein­den Leh­n­in­gen und Mühl­hau­sen gehö­ren jeweils nur die gleich­na­mi­gen Dör­fer. Tie­fen­bronn liegt am Ran­de des Nord­schwarz­wal­des und an der Würm, die aber nicht direkt durch Tie­fen­bronn, son­dern durch den Orts­teil Mühl­hau­sen fließt.

Kurzinfo zum Online-OFB

Der Bear­bei­ter die­ses Online-OFB ist Die­ter Leicht. Er hat bereits unter ande­rem das Online-OFB „Leh­n­in­gen“ und das Online-OFB „Mühlhausen/​Würm“ bear­bei­tet.

Als Pri­mär­quel­len für das Online-OFB dien­ten die Zweit-Stan­des­bü­cher von Nord­ba­den für Geburt & Hei­rat von 1810 bis 1869. Außer­dem wur­den die Pfarr­ar­chi­ve der Gemein­den Tie­fen­bronn und Neu­hau­sen aus­ge­wer­tet.

Der ein­lei­ten­de Text des Online-OFB ist dabei aus­führ­lich geschrie­ben. Beson­ders auf die Geschich­te von Mühl­hau­sen kon­zen­triert sich der ein­lei­ten­de Text.

Als genea­lo­gi­sches Pro­gramm für die Bear­bei­tung des Online-OFB wur­de Gen_​Plus ver­wen­det.

Geschichtliches

Das fol­gen­de Unter­ka­pi­tel ist ein Aus­zug aus dem zuge­hö­ri­gen Wiki­pe­dia-Arti­kel (sie­he Quel­len). Die­ser Aus­zug wur­de bei Bedarf für eine schnel­le­re Les­bar­keit unter Umstän­den etwas gekürzt und ange­passt.

Wappen der Gemeinde Tiefenbronn
Wap­pen der Gemein­de Tie­fen­bronn; gemein­frei

Tie­fen­bronn wur­de erst­mals 1105 im Codex Hir­sau­gi­en­sis als Dief­fen­brun­nen erwähnt. In die­sem Codex wur­de schrift­lich fest­ge­stal­ten, dass ein Bür­ger namens Bebo aus Spey­er ein Grund­stück zu „Dief­fen­brun­nen“ dem nahen Klos­ter Hir­sau über­eig­ne­te. Bebo hat­te das Grund­stück zuvor von den Mön­chen vom „Mon­te Sanc­ti Petri“, also der Abtei St. Peters­berg bei Ful­da, und vom Abt von Hugs­ho­fen im Elsaß erwor­ben.

Wäh­rend der Zeit der Stam­mes­her­zog­tü­mer lag der Ort im Her­zog­tum Fran­ken. Spä­ter war es im Besitz der Her­ren vom StainJakob von Stein ver­kauf­te den Ort 1407 an den Reichs­frei­herrn Diet­her V. von Gemmin­gen, der die Linie Gemmin­gen-Hagen­schieß der Frei­her­ren von Gemmin­gen begrün­de­te.

Seit 1806 gehör­te der Ort zum Groß­her­zog­tum Baden, das 1839 auch den Besitz der Gemmin­ger auf­kauf­te. Ab dem 25. Juni 1939 waren Tie­fen­bronn, Leh­n­in­gen und Mühl­hau­sen Bestand­tei­le des Land­krei­ses Pforz­heim. 1945 wur­den die Ort­schaf­ten Teil der Ame­ri­ka­ni­schen Besat­zungs­zo­ne und gehör­ten somit zum neu gegrün­de­ten Land Würt­tem­berg-Baden, das 1952 im jet­zi­gen Bun­des­land Baden-Würt­tem­berg auf­ging. Die heu­ti­ge Gemein­de wur­de am 1. Janu­ar 1972 durch die Ver­ei­ni­gung der Gemein­den Tie­fen­bronn, Leh­n­in­gen und Mühl­hau­sen neu gebil­det. 1973 erfolg­te die Kreis­re­form in Baden-Würt­tem­berg, bei der die neue Gemein­de zum Enz­kreis kam.

Weiterführende Quellen

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: Gebäu­de und Stra­ßen­an­sich­ten in Tie­fen­bronn, von Gift­zwerg 88CC BY-SA 4.0

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Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

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