Online-OFB „Ottendorf“ am 21.06.2020 aktualisiert

Friedrich Bernhard Werner: Schlesische Bethäuser

Das Online-OFB “Otten­dorf” wur­de am 21. Juni. 2020 aktua­li­siert. Der­zeit sind 3.953 Per­so­nen vor­han­den, die in 1.566 Fami­li­en geglie­dert sind. 161 Per­so­nen­ein­trä­ge wur­den seit dem 03.02.2019 bear­bei­tet.

Otten­dorf (pol­nisch: Oci­ce; IPA: [ɔˈt͡ɕit͡sɛ]; PLZ: 59 – 730) ist ein Dorf in den Gemein­de Bunz­lau (pol­nisch: Bole­sła­wi­ec) im gleich­na­mi­gen Land­kreis Bunz­lau in der Woi­wod­schaft Nie­der­schle­si­en im Süd­wes­ten Polens. Es liegt etwa 9 km süd­west­lich von Bunz­lau und 109 km west­lich der Regio­nal­haupt­stadt Bres­lau (pol­nisch: Wro­cław). Das Dorf hat 800 Ein­woh­ner.

Lage von Ottendorf
Lage von Otten­dorf

Der Bear­bei­ter des Online-OFB ist Ulrich Hüb­ner. Er ist u. a. Bear­bei­ter wei­te­rer Online-OFBs, z. B. „Naum­burg am Queis und Umge­bung“, „Gün­thers­dorf“, und „Sei­fers­dorf“. Das Online-OFB „Otten­dorf“ ent­hält die Ort­schaf­ten Pos­sen (pol­nisch: Mier­zwin), Neu­en (pol­nisch: Nowa) und Thier­gar­ten (pol­nisch: Zabło­cie), die sich eben­falls im Land­kreis Bunz­lau befin­den.

Der Bear­bei­ter Ulrich Hüb­ner beschreibt die noch heu­te ver­füg­ba­ren Quel­len zur Erfas­sung der Per­so­nen­da­ten für das Online-OFB als äußerst spär­lich, denn die evan­ge­li­schen Kir­chen­bü­cher der Gemein­de Otten­dorf sind bei Kriegs­en­de ver­lo­ren gegan­gen. Das Glei­che gilt auch für die stan­des­amt­li­chen Regis­ter. Ledig­lich die katho­li­schen Kriegs­bü­chern sind erhal­ten geblie­ben. Als Gesamt­bild zu urtei­len, sieht Ulrich Hüb­ner eine sehr schwie­ri­ge Lage, dass man bei den Vor­fah­ren in Otten­dorf eine durch­ge­hen­de Ahnen­li­nie nach­wei­sen kann. Des­we­gen greift Ulrich Hüb­ner auf ande­re Quel­len zurück, wor­in die Bewoh­ner von Otten­dorf, Pos­sen, Neu­en und Thier­gar­ten eine Erwäh­nung fin­den. Die­se Quel­len sind z. B. die See­len­lis­ten von Pos­sen und Neu­en des Jah­res 1945 aus dem Bun­des­ar­chiv in Bay­reuth, die Thier­gar­ten-Chro­nik von Horst Beer von 1996, die Wag­gon­lis­ten der Ver­trie­be­nen-Trans­por­te aus dem nie­der­säch­si­schen Staats­ar­chiv in Wol­fen­büt­tel (1945 – 47) und die Fami­li­en­nach­rich­ten aus der Bunz­lau­er Hei­mat­zei­tung von 1952 – 2018. 

Wei­ter­füh­ren­de Quel­len:

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: Fried­rich Bern­hard Wer­ner: Schle­si­sche Bet­häu­ser, Pre­print von 1748 – 1752; gemein­frei

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