Online-OFB „Mühlhausen/​Würm“ am 10.08.2020 aktualisiert

aufgestellter Mühlstein in Mühlhausen (an der Würm)
aufgestellter Mühlstein in Mühlhausen (an der Würm), von Giftzwerg 88; CC BY-SA 4.0

Das Online-OFB „Mühlhausen/​Würm“ wur­de am 10. August 2020 aktua­li­siert. Der­zeit sind 3.959 Per­so­nen vor­han­den, die in 1.410 Fami­li­en geglie­dert sind. 68 Per­so­nen­ein­trä­ge wur­den seit dem 13.07.2020 bearbeitet.

Mühl­hau­sen (auch: Mühl­hau­sen an der Würm; PLZ: 75233) ist ein Orts­teil der Gemein­de Tie­fen­bronn im Enz­kreis von Baden-Würt­tem­berg. Zur Gemein­de Tie­fen­bronn gehört eben­falls die ehe­ma­li­ge Gemein­de Leh­n­in­gen hin­zu. Tie­fen­bronn liegt am Ran­de des Nord­schwarz­wal­des und an der Würm, die aber nicht direkt durch Tie­fen­bronn, son­dern durch Mühl­hau­sen fließt.

Lage von Mühlhausen (an der Würm)
Lage von Mühl­hau­sen (an der Würm)

Der Bear­bei­ter die­ses Online-OFB ist Die­ter Leicht. Er hat bereits unter ande­rem das Online-OFB „Tie­fen­bronn“ und das Online-OFB „Leh­n­in­gen“ bear­bei­tet. Da Mühl­hau­sen bis 1972 eine selb­stän­di­ge Gemein­de ist es nicht ver­wun­der­lich, dass für den heu­ti­gen Orts­teil ein eige­nes Online-OFB erstellt wurde.

Als Pri­mär­quel­len für das Online-OFB dien­ten die Zweit-Stan­des­bü­cher von Nord­ba­den für Geburt & Hei­rat von 1810 bis 1869. Außer­dem wur­den die Pfarr­ar­chi­ve der Gemein­den Tie­fen­bronn und Neu­hau­sen ausgewertet.

Als genea­lo­gi­sches Pro­gramm für die Bear­bei­tung des Online-OFB wur­de Gen_​Plus verwendet.

Geschichtliches (Auszug aus Wikipedia)

Die ers­te über­lie­fer­te urkund­li­che Erwäh­nung von Mühl­hau­sen wur­de in einem Schen­kungs­buch des Klos­ters Hir­sau auf 1105 datiert. Dort wird ein gewis­ser Wolf­ram de Mul­hu­sen als Zeu­ge auf­ge­lis­tet. Die Benen­nung des Ortes liegt einer Müh­le zugrunde.

Wäh­rend der Zeit der Stam­mes­her­zog­tü­mer lag der Ort im Her­zog­tum Fran­ken. Spä­ter war es im Besitz der Her­ren vom StainJakob von Stein ver­kauf­te den Ort 1407 an den Reichs­frei­herrn Diet­her V. von Gemmin­gen, der die Linie Gemmin­gen-Hagen­schieß der Frei­her­ren von Gemmin­gen begründete.

Seit 1806 gehör­te der Ort zum Groß­her­zog­tum Baden, das 1839 auch den Besitz der Gemmin­ger auf­kauf­te. Ab dem 25. Juni 1939 waren Tie­fen­bronn, Leh­n­in­gen und Mühl­hau­sen Bestand­tei­le des Land­krei­ses Pforz­heim. 1945 wur­den die Ort­schaf­ten Teil der Ame­ri­ka­ni­schen Besat­zungs­zo­ne und gehör­ten somit zum neu gegrün­de­ten Land Würt­tem­berg-Baden, das 1952 im jet­zi­gen Bun­des­land Baden-Würt­tem­berg auf­ging. Die heu­ti­ge Gemein­de wur­de am 1. Janu­ar 1972 durch die Ver­ei­ni­gung der Gemein­den Tie­fen­bronn, Leh­n­in­gen und Mühl­hau­sen neu gebil­det. 1973 erfolg­te die Kreis­re­form in Baden-Würt­tem­berg, bei der die neue Gemein­de zum Enz­kreis kam.

Wei­ter­füh­ren­de Quellen:

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: auf­ge­stell­ter Mühl­stein in Mühl­hau­sen (an der Würm), von Gift­zwerg 88CC BY-SA 4.0

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Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

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