Online-OFB „Mühlhausen/​Würm“ veröffentlicht und am 18.06.2020 aktualisiert

aufgestellter Mühlstein in Mühlhausen (an der Würm)

Im Juni wur­de in der OFB-Sek­ti­on des Ver­eins für Com­pu­ter­ge­nea­lo­gie e. V. (Comp­gen) das Online-OFB „Mühlhausen/​Würm“ ver­öf­fent­licht. Der­zeit sind 3.751 Per­so­nen vor­han­den, die in 1.356 Fami­li­en geglie­dert sind. 1247 Per­so­nen­ein­trä­ge wur­den seit dem 11.06.2020 bear­bei­tet. In die­sem Bei­trag stel­le ich das Online-OFB kurz genau­er vor.

Mühl­hau­sen (auch: Mühl­hau­sen an der Würm;PLZ: 75233) ist ein Orts­teil der Gemein­de Tie­fen­bronn im Enz­kreis von Baden-Würt­tem­berg. Zur Gemein­de Tie­fen­bronn gehört eben­falls die ehe­ma­li­ge Gemein­de Leh­n­in­gen hin­zu. Tie­fen­bronn liegt am Ran­de des Nord­schwarz­wal­des und an der Würm, die aber nicht direkt durch Tie­fen­bronn, son­dern durch Mühl­hau­sen fließt.

Lage von Mühlhausen (an der Würm)
Lage von Mühl­hau­sen (an der Würm)

Der Bear­bei­ter die­ses Online-OFB ist Die­ter Leicht. Er hat bereits unter ande­rem das Online-OFB „Tie­fen­bronn“ und das Online-OFB „Leh­n­in­gen“ bear­bei­tet. Da Mühl­hau­sen bis 1972 eine selb­stän­di­ge Gemein­de ist es nicht ver­wun­der­lich, dass für den heu­ti­gen Orts­teil ein eige­nes Online-OFB erstellt wur­de.

Als Pri­mär­quel­len für das Online-OFB dien­ten die Zweit-Stan­des­bü­cher von Nord­ba­den für Geburt & Hei­rat von 1810 bis 1869. Außer­dem wur­den die Pfarr­ar­chi­ve der Gemein­den Tie­fen­bronn und Neu­hau­sen aus­ge­wer­tet.

Als genea­lo­gi­sches Pro­gramm für die Bear­bei­tung des Online-OFB wur­de Gen_​Plus ver­wen­det.

Geschichtliches (Auszug aus Wikipedia)

Die ers­te über­lie­fer­te urkund­li­che Erwäh­nung von Mühl­hau­sen wur­de in einem Schen­kungs­buch des Klos­ters Hir­sau auf 1105 datiert. Dort wird ein gewis­ser Wolf­ram de Mul­hu­sen als Zeu­ge auf­ge­lis­tet. Die Benen­nung des Ortes liegt einer Müh­le zugrun­de.

Wäh­rend der Zeit der Stam­mes­her­zog­tü­mer lag der Ort im Her­zog­tum Fran­ken. Spä­ter war es im Besitz der Her­ren vom StainJakob von Stein ver­kauf­te den Ort 1407 an den Reichs­frei­herrn Diet­her V. von Gemmin­gen, der die Linie Gemmin­gen-Hagen­schieß der Frei­her­ren von Gemmin­gen begrün­de­te.

Seit 1806 gehör­te der Ort zum Groß­her­zog­tum Baden, das 1839 auch den Besitz der Gemmin­ger auf­kauf­te. Ab dem 25. Juni 1939 waren Tie­fen­bronn, Leh­n­in­gen und Mühl­hau­sen Bestand­tei­le des Land­krei­ses Pforz­heim. 1945 wur­den die Ort­schaf­ten Teil der Ame­ri­ka­ni­schen Besat­zungs­zo­ne und gehör­ten somit zum neu gegrün­de­ten Land Würt­tem­berg-Baden, das 1952 im jet­zi­gen Bun­des­land Baden-Würt­tem­berg auf­ging. Die heu­ti­ge Gemein­de wur­de am 1. Janu­ar 1972 durch die Ver­ei­ni­gung der Gemein­den Tie­fen­bronn, Leh­n­in­gen und Mühl­hau­sen neu gebil­det. 1973 erfolg­te die Kreis­re­form in Baden-Würt­tem­berg, bei der die neue Gemein­de zum Enz­kreis kam.

Wei­ter­füh­ren­de Quel­len:

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: auf­ge­stell­ter Mühl­stein in Mühl­hau­sen (an der Würm), von Gift­zwerg 88CC BY-SA 4.0

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