Online-OFB „Ottendorf“ am 21.06.2020 aktualisiert

Friedrich Bernhard Werner: Schlesische Bethäuser
Friedrich Bernhard Werner: Schlesische Bethäuser, Preprint von 1748-1752; gemeinfrei

Das Online-OFB “Otten­dorf” wur­de am 21. Juni. 2020 aktua­li­siert. Der­zeit sind 3.953 Per­so­nen vor­han­den, die in 1.566 Fami­li­en geglie­dert sind. 161 Per­so­nen­ein­trä­ge wur­den seit dem 03.02.2019 bear­bei­tet.

Otten­dorf (pol­nisch: Oci­ce; IPA: [ɔˈt͡ɕit͡sɛ]; PLZ: 59 – 730) ist ein Dorf in den Gemein­de Bunz­lau (pol­nisch: Bole­sła­wi­ec) im gleich­na­mi­gen Land­kreis Bunz­lau in der Woi­wod­schaft Nie­der­schle­si­en im Süd­wes­ten Polens. Es liegt etwa 9 km süd­west­lich von Bunz­lau und 109 km west­lich der Regio­nal­haupt­stadt Bres­lau (pol­nisch: Wro­cław). Das Dorf hat 800 Ein­woh­ner.

Lage von Ottendorf
Lage von Otten­dorf

Der Bear­bei­ter des Online-OFB ist Ulrich Hüb­ner. Er ist u. a. Bear­bei­ter wei­te­rer Online-OFBs, z. B. „Naum­burg am Queis und Umge­bung“, „Gün­thers­dorf“, und „Sei­fers­dorf“. Das Online-OFB „Otten­dorf“ ent­hält die Ort­schaf­ten Pos­sen (pol­nisch: Mier­zwin), Neu­en (pol­nisch: Nowa) und Thier­gar­ten (pol­nisch: Zabło­cie), die sich eben­falls im Land­kreis Bunz­lau befin­den.

Der Bear­bei­ter Ulrich Hüb­ner beschreibt die noch heu­te ver­füg­ba­ren Quel­len zur Erfas­sung der Per­so­nen­da­ten für das Online-OFB als äußerst spär­lich, denn die evan­ge­li­schen Kir­chen­bü­cher der Gemein­de Otten­dorf sind bei Kriegs­en­de ver­lo­ren gegan­gen. Das Glei­che gilt auch für die stan­des­amt­li­chen Regis­ter. Ledig­lich die katho­li­schen Kriegs­bü­chern sind erhal­ten geblie­ben. Als Gesamt­bild zu urtei­len, sieht Ulrich Hüb­ner eine sehr schwie­ri­ge Lage, dass man bei den Vor­fah­ren in Otten­dorf eine durch­ge­hen­de Ahnen­li­nie nach­wei­sen kann. Des­we­gen greift Ulrich Hüb­ner auf ande­re Quel­len zurück, wor­in die Bewoh­ner von Otten­dorf, Pos­sen, Neu­en und Thier­gar­ten eine Erwäh­nung fin­den. Die­se Quel­len sind z. B. die See­len­lis­ten von Pos­sen und Neu­en des Jah­res 1945 aus dem Bun­des­ar­chiv in Bay­reuth, die Thier­gar­ten-Chro­nik von Horst Beer von 1996, die Wag­gon­lis­ten der Ver­trie­be­nen-Trans­por­te aus dem nie­der­säch­si­schen Staats­ar­chiv in Wol­fen­büt­tel (1945 – 47) und die Fami­li­en­nach­rich­ten aus der Bunz­lau­er Hei­mat­zei­tung von 1952 – 2018. 

Wei­ter­füh­ren­de Quel­len:

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: Fried­rich Bern­hard Wer­ner: Schle­si­sche Bet­häu­ser, Pre­print von 1748 – 1752; gemein­frei

Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

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