Online-OFB „Schwarme“ am 31.07.2020 aktualisiert

Kirche "Zu guten Hirten"
Kirche "Zu guten Hirten"; von Uwe Barghaan; CC BY 3.0

Das Online-OFB „Schwar­me“ wur­de am 31. Juli 2020 aktua­li­siert. Der­zeit sind 25.074 Per­so­nen vor­han­den, die in 9.229 Fami­li­en geglie­dert sind. 790 Per­so­nen­ein­trä­ge wur­den seit dem 23.05.2020 aktua­li­siert.

Schwar­me (platt­deutsch: Swarm, PLZ: 27327) ist eine Mit­glieds­ge­mein­de der Samt­ge­mein­de Bruch­hau­sen-Vil­sen im nie­der­säch­si­schen Land­kreis Diep­holz. Vom Zen­trum (Schwar­me) las­sen sich die eher dünn besie­del­ten Orts­tei­le An der Hei­de (nord­öst­lich), Groß Bors­tel (süd­west­lich), Heid­müh­le (nord­öst­lich), Hörs­ten (süd­west­lich), In der Hei­de (nord­öst­lich), In der Wei­de (süd­lich), Klein Schwar­me (nord­öst­lich), Spra­ken (süd­lich) und Vor­wie­se (west­lich) abgren­zen.

Die Gemein­de Schwar­me liegt in der Mit­tel­we­ser­re­gi­on ca. 30 km süd­lich von Bre­men. Schwar­me liegt als Teil der Samt­ge­mein­de Bruch­hau­sen-Vil­sen jeweils 16 km ent­fernt von den Klein­städ­ten Achim (Weser), Hoya, Syke und Ver­den (Aller). Nach­bar­ge­mein­den sind The­ding­hau­sen, Blen­der, Mart­feld, Bruch­hau­sen-Vil­sen (Fle­cken) und Emting­hau­sen.

Lage von Schwarme
Lage von Schwar­me

Der Bear­bei­ter des Online-OFB ist Cars­ten Ravens. Die Quel­len hier­für sind die Kir­chen­bü­cher von Schwar­me, die Chro­nik zu Schwar­me von Bru­not­te und die Chro­nik zu Alten Haus und der Hof­s­tel­le Schwar­me von Erich Hilm­mann-Apmann. Erstellt wur­de das Online-OFB mit Ahnen­blatt.

Geschichtliches (Auszug aus Wikipedia)

Schwar­me wur­de erst­mals 1214 mit dem Bau einer Kapel­le urkund­lich erwähnt. Die Kapel­le aus dem 13. Jahr­hun­dert war der Kir­che von Lun­sen unter­stellt. Ein ade­li­ges Gut (Rit­ter­sitz oder Edel­hof) ist ab 1250 nach­weis­bar. Das Eyter­bruch, ein aus Eichen und Erlen bestehen­der Urwald, wur­de 1033 urkund­lich erwähnt.

Im Drei­ßig­jäh­ri­gen Krieg fie­len 1632 in Schwar­me kai­ser­li­chen Rei­ter­sol­da­ten ein. 1675/​79, bei der Ver­trei­bung der schwe­di­schen Trup­pen durch müns­ter­sche Sol­da­ten, wur­de auch gebrand­schatzt und geraubt. 1681 gehört Schwar­me zum Amt Wes­ten-The­ding­hau­sen im Fürs­ten­tum Cel­le, ab 1692 Kur­fürs­ten­tum Braun­schweig-Lüne­burg. Die Evan­ge­lisch-luthe­ri­sche Kir­che Zum Guten Hir­ten wur­de 1784 fer­tig­ge­stellt, der Turm 1879. Von 1832 bis 1837 erfolgt die Auf­tei­lung der Bruch- und Hei­de­ge­mein­hei­ten, Flä­chen, die bis­lang der gemein­sa­men Nut­zung vor­be­hal­ten waren. In den wei­ten Bruch­ge­bie­ten wur­de von 1882 bis 1888 gro­ße Melio­ra­ti­ons­maß­nah­me zur Ent­wäs­se­rung, zur Dün­gung der Äcker und Wie­sen und als Über­schwem­mungs­sys­tem durch­ge­führt.

Schwar­me gehört im 19. Jahr­hun­dert zum Ver­wal­tungs­be­zirk Landd­ros­tei Han­no­ver im König­reich Han­no­ver. Von 1852 bis 1859 bil­de­te Schwar­me ein eige­nes Amt mit eige­nem Amts­ge­richt. 1859 wur­de der größ­te Teil des auf­ge­lös­ten Amtes Schwar­me dem ver­grö­ßer­ten Amt Bruch­hau­sen abge­glie­dert. Ab 1885 bis 1932 gehör­te Schwar­me zum Kreis Hoya, bis 1977 zum Land­kreis Graf­schaft Hoya und seit­dem zum Land­kreis Diep­holz.

1942 fie­len etwa 100 Spreng- und 10.000 Brand­bom­ben auf Schwar­me, die zum Glück kei­ne Men­schen­le­ben for­dern.

Schwar­me ent­wi­ckel­te sich nach dem Zwei­ten Welt­krieg von einer rein land­wirt­schaft­li­chen Gemein­de mit Hand­werk und Ein­zel­han­del zu einer Wohn­sied­lung.

Wei­ter­füh­ren­de Quel­len:

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: Kir­che „Zu guten Hir­ten“; von Uwe Barg­ha­an; CC BY 3.0

Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

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