Reeser Geschichtsverein veröffentlicht Abschriften der Sterbeeinträge von 1702 – 1886

Rees, bei der früheren Stadtmauer
Rees, bei der früheren Stadtmauer; von Michielverbeek; CC BY-SA 3.0

Der Ree­ser Geschichts­ver­ein RESSA 1987 hat die Abschrif­ten der Ster­be­da­ten aus der katho­li­schen Kir­chen­ge­mein­de von Rees für den Zeit­raum von 1702 – 1886 auf ihrer Web­sei­te der Öffent­lich­keit zur Ver­fü­gung gestellt.

Rees (PLZ: 46459) ist eine Stadt am unte­ren Nie­der­rhein, sie liegt im Nord­wes­ten des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len und ist eine kreis­an­ge­hö­ri­ge Stadt des Krei­ses Kle­ve im Regie­rungs­be­zirk Düs­sel­dorf.

Lage von Rees
Lage von Rees

Bis­her muss­te man nach Müns­ter gehen, wenn man die Ein­trä­ge aus den Kir­chen­bü­chern der katho­li­schen Kir­chen­ge­mein­de von Rees ein­se­hen woll­te. Für eini­ge, bestimm­te Ein­trä­ge ist die­ser Umstand nun vor­bei.

Vor rund 10 Jah­ren ent­schloss sich der Ree­ser Geschichts­ver­ein, die Kir­chen­bü­cher von Rees digi­tal zu erfas­sen. Das Müns­te­ra­ner Archiv stell­te dar­auf­hin die Kir­chen­bü­cher als Fotos aufs CD zu Ver­fü­gung. Der Pro­zess der Digi­ta­li­sie­rung dau­er­te erst ein­mal rund 3 Jah­re. Schließ­lich dau­er­te es wei­te­re 16 Mona­te, bis ein Teil der Ein­trä­ge aus den digi­ta­li­sier­ten Sei­ten der Kir­chen­bü­cher in eine Excel-Tabel­le abge­schrie­ben wor­den sind. Die Ein­trä­ge beschrän­ken sich aktu­ell auf die Ster­be­ein­trä­ge für den Zeit­raum von 1702 – 1886. Die­ser Zeit­raum umfasst 9559 Ein­trä­ge. An Infor­ma­tio­nen ein­ge­tra­gen sind Vor­na­me, Nach­na­me, Ver­weis auf den Kir­chen­buch­ein­trag, Name der Eltern oder des Ehe­part­ner, Stand des Ver­stor­be­nen oder des Vaters, Stand des Ehe­part­ners, Alter zum Zeit­punkt des Todes, Infor­ma­ti­on zur Per­so­nen­an­zahl der Hin­ter­blie­be­nen, Todes­tag, Todes­ur­sa­che und sons­ti­ge Bemer­kun­gen.

Die ersten Sterbeeinträge
Die ers­ten Ster­be­ein­trä­ge

Wei­ter­füh­ren­de Quel­len:

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: Rees, bei der frü­he­ren Stadt­mau­er; von Michiel­ver­beekCC BY-SA 3.0

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Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

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