Register für Seebergen 1871 – 1875 zum Familienbuch Drei Gleichen ist fertig

Burg Gleichen (Luftaufnahme_durch_Hexacopter)
Burg Gleichen (Luftaufnahme_durch_Hexacopter), von Zerbie; CC BY-SA 3.0 de

Tino Her­mann ist Bear­bei­ter für ein zukünf­ti­ges Fami­li­en­buch zur Gemein­de Glei­chen Glei­chen in Thü­rin­gen. Aktu­ell hat er das Regis­ter mit dem Zeit­raum 1871 – 1875 für den Orts­teil See­ber­gen fer­tig gestellt. Die­ser Bei­trag gibt einen klei­nen Ein­blick in sei­ne aktu­el­le Arbeit wie­der.

See­ber­gen ist ein Orts­teil der Land­ge­mein­de Drei Glei­chen im thü­rin­gi­schen Land­kreis Gotha. Die Land­ge­mein­de Drei Glei­chen ist noch eine rela­tiv jun­ge Gemein­de, die mit dem Beginn zum 1. Janu­ar 2009 aus dem Zusam­men­schluss der bis dahin selb­stän­di­gen Gemein­den Grabs­le­ben, Mühl­berg, See­ber­gen und Wan­ders­le­ben. Die Ver­wal­tungs­ge­mein­schaft Drei Glei­chen, der alle Gemein­den ange­hör­ten, wur­de gleich­zei­tig auf­ge­löst. Zu Grabs­le­ben gehör­ten bis zum Zusam­men­schluss noch die Orts­tei­le Groß­rett­bach und Cob­städt, die nun der Gemein­de Drei Glei­chen ange­hö­ren.

Die Land­ge­mein­de Drei Glei­chen wur­de nach den drei Bur­gen Mühl­burg, Wach­sen­burg und Burg Glei­chen benannt, die sich in der Land­ge­mein­de befin­den und je nach Orts­kon­stel­la­ti­on Objek­te für wun­der­schö­ne Pan­ora­ma­auf­nah­men sind. Die Bur­gen hat­ten geschicht­lich betrach­tet nie die glei­chen Besit­zer und sind zudem äußer­lich ungleich.

Der Sage nach ent­stand der Begriff Drei Glei­chen nach dem Ein­schlag eines Kugel­blit­zes am 31. Mai 1231, nach dem die Bur­gen wie drei glei­che Fackeln gebrannt haben sol­len. Die­ses Ereig­nis ist die Grund­la­ge für den „Drein­schlag“, ein Feu­er­werks­spek­ta­kel, das in den Jah­ren 2002, 2003, 2011, 2014 und 2017 durch­ge­führt wur­de.

Wäh­rend die Mühl­burg und die Burg Glei­chen nur noch gut erhal­te­ne Rui­nen sind, wird die Wach­sen­burg heu­te als Hotel und Restau­rant genutzt.

Lage von Seebergen
Lage von See­ber­gen

Tino Herr­mann ist Bear­bei­ter des so genann­ten Fami­li­en­buch Drei Glei­chen, das ein Orts­fa­mi­li­en­buch für die Land­ge­mein­de Drei Glei­chen wer­den soll. Als sol­ches exis­tiert das Buch zwar noch nicht, jedoch wer­den Arbei­ten an die­sem Buch Stück für Stück vor­an­ge­trie­ben. Er führt dazu die eige­ne Web­sei­te „Fami­li­en­buch Drei Glei­chen – Fami­li­en­ge­schichts­for­schung im Gotha­er Land“ (https://​fami​li​en​buch​-drei​-glei​chen​.de/) auf, wo er über aktu­el­le Neu­ig­kei­ten berei­tet. Tech­nisch basiert die Web­sei­te auf Wor­d­Press mit dem The­me Sep­te­ra. Das Design der Sei­te wirkt sehr anspre­chend. Tino Her­mann ist im Übri­gen der Web­mas­ter für IT-Ange­le­gen­hei­ten bei der Arbeits­ge­mein­schaft Genea­lo­gie Thü­rin­gen e. V. (AGT) und Regio­nal­grup­pen­lei­ter für das Gotha­er und Eisen­acher Land.

Aktu­ell ist Tino Her­mann mit dem Orts­teil See­ber­gen beschäf­tigt und hat bis auf klei­ne­re Lücken den Zeit­raum 1871 – 1875 voll­stän­dig erfasst. Der bis­her erfass­te Bereich setzt sich aus dem Trau­re­gis­ter von 1822 – 1875, aus dem Tau­f­re­gis­ter 1871 – 1875 und aus dem Begräb­nis­re­gis­ter 1859 – 1875 der Kir­chen­bü­chern von See­ber­gen zusam­men. Dabei hat er 34 Trau­un­gen, 142 Tau­fen und 119 Begräb­nis­se ermit­teln kön­nen. Zudem konn­te er eini­ge Rück­schlüs­se aus den Sozi­al­le­ben der dort dama­li­gen Fami­li­en fest­stel­len.

Die Per­so­nen­da­ten, die er ermit­tel­te, hat er in einer wei­te­ren, sepa­ra­ten Web­sei­te zur Erfor­schung sei­ner Abstam­mung ein­ge­tra­gen: https://​genea​lo​gie​-herr​mann​.de/​g​e​n​e​a​l​o​gy/. Die Per­so­nen­da­ten sind aus­führ­lich und für jeder­mann frei ein­seh­bar.

Sei­ne Arbei­ten zum Fami­li­en­buch Drei Glei­chen möch­te er nun mit dem Trau­re­gis­ter von 1876 – 1927, mit dem Tau­f­re­gis­ter von 1876 – 1899 und dem Begräb­nis­re­gis­ter von 1876 – 1916 von See­ber­gen fort­füh­ren.

Geschichtliches (Auszug aus Wikipedia)

See­ber­gen soll erst­mals 1220 urkund­lich erwähnt wor­den sein, Bele­ge hier­für gibt es bis­lang aller­dings nicht.

Der auf dem Gries­hög lie­gen­de Grab­hü­gel wur­de bereits in der Jung­stein­zeit ange­legt. Das dort gefun­de­ne Grab ist eine Nach­be­stat­tung der Hall­statt­zeit. Es wur­den Bron­ze­schmuck­ge­gen­stän­de, Wen­del­rin­ge und Bern­stein­per­len gebor­gen. See­ber­gen bil­de­te ein Vog­tei­amt, das als Enkla­ve im Her­zog­tum Sach­sen-Gotha zur Unter­herr­schaft des Fürs­ten­tums Schwarz­burg-Rudol­stadt gehör­te. 1825 trat das Fürs­ten­tum Schwarz­burg-Rudol­stadt die Exkla­ve Amt See­ber­gen an das Her­zog­tum Sach­sen-Gotha-Alten­burg ab, wodurch es nach 1858 zum Land­rats­amt Gotha im Her­zog­tum Sach­sen-Coburg und Gotha gehör­te.

See­ber­gen gehör­te von 1992 bis 2008 der Ver­wal­tungs­ge­mein­schaft Drei Glei­chen an und ist seit dem 1. Janu­ar 2009 ein Orts­teil der Gemein­de Drei Glei­chen.

Wei­ter­füh­ren­de Quel­len:

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: Burg Glei­chen (Luftaufnahme_​durch_​Hexacopter), von Zer­bieCC BY-SA 3.0 de

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Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

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