Online-OFB “Makau und Polnisch Krawarn Kr. Ratibor” am 23.06.2020 aktualisiert

Maków, gmina Pietrowice Wielkie
Maków, gmina Pietrowice Wielkie

Das Online-OFB “Makau und Pol­nisch Kra­warn Kr. Rati­bor” wur­de am 23. Juni 2020 aktua­li­siert. Der­zeit sind 24.720 Per­so­nen vor­han­den, die in 7.849 Fami­li­en geglie­dert sind. 3619 Per­so­nen­ein­trä­ge wur­den seit dem 16.05.2020 bearbeitet.

Makau (pol­nisch: Maków) ist eine Ort­schaft in Ober­schle­si­en. Admi­nis­tra­tiv liegt sie in der Gemein­de Groß Peter­witz (pol­nisch: Pie­tro­wice Wie­l­kie) im Land­kreis Rati­bor (pol­nisch: Powi­at Raci­bor­ski) in der Woi­wod­schaft Schlesien. 

Lage von Makau
Lage von Makau

Die Bear­bei­te­rin des Online-OFB ist Doris Bin­c­zek aus Rends­burg. Sie erstellt ursprüng­lich das OFB Makau, da die Vor­fah­ren ihres Ehe­manns von 1635 – 1869 in Makau leb­ten. Wegen der engen Ver­bin­dun­gen der Bewoh­ner von Makau und dem Nach­bar­dorf Pol­nisch Kra­warn erwei­ter­te sie nun Stück für Stück das Orts­fa­mi­li­en­buch mit den Per­so­nen­da­ten des Nach­bar­dorfs Pol­nisch Krawarn.

Das Online-OFB wur­de mit den genea­lo­gi­schen Pro­gram GFAh­nen bearbeitet.

Geschichtliches (Auszug aus Wikipedia)

Der Ort ent­stand spä­tes­tens im 13. Jahr­hun­dert. 1222 wur­de er erst­mals urkund­lich erwähnt.

Der Ort wur­de 1784 im Buch Beytra­ge zur Beschrei­bung von Schle­si­en als Mak­kau erwähnt, bestand aus zwei Antei­len, bei­de gehör­ten einem Herrn Gene­ral von Dall­wig und lagen im Fürs­ten­tum Rati­bor. Damals hat­te er drei Vor­wer­ke, 17 Bau­ern, 42 Gärt­ner und acht Häus­ler. 1865 bestand Mackau aus einem Rit­ter­gut und einer Gemein­de. Der Ort hat­te zu die­sem Zeit­punkt zwei Bau­ern­hö­fe, sechs Zwei­drit­tel­bau­ern, vier Halb­bau­ern, vier Drit­tel Bau­ern, 44 Gärt­ner­stel­len und 44 Häus­ler­stel­len, sowie zwei Wind­müh­len, Flick­schnei­der und Schuh­ma­cher. 1863 wur­de die Kir­che renoviert.

Bei der Volks­ab­stim­mung in Ober­schle­si­en am 20. März 1921 stimm­ten vor Ort 394 Wahl­be­rech­tig­te für einen Ver­bleib Ober­schle­si­ens bei Deutsch­land und 146 für eine Zuge­hö­rig­keit zu Polen. Auf dem Gut stimm­ten 112 für Deutsch­land und fünf für Polen. Makau ver­blieb nach der Tei­lung Ober­schle­si­ens beim Deut­schen Reich. Bis 1945 befand sich der Ort im Land­kreis Ratibor.

1945 kam der bis dahin deut­sche Ort unter pol­ni­sche Ver­wal­tung und wur­de anschlie­ßend der Woi­wod­schaft Schle­si­en ange­schlos­sen und ins pol­ni­sche Maków umbe­nannt. 1950 kam der Ort zur Woi­wod­schaft Oppeln. 1975 kam der Ort zur Woi­wod­schaft Kat­to­witz. 1999 kam der Ort zum wie­der­ge­grün­de­ten Powi­at Raci­bor­ski und zur Woi­wod­schaft Schlesien.

Wei­ter­füh­ren­de Quellen:

Für das Titel­bild wur­de ver­wen­det: Maków, gmi­na Pie­tro­wice Wie­l­kie, von Olos88; CC0

Fol­low me

Michael de Radobýl

Ahnenforscher seit 2010, Nachwuchsförderer seit 2014, Projektgründer seit 2015, Relauchner seit 2019, nobilis arbiter honorarius medium seit 2020.Die Spuren meiner Ahnen lassen sich über verschiedene Gebiete in Ost- und Westeuropa zurückverfolgen. Mütterlicherseits habe ich Vorfahren aus Sachsen, Hessen, Wittgenstein, Preußen, durch Zuwanderer aus der Schweiz und Südtirol, sowie aus dem Adel bis ins frühe 6. Jahrhundert in verschiedene Teilen Westeuropas. Väterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Sachsen, Brandenburg und durch erste Hinweise auch aus Böhmen und dem sorbischen Bereich. Viele Ahnenzweige väterlicherseits sind allerdings noch unerforscht.

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