Ortsfamilienbuch „Huy-Neinstedt“ am 12.08.2020 aktualisiert

Gebäude der Kuckucksmühle
Gebäude der Kuckucksmühle; von Olaf Meister; CC BY-SA 3.0

Das Online-OFB „Huy-Nein­s­tedt“ wur­de am 12. August 2020 aktua­li­siert. Der­zeit sind 3.818 Per­so­nen vor­han­den, die in 1.579 Fami­li­en geglie­dert sind. 33 Per­so­nen­ein­trä­ge wur­den seit dem 23.07.2020 bear­bei­tet.

Huy-Nein­s­tedt (PLZ: 38836) ist ein Orts­teil der Gemein­de Huy im Land­kreis Harz in Sach­sen-Anhalt.

Der Ort liegt im Harz­vor­land nörd­lich vor Hal­ber­stadt und 50 km west­lich von Mag­de­burg. Durch den Ort führt die Lan­des­stra­ße 84.Dorf­kir­che Huy-Nein­s­tedt

Zum Orts­teil Huy-Nein­s­tedt gehör­ten die Wohn­plät­ze Kuckucks­müh­le und Wil­helms­hall.

Lage von Huy-Neinstedt
Lage von Huy-Nein­s­tedt

Der Bear­bei­ter des Online-OFB ist Wer­ner Rei­mer. Er hat bereits meh­re­re, klei­ne­re Online-OFBs für Ort­schaf­ten im Bun­des­land Sach­sen-Anhalt erstellt, u. a. das Online-OFB „Ander­beck“, das Online-OFB „Aspen­s­tedt“, das Online-OFB „Baders­le­ben“ oder das Online-OFB „Strö­beck“.

Bei dem vor­lie­gen­den Online-OFB han­delt es sich um ein rela­tiv klei­nes Online-OFB, wel­che im Jahr 2019 von Wer­ner Rei­mer ver­öf­fent­licht wur­de. Der ein­lei­ten­de Text ist rela­tiv kurz gehal­ten, gibt jedoch ein paar mar­kan­te Infor­ma­tio­nen über die Lage und die Geschich­te von Huy-Nein­s­tedt wie­der. Wei­ter­hin zählt Wer­ner Rei­mer ein paar Sehen­wür­dig­kei­ten auf. Trotz der Kür­ze bekommt man schnell den Genuss von der Lust, die­se Sehen­wür­dig­kei­ten in einem Tages­aus­flug zu besu­chen.

Im Wesent­li­chen wur­den die Kir­chen­bü­cher von Huy-Nein­s­tedt aus­ge­wer­tet. In die Bear­bei­tung des Online-OFB sind die Tau­fen von 1678 – 1894, die Trau­un­gen von 1678 – 1920 und Ster­be­fäl­le von 1678 – 1909 berück­sich­tigt wor­den. Lei­der hat Wer­ner Rei­mer nicht ange­ge­ben, wel­chem Kirch­spiel die­se Daten aus dem Kir­chen­bü­chern von Huy-Nein­s­tedt zuzu­ord­nen sind.

Das Online-OFB „Huy-Nein­s­tedt“ wur­de mit dem genea­lo­gi­schen Pro­gramm Ahnen­blatt bear­bei­tet.

Geschichtliches (Auszug aus Wikipedia)

Im Jah­re 1083 schenk­te der Hal­ber­städ­ter Bischof Bur­chard I. Burg und Ort­schaft Huys­burg dem neu­en Bene­dik­ti­ner­klos­ter Huys­burg. Dadurch waren die bis­he­ri­gen Bewoh­ner gezwun­gen, ihre Woh­nun­gen zu ver­las­sen und sich in der Umge­bung nie­der­zu­las­sen. Eini­ge der ver­dräng­ten Fami­li­en wähl­ten die nörd­li­che Schlucht des Huy­wal­des und nann­ten die­se ihre „neue“ Stät­te, Nein­s­tedt am Huy.

Bis 1991 leb­te der ehe­ma­li­ge Musik­di­rek­tor und Kom­po­nist des Hal­ber­städ­ter Thea­ters Hans Auen­mül­ler in Huy-Nein­s­tedt. Nach sei­nem Tod wur­de er auf dem Huy-Nein­s­ted­ter Fried­hof bei­gesetzt, wo noch heu­te sein Grab zu sehen ist.

Am 1. April 2002 bil­de­te die Gemein­de Huy-Nein­s­tedt zusam­men mit den ande­ren zehn Gemein­den der auf­ge­lös­ten Ver­wal­tungs­ge­mein­schaft Huy die neue Gemein­de Huy.

Wei­ter­füh­ren­de Quel­len:

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: Gebäu­de der Kuckucks­müh­le; von Olaf Meis­terCC BY-SA 3.0

Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

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