Online-OFB „Krasna“ am 18.06.2020 aktualisiert

Hauptstraße von Krasna, Bessarabien

Das Online-OFB „Kras­na“ wur­de am 18. Juni 2020 aktua­li­siert. Der­zeit sind 22.698 Per­so­nen vor­han­den, die in 5.271 Fami­li­en geglie­dert sind. 4037 Per­so­nen­ein­trä­ge wur­den seit dem 01.03.2020 bear­bei­tet.

Kras­na (ukrai­nisch: Красне; rus­sisch: Красное Kras­no­je) ist ein Dorf in der ukrai­ni­schen Oblast Odes­sa mit etwa 1300 Ein­woh­nern.

Lage von Krasna (Tarutyne)
Lage von Kras­na (Taru­ty­ne)

Die Bear­bei­ter des Online-OFB sind Otto Riehl und Ted J. Becker. Die Quel­len sind die Kir­chen­bü­cher der katho­li­schen St.-Josef-Kirche in Kras­na. Sie bestehen aus:

  • Tau­fen von 1814 – 1837, 1851 – 1897, 1900 – 1915 von 1918 – 1927,
  • Hei­rat von 1851 – 1914 und
  • Tod von 1918 – 1939.

Das Online-OFB wird mit dem genea­lo­gi­schen Pro­gramm Per­so­nal Ances­tral File bear­bei­tet.

Geschichtliches (Auszug aus Wikipedia)

Der Ort liegt in der his­to­ri­schen Land­schaft Bes­sa­ra­bi­en. Das Gebiet von Bes­sa­ra­bi­en kam 1812 im Frie­den von Buka­rest vom osma­ni­schen Vasal­len­staat Fürs­ten­tum Mol­dau zusam­men mit dem Bud­schak an das Rus­si­sche Kai­ser­reich. Die Neu­erwer­bung wur­de als Kolo­ni­sa­ti­ons­ge­biet behan­delt und zunächst dem Gene­ral­gou­ver­neur von Neu­russ­land zuge­ord­net. Zar Alex­an­der I. rief in einem Mani­fest von 1813 deut­sche Kolo­nis­ten ins Land, um die neu gewon­ne­nen Step­pen­ge­bie­te in Neu­russ­land zu kolo­ni­sie­ren. Hier grün­de­ten 1814 deut­sche Aus­wan­de­rer aus dem Her­zog­tum War­schau Kras­na, die ihren Ursprung in Baden-Würt­tem­berg, dem Unterel­sass, der Kur­pfalz und dem Saar­ge­biet hat­ten. Der Ort gehört zu den 24 bes­sa­ra­bi­en­deut­schen Mut­ter­ko­lo­nien. Sie wur­den von Ein­wan­de­rern gegrün­det, wäh­rend Toch­ter­ko­lo­nien spä­ter von Bewoh­nern der Mut­ter­ko­lo­nien gegrün­det wur­den. Anfangs wur­de die Kolo­nie mit der Num­mer des Land­stücks im Gesamt­plan der Land­ver­mes­sung bezeich­net, auf dem sie lagen. Kras­na war Step­pe Nr. 7, oft auch als Colo­nia Catho­li­ca bezeich­net. Ab Juli 1817 ergibt sich aus Tauf­buch­ein­tra­gun­gen Kras­nas die Bezeich­nung Konstantinovskaya/​Konstantinschutz. Ab Novem­ber 1817 erhielt das Dorf, in Erin­ne­rung an den Sieg rus­si­scher Trup­pen über die Fran­zo­sen in der Schlacht bei Kras­no­je, den Orts­na­men Kras­na bzw. Kras­ne.

Nach der sowje­ti­schen Beset­zung Bes­sa­ra­bi­ens im Som­mer 1940 schlos­sen sich die bes­sa­ra­bi­en­deut­schen Orts­be­woh­ner im Herbst 1940 der Umsied­lung ins Deut­sche Reich unter dem Mot­to Heim ins Reich an.

Wei­ter­füh­ren­de Quel­len:

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: Haupt­stra­ße von Kras­na, Bes­sa­ra­bi­en; von Otto Riehl ein­scannt, Buch­quel­le nicht bekannt; CC BY-SA 3.0

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