Online-OFB „Tiefenbronn“ veröffentlicht und am 13.06.2020 aktualisiert

Gebäude und Straßenansichten in Tiefenbronn

Im Juni Mai wur­de in der OFB-Sek­ti­on des Ver­eins für Com­pu­ter­ge­nea­lo­gie e. V. (Comp­gen) das Online-OFB „Tie­fen­bronn“ ver­öf­fent­licht. Der­zeit sind 8.515 Per­so­nen vor­han­den, die in 3.095 Fami­li­en geglie­dert sind. 251 Per­so­nen­ein­trä­ge wur­den seit dem 02.03.2020 bear­bei­tet. In die­sem Bei­trag stel­le ich das Online-OFB kurz genau­er vor.

Tie­fen­bronn (PLZ: 75233) ist eine Gemein­de im Enz­kreis in Baden-Würt­tem­berg. Zur Gemein­de Tie­fen­bronn gehö­ren die ehe­ma­li­gen Gemein­den Leh­n­in­gen und Mühl­hau­sen. Zu den ehe­ma­li­gen Gemein­den Leh­n­in­gen und Mühl­hau­sen gehö­ren jeweils nur die gleich­na­mi­gen Dör­fer. Tie­fen­bronn liegt am Ran­de des Nord­schwarz­wal­des und an der Würm, die aber nicht direkt durch Tie­fen­bronn, son­dern durch den Orts­teil Mühl­hau­sen fließt.

Lage von Tiefenbronn
Lage von Tie­fen­bronn

Der Bear­bei­ter die­ses Online-OFB ist Die­ter Leicht. Er hat bereits unter ande­rem das Online-OFB „Leh­n­in­gen“ und das Online-OFB „Mühlhausen/​Würm“ bear­bei­tet.

Als Pri­mär­quel­len für das Online-OFB dien­ten die Zweit-Stan­des­bü­cher von Nord­ba­den für Geburt & Hei­rat von 1810 bis 1869. Außer­dem wur­den die Pfarr­ar­chi­ve der Gemein­den Tie­fen­bronn und Neu­hau­sen aus­ge­wer­tet.

Als genea­lo­gi­sches Pro­gramm für die Bear­bei­tung des Online-OFB wur­de Gen_​Plus ver­wen­det.

Geschichtliches (Auszug aus Wikipedia)

Tie­fen­bronn wur­de erst­mals 1105 im Codex Hir­sau­gi­en­sis als Dief­fen­brun­nen erwähnt. In die­sem Codex wur­de schrift­lich fest­ge­stal­ten, dass ein Bür­ger namens Bebo aus Spey­er ein Grund­stück zu „Dief­fen­brun­nen“ dem nahen Klos­ter Hir­sau über­eig­ne­te. Bebo hat­te das Grund­stück zuvor von den Mön­chen vom „Mon­te Sanc­ti Petri“, also der Abtei St. Peters­berg bei Ful­da, und vom Abt von Hugs­ho­fen im Elsaß erwor­ben.

Wäh­rend der Zeit der Stam­mes­her­zog­tü­mer lag der Ort im Her­zog­tum Fran­ken. Spä­ter war es im Besitz der Her­ren vom StainJakob von Stein ver­kauf­te den Ort 1407 an den Reichs­frei­herrn Diet­her V. von Gemmin­gen, der die Linie Gemmin­gen-Hagen­schieß der Frei­her­ren von Gemmin­gen begrün­de­te.

Seit 1806 gehör­te der Ort zum Groß­her­zog­tum Baden, das 1839 auch den Besitz der Gemmin­ger auf­kauf­te. Ab dem 25. Juni 1939 waren Tie­fen­bronn, Leh­n­in­gen und Mühl­hau­sen Bestand­tei­le des Land­krei­ses Pforz­heim. 1945 wur­den die Ort­schaf­ten Teil der Ame­ri­ka­ni­schen Besat­zungs­zo­ne und gehör­ten somit zum neu gegrün­de­ten Land Würt­tem­berg-Baden, das 1952 im jet­zi­gen Bun­des­land Baden-Würt­tem­berg auf­ging. Die heu­ti­ge Gemein­de wur­de am 1. Janu­ar 1972 durch die Ver­ei­ni­gung der Gemein­den Tie­fen­bronn, Leh­n­in­gen und Mühl­hau­sen neu gebil­det. 1973 erfolg­te die Kreis­re­form in Baden-Würt­tem­berg, bei der die neue Gemein­de zum Enz­kreis kam.

Wei­ter­füh­ren­de Quel­len:

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: Gebäu­de und Stra­ßen­an­sich­ten in Tie­fen­bronn, von Gift­zwerg 88CC BY-SA 4.0

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